Steine raus, Pflanzen rein: Abpflastern

Mit Abpflastern ist das Entsiegeln und anschließende Begrünen von Flächen gemeint. abpflastern ist aber auch ein deutschlandweiter Wettbewerb, bei dem in Städten und Gemeinden in einem freundschaftlichen Wettstreit Flächen entsiegelt werden. Beim Abpflastern nehmen Kinder und Erwachsene, Kommunen und Organisationen gemeinsam die Schippe in die Hand – für den Sieg im Wettbewerb und für die Zukunft ihres Wohnortes.  Die Saison 2026 läuft noch bis 31. Oktober 2026. Für Kinder- und Jugendeinrichtungen gibt es außerdem noch die Möglichkeit am Wettbewerb Jugend pflastert ab teilzunehmen. Wie das Ganze funktioniert, erfahren Sie auf den Internetseiten der Wettbewerbe.

Warum Apflastern?

Entsiegelte und begrünte Flächen verschönern nicht nur das Stadtbild, sondern verbessern auch die Lebensqualität. Sie kühlen während Hitzeperioden, filtern Feinstaub und Schadstoffe aus der Luft, reduzieren Lärm und fördern die Versickerung von Regenwasser. Dadurch tragen sie zum Hochwasserschutz bei und wirken der Austrocknung von Böden entgegen. Mit heimischen Pflanzen gestaltete Grünflächen schaffen zudem wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen und stärken die Biodiversität. Natürliche Böden sind deshalb ein wichtiger Baustein für die Anpassung an den Klimawandel.

Auch für den Klimaschutz sind unversiegelte Böden von großer Bedeutung: Im Bodenhumus wird mehr Kohlenstoff gespeichert als in Wäldern. Wie hoch diese Speicherleistung ausfällt, hängt jedoch von der Begrünung ab. Je vielfältiger die Vegetation, desto mehr Kohlenstoff kann gebunden werden. Deshalb gilt: Entsiegelung allein reicht nicht aus – die Flächen müssen auch dauerhaft und artenreich begrünt werden.

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