Online-Konferenz: Care für globale Gerechtigkeit – Trotz Corona-Pandemie

CARE (zu dt. Sorge, arab. رعاية / عناية , span. Cuidado) bedeutet, sich um das Lebensnotwendige zu kümmern. Care umfasst unbezahlte und bezahlte Sorgearbeit, wie kochen, putzen, waschen, alte und kranke Menschen pflegen, Kinder begleiten und füreinander da sein. Diese Tätigkeiten sind zentral für das soziale Miteinander und für ein Leben in Achtung und Interaktion mit der Natur.

Care-Arbeit wird strukturell ausgebeutet, weil die Wirtschaft auf Profitmaximierung ausgerichtet ist, von der wenige Menschen profitieren. Benachteiligt werden vor allem die Personen, die Care-Arbeit leisten: Frauen*, in Deutschland häufig auch Frauen* mit unsicheren Aufenthaltstiteln und Frauen* mit geringerem Einkommen.

Die Corona-Pandemie hat die Care-Krise zugespitzt.

Unser Konferenzprogramm ist globaler Gerechtigkeit verpflichtet. Internationale Referent*innen geben Einblicke in Care-Arbeit weltweit, in feministische Ansätze für eine neue Wirtschaft und antirassistische Kämpfe auf dem globalisierten Arbeitsmarkt der Pflege. Welche Wege können wir in Zeiten der Corona-Krise gemeinsam gehen, um als globale Bewegung für soziale und ökologische Gerechtigkeit zu kämpfen? Welche Utopien einer anderen Wirtschaft können wir entwickeln und werden schon gelebt? Wie sieht ein Globales Lernen für eine Gesellschaft aus, die für sich und ihre Umwelt Sorge trägt?

Melde dich bis zum 17.11.21 für die Konferenz an

Quick-Info

Wo? Onlineveranstaltung
Format Veranstaltung
Zielgruppe Erwachsene, Senior*innen Oberschule, Gymnasium, Berufsbildende Schule
Themen Geschlechtergerechtigkeit, Gesundheit und Wohlergehen, Globale Umweltveränderungen und Klimaschutz, Postkolonialismus / Anti-Bias, Themenübergreifend
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Veranstalter

Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V.

Klingenstraße 2204229Leipzig

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