Didgeridoo - Bauen und Spielen

Das magische Instrument der australischen Aborigenes. Informationen über die Kultur und traditionelle Musik. Probieren und Üben auf vorhandenen Instrumenten. Bau eines gut klingenden Didjeridoo aus Bambus (reißgeschützt). Spieltechniken und Tipps zum Variieren des Tones und zur Zirkularatmung. Möglichkeit zum Gestalten mit eigenen oder Traumzeitmotiven. Der Kurs geht ein auf die Situation der Aborigines gestern und heute sowie die Verwendung der Musik im Kampf um die Menschenrechte. Je nach Projektlänge ist Zeit, auf Religion, Kunst und Naturbe- züge der Ureinwohner und unsere eigene Situation heute einzugehen.

Zielgruppe

Jugendliche, Erwachsene, Schüler Sek 2, Gymnasium, Berufsschule, Förderschule, Migranten, Multiplikatoren, Verbände/Vereine, Studenten

Angebotsregion

Sachsen

Art

schulische Veranstaltung, außerschulische Veranstaltung / außerschulisches Angebot

Ziel

Anfängliche Spieltechniken des Instruments erlernen, gut spielfähiges Instrument selbst bauen und bei genügend Zeit - künstlerisch gestalten. Verständnis und Empathie für die Situation unterdrückter und fast ausgerotteter Völker wie die australischen Aborigines entwickeln. Hinein- versetzen und - spielen in das Fremde. Die Bedeutung des Einfachen sowohl im handwerklichen, künstlerischen, religiösen für uns heute erfassen.

 

Gymnasium

Klasse Gymnasium: 
9, 10, 11, 12

Kosten

40 /Stunde + 14 Euro Material je Instrument
Ökonomische Aspekte: 
Die Verwendung von Bambus und einer einfachen Bauweise schafft ein hochwertiges spielfertiges Instrument. "Mehrwert" wird nicht als ökonomische Zahlenkategorie sondern als Schaffung eines kreativen und persönlichen Bezuges zum geschaffenen Instrument erlebbar.
Ökologische Aspekte: 
Mit der Verwendung des schnell wachsenden Materials Bambus kommt das Thema nachwachsende Rohstoffe in den Fokus. Allerdings kann der Transport geeigneter dicker Bambusrohre aus Asien kritisch besprochen werden. Das Didjeridoo entsteht ursprünglich aus einer Zusammenarbeit mit der Natur: Termiten fressen die Eukalyptusäste innen aus und die Instrumentenbauer setzen die Arbeit mit Aushöhlen und Bemalen fort. Wir arbeiten ebenso ohne elektrische Energie. Das Instrument schafft durch die verschiedensten Varianten der Tierstimmennachahmung einen starken Bezug zur Natur.
Soziale Aspekte: 
Der Bau- und Spielprozeß ist ein Gemeinschaftserlebnis. Beim Bauen wird sich gegenseitig assistiert, erklärt und geholfen. Das Bemalen und verzieren schafft künstlerischen Austausch. Das Spiel schließlich einen gemeinsamen Atem und Klang.

Anbieter-Info

KlangHütte Dresden
Sachsenstr. 28
01689 Weinböhla
Website:
Telefon: 03524347097
Anprechpartner/-in:
Herr Hannes Heyne