Demokratisch gegen Rechts: Natur- und Umweltschutz aus einer globalen Perspektive

Demokratie ist keine gegebene Tatsache, sondern eine Form der politischen und sozialen Ordnung. Sie muss erlernt, täglich eingeübt und verteidigt werden, auch und besonders im Natur- und Umweltschutz, denn demokratische Akteurinnen und Akteure sehen sich immer wieder mit Vereinnahmungsstrategien und Unterwanderungsversuchen von rechts konfrontiert. In einer globalisierten Welt, die allumfassend von der Klimakrise und ihrer Umweltauswirkungen betroffen ist, ist ein globales Demokratieverständnis grundlegend, um klima- als auch umweltpolitische Maßnahmen wirksam umsetzen zu können.

Der Workshop ist in zwei Teile à 3h (inkl. Pause) aufgeteilt und findet online statt. Er sensibilisiert die Teilnehmenden für die historischen und die aktuellen Schnittpunkte zwischen dem deutschen Natur- und Umweltschutz und extrem rechten Ideologien. Hiervon ausgehend ist das Konzept des regionalen Lernens für die Stärkung des Engagements der örtlichen Einwohner*innen bei der Verteidigung von Demokratie und Natur von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig lernen die Teilnehmer*innen, dass die Positionierung gegen Rechtsextremismus und für den Demokratie- und Umweltschutz die Auseinandersetzung mit globalen Machtverhältnissen erfordert. Daher werden in dem Workshop regionales und globales Lernen als Praktiken vorgestellt und diskutiert, die beim Aufbau einer gerechteren Gesellschaft notwendigerweise miteinander verbunden sind.

Die verwendeten Methoden zielen darauf ab, dass sich die Teilnehmenden ihrer eigenen Privilegien, der weltweit ungleichen Chancenverteilung und ihrer eigenen Verantwortung bei dem Aufbau und der Verteidigung der Demokratie bewusstwerden. Darüber hinaus lernen sie, Handlungsstrategien zu entwickeln, um den Angriffen auf die Demokratie theoretisch und praktisch zu begegnen und ihre Argumentation gegen typisch rechtsextremistische Aussagen zu verstärken. Die Teilnehmenden sind nach dem Workshop befähigt, eigene Strukturen zu stärken und zu befähigen.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

Referentin/Referent: FARN-Trainerin/-Trainer (Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz)

Die Teilnahme ist kostenlos. Das Seminar findet über Zoom statt.

Die Anmeldung ist hier möglich.

Weitere Informationen zum Veranstalter: www.finep.org

Quick-Info

Start 26.06.2026 09:00
Ende 26.06.2026 12:00
Wo? Onlineveranstaltung
Format Veranstaltung
Themen SDG 13 | Globale Umweltveränderungen und Klimaschutz, SDG 17 | Weltpolitik, internationale Zusammenarbeit, UNESCO-Welterbe, Themenübergreifend

Veranstalter

finep - forum für internationale entwicklung + planung

Plochinger Straße 6
73730 Esslingen

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