Gymnasium

Informationsbroschüre "Von außen sieht es nicht schlimm aus – aber das ist ein Trick"

Länger als ein Jahr haben wir an einer Broschüre über die Lebenssituation von Asylsuchenden im Landkreis Leipzig, welche im September 2013 veröffentlicht wurde, gearbeitet. Die inhaltlichen Schwerpunkte der Broschüre sind das Leben und die Probleme von Asylsuchenden im politischen System der Bundesrepublik Deutschland.

Informationsausstellung "Asyl ist Menschenrecht"

Bon Courage e.V. hat die sehr beeindruckende und informative Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht" von PRO ASYL erworben und verleiht diese nun kostenlos an Städte und Gemeinden, Schulen, Kirchen und andere Interessierte. Bei Interesse bitte schriftlich oder telefonisch an Bon Courage e.V. wenden.

Zur Ausstellung

Unser Palmöl Verbrauch

Deutschland importiert jährlich 1,8 Millionen Tonnen Palmöl. Davon landen 33 Prozent in Nahrungsmitteln. Unser Konsum von Produkten, die Palmöl enthalten, hat weltweite Auswirkungen: die Umwelt wird verschmutzt, Regenwald abgeholzt, Arbeiter ausgebeutet und ganze Tierarten werden bedroht. Um den Problemen entgegenzuwirken, wurde 2004 der RSPO - der Roundtable on Sustainable Palm Oil - gegründet. Aber kann man sich als Konsument auf das Siegel verlassen? In diesem Video wird dazu ein bisschen recherchiert.

Talkshow – Ich und mein Smartphone

Smartphones sind seit einigen Jahren ständige Begleiter im Alltag von Kindern und Jugendlichen. Sie verwenden die Geräte, um mit ihren Eltern und Freunden zu kommunizieren, sich Informationen zu beschaffen, Spiele zu spielen und vor allem um in sozialen Netzwerken aktiv sein zu können. Die Freizeitgestaltung Jugendlicher hat sich durch den technischen Fortschritt maßgeblich verändert, doch die Herstellung der Geräte und die damit verbundenen Arbeitsbedingungen für die Menschen, die am Prozess beteiligt sind, sind selten ein Thema.

ZUSAMMEN - Spiel dich fit für Vielfalt

Vier Planspiele im Kurzformat für den Unterricht ab Klasse 10

Das Zusammenleben verschiedener ethnischer, religiöser und kultureller Gruppen ist eine Herausforderung, die viele Schulen beschäftigt. Eine Kultur des gegenseitigen Respekts und der Toleranz kommt nicht von alleine, sie muss erarbeitet und erlernt werden. Wichtig sind hierbei Wissensvermittlung und vor allem der Erwerb von Kompetenzen im Umgang mit Verschiedenheit.

Grundeinkommen

Die Schüler*innen tauschen sich darüber aus, welche Auswirkungen die Einführung eines
bedingungslosen Grundeinkommens auf ihr persönliches Leben hätte. Durch die Ausarbeitung
eines Streitgesprächs zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ lernen die Schüler*innen,
Stellung zu diesem komplexen politischen Vorschlag zu beziehen. Die Schüler*innen setzen das
Thema Grundeinkommen in Bezug zu den Themen Soziale Sicherheit und Armut und diskutieren
über globale Implikationen.

Gleichheit ist Glück

Die Schüler*innen beschäftigen sich mit der Frage, inwiefern die Steigerung von Lebensqualität nicht durch Wirtschaftswachstum, sondern durch eine Angleichung von Einkommen und Vermögen zu erreichen ist. Nach einer eigenen Positionierung in einer Aufstellung im Raum lesen die Schüler*innen ein Interview mit Richard Wilkinson, der die Studie „Gleichheit ist Glück“ mit erstellt hat und darin festgestellt hat, dass in gleicheren Gesellschaften weniger soziale und gesundheitliche Probleme zu finden sind – und zwar in allen gesellschaftlichen Schichten.

Buen Vivir

Anhand von Textauszügen setzen sich die Teilnehmenden in dieser Unterrichtsbeispiel mit dem
Ansatz des „Buen Vivir“, des „Guten (Zusammen-)Lebens“, aus Bolivien und Ecuador auseinander.
Dazu erarbeiten sie in Kleingruppen die unterschiedlichen Aspekte der Philosophie und Praxis des
„Buen Vivir“ und stellen diese anschließend der Gesamtgruppe vor.

Stimmen aus dem Süden

Mithilfe von kurzen Texten und Interviews lernen die Schüler*innen kritische
Stimmen aus dem Globalen Süden zu Wirtschaftswachstum als
Entwicklungsweg kennen. Sie setzen sich dabei mit dem Zusammenhang
von Wachstum, Armutsbekämpfung und Entwicklung auseinander und
arbeiten in Kleingruppen die Argumente der Autor*innen und
Interviewpartner*innen für eine abschließende Diskussion in neu gemischten
Kleingruppen heraus.

Jeder hat das Recht auf ein Auto

Den Schüler*innen wird ein satirischer Text in Anlehnung an einen Text des Kabarettisten Georg
Bauernfeind „Jeder hat das Recht auf ein Auto!“ vorgelesen. Danach positionieren sie sich zu der
im Text aufgeworfenen Frage („Hat jede*r das Recht auf ein Auto?“) und diskutieren über das
Spannungsfeld von Konsumbedürfnissen und ökologischen Grenzen bzw. über
Verteilungsgerechtigkeit angesichts begrenzter Ressourcen.