Öffentliche Erinnerung

„Die Stadtlandschaften Europas und Deutschlands sind geprägt von Spuren der Kolonialvergangenheit und Relikten kolonial-rassistischer Ideologie. Straßennamen vergegenwärtigen den ehemaligen ‚Kolonialbesitz‘, erinnern an einst beanspruchte Regionen, Orte und Ressourcen oder tragen Bezeichnungen, die Schwarze Menschen diskriminieren. Selbst koloniale Akteure werden bis heute unkommentiert mit Straßennamen und Denkmälern geehrt, durch die Kolonialisten noch immer glorifiziert und Kolonialisierte weiterhin gedemütigt werden‘ (May Ayim). Diese Ehrungen sind mit der Würde des Menschen und dem demokratischen Selbstverständnis unserer Gesellschaft nicht vereinbar“ (Aus der Resolution des bundesweiten Vernetzungstreffens postkolonialer und erinnerungskultureller Initiativen freedom roads! – Vom Umgang mit kolonialen Straßennamen: Praxis und Visionen, Berlin 2010).In dieser Lerneinheit setzen sich die Schüler*innen in Form einer Internetrecherche mit der öffentlichen Erinnerung an die Kolonialzeit in der eigenen Stadt auseinander.

 

Quick-Info

Format Arbeitsmaterial
Zielgruppe
außerschulischer Kontext Jugendliche, Erwachsene
schulische Einrichtung Oberschule, Gymnasium
Klassen
Oberschule 9
Gymnasium 11, 12
Themen Vielfalt, Partizipation, Menschenrechte, Weltpolitik, internationale Zusammenarbeit
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Fachstelle Globales Lernen & BNE

Weißeritzstraße 301067Dresden

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