Rund um Klimawandel und Klimaschutz kursieren widersprüchliche Informationen, Unsicherheiten und gezielte Desinformationen.
Kritik richtet sich dabei oft nicht nur gegen einzelne Fakten, sondern gegen Wissenschaft selbst: Ihre Methoden, ihre Glaubwürdigkeit oder die Rolle von Expertinnen und Experten.
Und die Lage ist kompliziert: Zum Wesen wissenschaftlicher Erkenntnis gehören Unsicherheit und teils unerwartete Entwicklungen. Wissenschaft lebt davon, offene Fragen zu stellen, alte Erkenntnisse zu überprüfen und neue Wege zu gehen.
Doch wie lässt sich mit diesem Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Unsicherheit und gezielter Wissenschaftsfeindlichkeit in der Bildungsarbeit umgehen?
Gemeinsam reflektieren wir, welche Ansätze sich für die eigene Bildungs- und Arbeitspraxis eignen, um offene und zugleich faktenbasierte Lernräume zu kreieren.
Die Teilnehmenden
- vertiefen ihr Verständnis für Unsicherheit, Wissenschaftsskepsis und Fehlinformation in Klimadebatten,
- erproben Methoden für die eigene Bildungsarbeit oder zivilgesellschaftliches Engagement, um konstruktiv auf verunsicherte Haltungen zu reagieren
- und reflektieren ihre eigene Rolle und Haltung im Umgang mit kontroversen Positionen.
Die Schulung richtet sich an Multiplikator*innen, die neue Impulse für die Bildungsarbeit rund um Klimaschutz und Nachhaltigkeit mitnehmen möchten.
Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht eingerichtet, die Toilette ist nicht barrierefrei.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis 8.5.2026 möglich.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Antidiskriminierungsregel
Den Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.