Migration entsteht nicht im luftleeren Raum, sondern in Wechselwirkung mit globalen Dynamiken. Historische Gewaltverhältnisse, Ressourcenpolitik und ungleiche Machtstrukturen wirken bis heute fort und prägen, wie Menschen sich bewegen, ankommen und leben.
In der Veranstaltung nehmen wir diese Zusammenhänge in den Blick und stellen die Frage, welche Bedeutung sie für das gesellschaftliche Miteinander in Dresden haben. Wie beeinflussen globale Ungleichheiten Möglichkeiten der Teilhabe? Wie formen sie Identität und Zugehörigkeit im lokalen Kontext? Wir tauschen uns darüber aus, wie in Dresden Räume geschaffen werden können, die sensibel für globale Verflechtungen sind und Perspektiven für ein solidarisches Zusammenleben eröffnen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist rollstuhlgerecht zugänglich.
Eine Veranstaltung des ZEOK e.V. in Kooperation mit dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Sachsen e.V.