Projekttag – „Woher kommen unsere Lebensmittel?“
Wir starten im Klassenzimmer mit einer kurzen Einführung und teilen die Klasse im Anschluss in zwei Gruppen. Gemeinsam kaufen wir in zwei verschiedenen Supermärkten ein und backen zum Schluss unsere eigenen Kekse. Dabei vergleichen wir Herkunft, Preis und Produktionsweise der Produkte. Zurück in der Schule findet eine Auswertung zu den verschiedenen Produkten statt und eine kurze Diskussionsrunde zum Thema gesunde Ernährung. Während der Auswertung wollen wir uns außerdem mit den „17 Nachhaltigkeitszielen“ („SDG Goals“) beschäftigen. Zwischen der Einkaufsrunde und der Auswertung in der Schule gibt es für die Schüler:innen eine kurze Pause. Der Abschluss bildet eine Methode, bei der wir uns das Feedback der Klasse einholen wollen.
Es findet ein Preisvergleich in der Praxis statt. Unterschiedliche Supermärkte sowie die Betrachtung von Siegeln und Logos machen wirtschaftliche Unterschiede im lokalen Einkauf sichtbar und zeigen gleichzeitig globale Produktions- und Handelsstrukturen auf.
„Ist Bio wirklich zu teuer?“ Die Schüler:innen hinterfragen Preise statt sie einfach hinzunehmen und setzen diese in Bezug zu globalen Produktionsbedingungen und Umweltkosten.
Wir zeigen die Unterschiede zwischen Kosten und Qualität. Die Zusammenhänge zwischen Produktionsweise und Preis werden verständlich, von regionalen Produkten bis hin zu global gehandelten Lebensmitteln.
Wir bieten einen Einstieg in bewusstes Konsumverhalten. Die Schüler:innen lernen, informierte Kaufentscheidungen zu treffen und verstehen, dass diese sowohl lokal als auch global Auswirkungen haben.
Wir schaffen Alltagsnähe. Einkauf und Zubereitung ermöglichen direkte Erfahrungen im eigenen Lebensumfeld und machen deutlich, wie alltägliche Entscheidungen mit globalen wirtschaftlichen Zusammenhängen verknüpft sind.
Wir vermitteln die Herkunft von Lebensmitteln. Die Schüler:innen setzen sich mit Transportwegen, Regionalität und Saisonalität auseinander und erkennen dabei Zusammenhänge zwischen ihrem lokalen Einkauf und globalen Lieferketten.
Wir vergleichen „Bio“ und konventionelle Lebensmittel. Unterschiede in Anbau, Umweltbelastung, Arbeitsbedingungen und Tierhaltung werden konkret erfahrbar gemacht und in einen globalen Kontext eingeordnet.
Wir thematisieren nachhaltige Produktionsweisen. Die Schüler:innen verstehen, wie Landwirtschaft die Umwelt beeinflusst, sowohl im regionalen Umfeld als auch weltweit.
Wir zeigen globale Zusammenhänge auf. Durch die Beschäftigung mit den „17 Nachhaltigkeitszielen“ (SDG Goals) wird der Bezug zwischen individuellem Konsum und globalen Umweltfragen deutlich.
Wir fördern Teamarbeit. Gemeinsames Einkaufen, Backen und Auswerten stärkt die Zusammenarbeit im direkten Umfeld und zeigt, wie Kooperation auch in größeren gesellschaftlichen Zusammenhängen wichtig ist.
Wir fördern Diskussionsfähigkeit. Der Austausch über Ernährung, Preise und Nachhaltigkeit unterstützt die Meinungsbildung und eröffnet Perspektiven auf gesellschaftliche und globale Fragestellungen.
Partizipation ist uns wichtig. Schüler:innen bringen eigene Perspektiven ein und erleben Mitbestimmung im Kleinen, als Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe im größeren Kontext.
Wir leben Verantwortungsbewusstsein vor. Konsum wird als persönliche und gesellschaftliche Entscheidung verstanden, die sowohl das eigene Umfeld als auch globale Lebensbedingungen beeinflusst.
Reflexion und Feedback sind uns wichtig. Unsere Methoden stärken kritisches Denken und helfen den Schüler:innen, eigene Positionen im lokalen Alltag mit globalen Auswirkungen zu verknüpfen.
Quick-Info
| Format | Projekttage/-Wochen |
| Bildungsbereich | schulische Bildung |
| Schulart | |
| Oberschule | 6, 7, 8 |
| Gymnasium | 6, 7, 8 |
| Themen | BNE/GL strukturell verankern, SDG 02 | Hunger, Ernährungssicherheit und nachhaltige Landwirtschaft, SDG 03 | Gesundheit, Wohlergehen und innere Entwicklung, SDG 08 | Menschenwürdige Arbeit, Wirtschaft, Postwachstum, SDG 12 | Nachhaltiger Konsum und Produktion |
| Kosten | ca. 320€ |
| Dauer | 3,5 Stunden |
Verfügbar in den Landkreisen:
- Dresden
- Meißen
- Sächsische Schweiz-Osterzgebirge