Bergbau, Rohstoffe, Erinnerungskultur – Perspektiven zwischen Sachsen und Bolivien

In Bergbauregionen tritt die Geschichte offen zu Tage: in der Landschaft, in den Orten, in den Menschen. Was bleibt, wenn die Gruben schließen? Wie prägt die Bergbaugeschichte das Selbstverständnis einer Region und den Blick auf neue Bergbauprojekte?
Bei dieser Gesprächsveranstaltung begegnen sich zwei Perspektiven: Klaus Lehmann, ein ehemaliger Bergmann aus dem Erzgebirge, und Oscar Choque, ehemaliger Bergarbeiter aus Bolivien.
Im Mittelpunkt stehen Transformationsprozesse: Wie verändern sich Gemeinschaften, wenn der Bergbau endet oder sich wandelt? Welche Wege haben Menschen eingeschlagen, welche Verluste wurden erlitten, welche neuen Orientierungen gefunden? Und was lässt sich aus den Erfahrungen von Menschen in ehemaligen und heutigen Bergbauregionen lernen, wenn die Nachfrage nach Rohstoffen für die Energiewende steigt – im Erzgebirge ebenso wie in Bolivien?

 

Für Rückfragen steht die Koordinationsstelle der SEBIT gerne zur Verfügung.
Tel: 0351/43837872
E-Mail: sebit@aha-bildung.de

 

Kooperationspartner:

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Alternativen Rohstoffwoche 2026 und in Kooperation mit dem Bergbaumuseum Altenberg statt.

Quick-Info

Start 01.10.2026 18:00
Ende 01.10.2026 20:30
Wo? Bergbaumseum Altenberg
Mühlenstraße 2
01773 Altenberg
Format Veranstaltung
Zielgruppe informelles/non-formales Lernen
Themen SDG 01 | Armut und Reichtum, SDG 07 | Bezahlbare und saubere Energie, SDG 08 | Menschenwürdige Arbeit, Wirtschaft, Postwachstum, SDG 13 | Globale Umweltveränderungen und Klimaschutz
Region Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
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