Bildung für Verbundenheit und Wandel – Impulse aus dem DEFY-Projekt für die Bildungspraxis

In der Bildungsarbeit begegnen uns immer häufiger Themen, die Unbehagen auslösen, verunsichern oder sprachlos machen: globale Ungleichheit, Gewalt, Klimakrise, Kolonialität oder strukturelle Diskriminierung. Oft stehen diese Themen als „Elefanten im Raum“ unausgesprochen zwischen uns und den jungen Menschen, mit denen wir arbeiten.

Der Online-Workshop richtet sich an Menschen aus der Bildungspraxis sowie an Fachkräfte, die mit jungen Menschen arbeiten. Er lädt dazu ein, sich gemeinsam mit herausfordernden Themen und emotionalem Unbehagen auseinanderzusetzen und dabei Verbundenheit, Beziehung und Lernräume für Wandel in den Blick zu nehmen.

Das DEFY-Projekt hat in den letzten drei Jahren gezielt Räume für Bildungspraktiker*innen geschaffen, die in oder im Umfeld von Globalem Lernen und Global Citizenship tätig sind. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie eine bewusste Auseinandersetzung mit schwierigem Wissen (difficult knowledge), also mit Themen wie Gewalt, Ungleichheit, Genozid oder ökologischer Zerstörung, die eigene Praxis vertiefen und die Fähigkeit stärken kann, Lernräume zu halten.

Aus diesen Erfahrungen sind drei Publikationen entstanden: zwei „Zines“ mit den persönlichen Reflexionen aus dem Projekt sowie ein neu entwickeltes Handbuch für Bildungspraktikerinnen und -praktiker. Diese Publikationen stehen im Zentrum des Workshops und werden vorgestellt und gemeinsam reflektiert. Der Workshop bietet einen Raum für Austausch und gemeinsames Lernen.

Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

Quick-Info

Start 20.03.2026 10:00
Ende 20.03.2026 12:00
Wo? Onlineveranstaltung
Format Veranstaltung
Zielgruppe schulische Bildung, Berufliche Bildung, Hochschule, informelles/non-formales Lernen
Themen BNE/GL strukturell verankern

Veranstalter

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