Narben des Alltags – Jugendliche im Umgang mit Trauma und Rassismus stärken

Im Kontakt mit geflüchteten Jugendlichen besteht nicht selten die Vermutung, dass diese möglicherweise durch traumatische Erlebnisse geprägt sind, die sie vor oder während der Flucht gemacht haben. Weniger häufig wird Trauma dagegen im Zusammenhang mit Rassismus thematisiert. Dabei können auch Rassismuserfahrungen für junge Menschen mit oder ohne Fluchterfahrung eine traumatisierende Wirkung haben. Das zu verstehen ist wichtig, um die jungen Menschen im Umgang mit diesen Erfahrungen begleiten und stärken zu können.

Der Fachimpuls beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Rassismus und Trauma auf Jugendliche, insbesondere im Kontext von rassismusbedingtem Stress beziehungsweise Trauma durch Rassismus. Es wird erläutert, was eine Traumatisierung ist und wie Traumatisierungen durch Rassismuserfahrungen entstehen. Ein besonderer Fokus liegt auf den Erfahrungen von Jugendlichen mit rassistischer Polizeigewalt, insbesondere in Form von Racial Profiling. Ziel ist es, Fachkräfte der Jugendhilfe/Sozialen Arbeit für die spezifischen Traumafolgen von Jugendlichen zu sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit diesen Erfahrungen zu entwickeln.

Quick-Info

Start 30.10.2026 09:00
Ende 30.10.2026 13:30
Wo? Onlineveranstaltung
Format Veranstaltung
Zielgruppe informelles/non-formales Lernen
Themen SDG 03 | Gesundheit, Wohlergehen und innere Entwicklung, SDG 10 | Vielfalt, Partizipation, Menschenrechte, SDG 16 | Konflikte, Frieden und Migration
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Veranstalter

AGJF Sachsen

Neefestraße 8209119Chemnitz

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