Wohlfühlmomente für Wintertage #3: Body Butter

Nach Badeperlen und Lippenbalsam stellen wir euch in der dritten und letzten Folge unserer selbstgemachten „Wohlfühlmomente für Wintertage“ eine weitere Geschenkidee vor: Diese vegane Body Butter hilft nicht nur gegen trockene Winterhaut, sie riecht auch noch toll und ist – nett dekoriert und nachhaltig verpackt – auch ein echter Hingucker unterm Weihnachtsbaum!

Kurz nachgeforscht

Body Lotion, Body Milk, Körpercreme oder Body Butter – was war da noch gleich der Unterschied? In der Regel beziehen sich die unterschiedlichen Bezeichnungen für Hautpflegeprodukte auf das jeweilige Mischverhältnis von Wasser und Öl und damit auch auf die Konsistenz der fertigen Produkte. Mehr dazu erfahrt ihr beispielsweise hier. Durch ihre reichhaltigen Inhaltsstoffe eignet sich eine in ihrer Konsistenz deutlich festere Body Butter im Gegensatz zur leichteren Lotion besonders gut für winterlich beanspruchte und trockene Haut.

Zutaten für 2 kleine Gläser:

  • 100g Bio-Kokosöl (wir haben die feste Variante verwendet)
  • 50g Bio-Kakaobutter
  • 50g Mandelöl
  • je nach individuellem Geschmack ein paar Tropfen ätherisches Öl (wir haben Salbei verwendet)
  • Gläser zur Aufbewahrung (das können z.B. gebrauchte Marmeladen- oder Aufstrichgläser sein)

Und so geht’s:

  • Verwendet ihr für die spätere Aufbewahrung Gläser, in denen vorher Lebensmittel aufbewahrt wurden, solltet ihr diese gründlich reinigen (z.B., indem ihr sie eine Zeit lang in heißes Wasser legt).
  • Kokosöl, Kakaobutter und Mandelöl über einem Wasserbad erhitzen, bis eine flüssige Masse entsteht. Je nach individuellem Geschmack 2-3 Tropfen ätherisches Öl hinzugeben und noch einmal gut verrühren.
  • Die flüssige Masse etwas abkühlen lassen und anschließend in den Kühlschrank stellen, bis sie anfängt, wieder fest zu werden (das kann etwas dauern, wir haben ca. eine Stunde gewartet).
  • Wenn die Ölmasse leicht fest geworden ist, schlagt sie mit dem Handmixer auf, bis die Konsistenz an geschlagene Sahne erinnert.
  • Direkt im Anschluss könnt ihr die Masse in die gereinigten (und gründlich abgetrockneten!) Gläser abfüllen.

(Das Original-Rezept findet ihr übrigens hier.)

Unser Fazit:

Ähnlich wie beim Lippenbalsam werden für diese Variante einer selbstgemachten, veganen Body Butter nur wenige Zutaten benötigt und die Zubereitung geht schnell und unkompliziert – falsch machen kann man da eigentlich nichts! Das von uns verwendete Salbei-Öl hat für einen sehr angenehmen, leichten Duft gesorgt, der auch auf der Haut noch für einige Zeit erhalten blieb. Je nach individuellem Geschmack kann es sich aber lohnen, mit unterschiedlichen Ölen zu experimentieren (wichtig hierbei: es reichen tatsächlich wenige Tropfen!). Auch wenn die feste Konsistenz zuerst etwas gewöhnungsbedürftig war, sind wir vom Endergebnis total begeistert: Die Body Butter schmilzt bei Körperkontakt schnell, lässt sich gut verteilen und sorgt für ein ganz zartes Hautgefühl. Und mit ein paar dekorativen Elementen wird sie unterm Tannenbaum zu einem echten Hingucker!

Nachtrag: Anderen eine Freude zu bereiten, macht Spaß – wenn diese Freude auch noch selbstgemacht ist, sogar noch viel mehr! Auf die ersten verschenkten „Tester“ haben wir durchweg positives Feedback bekommen und wurden auch direkt nach dem Rezept gefragt. So lässt sich Nachhaltigkeit nicht nur in den eigenen Alltag integrieren, sondern auch andere dafür begeistern – probiert es doch einfach mal aus!