Alternative Adventskalender #Folge 1: Ein Kalender, der sich bis zum letzten Bissen verkrümelt

Beim Auftakt unseres neuen Themenschwerpunktes haben wir es bereits erwähnt: Der klassische Schoki-Adventskalender aus dem Supermarkt hat meist leider herzlich wenig mit den ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimensionen von Nachhaltigkeit zu tun. Das heißt aber nicht, dass man lieber ganz auf die täglichen Leckerbissen in der Advents- und Vorweihnachtszeit verzichten muss. Wie wäre es zum Beispiel mit einem selbstgebackenen Adventskalender? Der lässt sich nicht nur an den individuellen Geschmack des*der Beschenken anpassen, sondern verkrümelt sich auch noch bis zum letzten Bissen! Damit spart ihr nicht nur jede Menge unnötigen Abfall, sondern müsst euch auch nicht mit der Frage beschäftigen, wo der Kalender die restliche Zeit des Jahres über gelagert werden kann.

Bei der Gestaltung gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Wer nicht viel Zeit hat, über keinen Backofen verfügt oder ein bisschen „backfaul“ ist, kann fertige Plätzchen oder Lebkuchen kaufen. Diese einfach noch mit Zuckerschrift, flüssiger Kuvertüre, Nüssen oder Streuseln mit den Zahlen 1 bis 24 beschriften, verzieren und schön anrichten – fertig!
  • Wer mehr Zeit und Freude am Backen hat, stellt vielleicht einen gemischten Kalender mit unterschiedlichen Sorten selbstgebackener Weihnachtsplätzchen (entsprechend dem Geschmack des*der Beschenkten) zusammen.
  • Eine weitere Möglichkeit ist es, einen leckeren Lebkuchen vom Blech zu backen. Der lässt sich ganz einfach in gleich große Stücke teilen und bietet noch mehr Möglichkeiten zur kreativen Verzierung.

Hinweis: Im Internet finden sich mittlerweile zahlreiche Rezepte für leckeres Weihnachtsgebäck, darunter auch vegane Varianten für Lebkuchen, Spitzgebäck und Co. Beim Einkauf der verschiedenen Zutaten lohnt sich ein Blick darauf, dass diese möglichst biologisch (und, wenn möglich, regional) hergestellt und fair gehandelt wurden. Außerdem solltet ihr darauf achten, den Kalender mit solchen Backwaren zu gestalten, die sich auch wirklich über längere Zeit halten – schließlich soll auch der letzte Bissen am 24. Dezember noch genießbar sein!