Einen Berg gestalten: Wettbewerb zur (Nach-)Nutzung der Zentraldeponie Cröbern

Die Zentraldeponie Cröbern zur Ablagerung von mineralischem und vorbehandeltem Abfall ist für die Aufnahme von 12,8 Mio. m³ Abfall genehmigt Wenn dieses Volumen erreicht ist, endet der Betrieb. Das wird etwa 2035 der Fall sein. Nach dem Einbau einer sicheren Oberflächenabdeckung erfolgt fünf jahre später die endgültige Stilllegung. Dann wird sich der auf einer Fläche von 42,3 Hektar gelegene Deponieberg begrünt gut 70 Meter über die Landschaft zwischen dem Markkleeberger und dem Störmthaler See erheben. Und dann? Um diese Frage geht es in einem vom Deponiebetreiber, der Westsächsischen Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft mbH (WEV) ausgelobten Wettbewerb!

Gesucht werden Ideen zur dauerhaften Gestaltung und Nachnutzung der Zentraldeponie Cröbern. Und auch zu der Frage, was schon jetzt bei noch laufendem Betrieb passieren kann, sollen im Wettbewerb Ideen entwickelt werden. Was kann aus dem Berg gemacht werden, damit er mehr ist als ein Deponiebetrieb?

Natur- und Umweltprojekte, eine Sport- und andere Freizeitanlange oder doch eher künstlerisch-kreative Beiträge? Bürger*innen, Vereine, Institutionen oder Bildungsreinrichtungen sind eingeladen, ihre Konzepte und Ideen einzureichen. Einsendeschluss ist der 11. November 2020 (16 Uhr).

Alle Einsendungen werden von einer Jury unter anderem anhand der Kriterien Strahlkraft, Nachhaltigkeit und Realisierbarkeit bewertet. Als Preissumme stehen insgesamt bis zu 10.000 Euro zur Verfügung, die nach Ermessen der Jury auf einen oder mehrere Preisträger*innen verteilt werden.

Rückfragen zum Wettbewerb beantwortet das Büro für urbane Projekte aus Leipzig und können unter der E-Mailadresse wettbewerb-zdc@urbaneprojekte.de (Ansprechpartner Björn Teichmann) schriftlich gestellt werden.

Alle weiteren Informationen zum Wettbewerb gibt’s hier.