Das immer extremere Wetter – steigende Temperaturen, Trockenheit und Zunahme von Wetterextremen – beeinflusst auch den Umgang mit der Ressource Wasser im Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Die Überreste der ab dem 15. Jahrhundert angelegten bergmännischen Wassermanagementsysteme sowie die im sächsisch-böhmischen Erzgebirge, insbesondere im 16. Jahrhundert, entwickelten Technologien zur Entwässerung der Gruben blieben auch nach der Stilllegung der letzten Bergwerke in den 1990er-Jahren erhalten. Heute dienen sie dem Hochwasserschutz und zur Bereitstellung von Trink- und Brauchwasser oder sind Teil des touristischen Angebotes.
Wie kann dieses System für die Zukunft erhalten bleiben und welche zusätzlichen Möglichkeiten ergeben sich im Hinblick auf klimaresiliente Städte und Gemeinden?