Unser Umgang mit den Tieren

Für kein anderes Konsumgut der Welt wird so viel Land benötigt wie für die Herstellung von Fleisch und Milch. Obwohl nur 17 Prozent des Kalorienbedarfs der Menschheit von Tieren stammt, benötigen sie 77 Prozent des globalen Agrarlands. Das führt zu einem enormen Ressourcenverbrauch. Der starke Einsatz von Dünger und Pestiziden führt zu ausgelaugten Böden, Krankheiten der Landbevölkerung und Wasserknappheit. Der globale Fleischkonsum führt uns an die Grenzen unseres Planeten und verursachen neue, komplexe Probleme globalen Tragweite. Ein zentraler Punkt ist der Verlust von Biodiversität durch den Einsatz von Pestiziden und den Anbau in Monokultur. Dieser Verlust kann zu instabilen Ökosystemen führen. Dieses Unterrichtsbeispiel soll den Schüler*innen die Möglichkeit geben sich mit ihrem persönlichen Umgang mit Tieren zu beschäftigen und ihre eigene Moral zu hinterfragen. Zentral ist die „Frage nach dem guten Handeln“ bei der Behandlung von Tieren.

Quick-Info

Format Arbeitsmaterial
Zielgruppe
außerschulischer Kontext Jugendliche
schulische Einrichtung Oberschule, Gymnasium
Klassen
Oberschule 10
Gymnasium 11, 12
Themen Biodiversität, Wald und Boden, Globale Umweltveränderungen und Klimaschutz, Hunger, Ernährungssicherheit und nachhaltige Landwirtschaft, Vielfalt, Partizipation, Menschenrechte
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Fachstelle Globales Lernen & BNE

Weißeritzstraße 301067Dresden

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