ESSEN WIR UNSERE ZUKUNFT AUF? LANDWIRTSCHAFT, KLIMA, BIOLOGISCHE VIELFALT UND GLOBALE GERECHTIGKEIT

Öffentliche Debatten um Umwelt, Nachhaltigkeit und grüne Wirtschaft kreisen meist um den Klimawandel und die Rolle von Emissionen aus fossilen Brennstoffen. Dabei fallen Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion aus dem Fokus, obwohl sie zusammen rund 30 Prozent der globalen Treibhausgase und ein Massensterben von Tieren und Pflanzen verursachen. Gleichzeitig markiert Landwirtschaft mit fast einer Milliarde Beschäftigter einen sozialen Brennpunkt. Die Herausforderungen für Umwelt und Gesellschaft in der Landwirtschaft hängen eng miteinander zusammen, global, aber auch in Deutschland. Wie kann vor Ort und weltweit gegengesteuert werden, welche Konzepte gibt es? Wie können Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion für Mensch und Umwelt gerechter und nachhaltiger werden? Die Online-Veranstaltung beleuchtet Hintergründe und diskutiert Lösungsansätze.

Referent:

Prof. Dr. Peter Poschen, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Peter Poschen ist Professor für sozioökonomische Nachhaltigkeit an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und war über 30 Jahre lang in verschiedenen Positionen in der Schweiz sowie in afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Ländern für die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) tätig, zuletzt als ihr Direktor in Brasilia, Brasilien. Sein Arbeitsschwerpunkt betrifft das Spannungsfeld aus Umwelt und Arbeitswelt.

Kooperationspartner: Evangelische Akademie Sachsen

Moderation:

Christoph Boosen, Sächsische Entwicklungspolitische Bildungstage (SEBIT)

Dr. Julia Gerlach, Evangelische Akademie Sachsen

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Bitte melden Sie sich unter annett.mikosch@evlks.de an. Mit Ihrer Anmeldung erhalten Sie auch den Teilnahme-Link.

 

Für Rückfragen steht Ihnen die Koordinationsstelle der SEBIT gerne zur Verfügung.
Tel: 0351/43837872
E-Mail: sebit@aha-bildung.de

Quick-Info

Wo? Onlineveranstaltung
Format Veranstaltung
Zielgruppe Erwachsene
Themen Armut und Reichtum, Biodiversität, Wald und Boden, Gesundheit und Wohlergehen, Hunger, Ernährungssicherheit und nachhaltige Landwirtschaft, Nachhaltiger Konsum und Produktion
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