Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und betrifft alle Menschen. Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Überschwemmungen, Waldbrände und andere Katastrophen gehören zu den bedrohlichsten Folgen des Klimawandels und werden infolge der Klimakrise häufiger und intensiver auftreten. Der Klimawandel verursacht so Zerstörungen, die das Leben und die Lebensgrundlagen auf der ganzen Welt in Mitleidenschaft ziehen. Hierbei sind vor allem vulnerable Gruppen wie Menschen mit Behinderungen besonders betroffen. Sie sind dabei oft doppelt benachteiligt: Einerseits durch direkte Folgen des Klimawandels, anderseits auch durch eingeschränkten Zugang zu lebensnotwendigen Ressourcen, Notfallhilfe und Klimaanpassungsmaßnahmen. Menschen mit Behinderung haben ein deutlich erhöhtes Risiko um etwa 20 – 30 % bei Naturkatastrophen zu sterben, da Notfallpläne oft nicht inklusiv gestaltet sind. Hier zeigt sich, was oft vergessen wird: Der Klimawandel verschärft bestehende Ungleichheiten und diskriminiert diejenigen, die ohnehin schon marginalisiert sind. Um diese Ungleichheit zu bekämpfen, bedarf es gezielter und inklusiver Strategien.
Um die Folgen des Klimawandels für Menschen mit Behinderungen zu mildern, müssen Politik, internationale Organisationen, Wissenschaft und Menschen mit Behinderung zusammenarbeiten und sicherstellen, dass Menschen mit Behinderung bei der Bekämpfung der Auswirkungen des Klimawandels berücksichtigt und einbezogen werden. Dies ist das Ziel des Workshops „Klimawandel und Menschen mit Behinderung in der Entwicklungszusammenarbeit: Herausforderungen, Lösungen und ways forward“, zu dem wir Sie herzlich einladen möchten.
Gemeinsam wollen wir Wissen zu diesem Thema austauschen und diskutieren, welche Handlungsoptionen es gibt, um die Situation von Menschen mit Behinderungen im Kontext des Klimawandels zu verbessern.
Wir freuen uns über eine breite Teilnahme von Hochschullehrenden, Mitarbeitenden der Wissenschaft, Nichtregierungsorganisationen, Politische Akteure und
(Organisationen von) Menschen mit Behinderung.
Anmeldung bis 22.04. hier
weiter Informationen im Flyer im Anhang