Und dann der Regen - Die Gesichte eines Filmdrehs über Kolumbus und der Aufstand, der ihn begleitet

Icíar Bollaín, Mexico, Spanien, Frankreich, 84 Minuten, Spielfilm, FSK 12

Der Film erzählt die fiktive Geschichte von Sebastian und Costa, die in Bolivien einen Film über Christoph Kolumbus drehen wollen, welcher den Mythos von der Verbreitung der Zivilisation demontieren und stattdessen die negativen Folgen der europäischen Eroberung aufzeigen soll. Während der Dreharbeiten werden sie in die lokalen Konflikte um die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung hineingezogen. Diese Konflikte basieren auf den tatsächlichen Ereignissen des Wasserkriegs von Cochabamba, welcher im Jahr 2000 durch die Privatisierung der Wasserversorgung und die in der Folge stark steigenden Preise für Wasser ausgelöst wurde. Der Film bietet die Grundlage eines anschließenden Filmgesprächs, in dem Zusammenhänge zwischen den Ereignissen in der Zeit des beginnenden Kolonialismus und den heutigen globalen Strukturen aufgezeigt und diskutiert werden.

Das Filmgespräch führen zwei Medienpädagogische Fachkräfte des Landesfilmdienst Sachsens.

Die Veranstaltung ist gleichzeitig ein Angebot innerhalb der Woche "Courage leben - gegen Rassismus und Antisemitismus" in Leipzig.

Veranstaltungsart: Filmabend mit Gespräch
Eintritt: 4,00 €, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Eine Veranstaltung der SEBIT in Kooperation mit dem Landesfilmdienst Sachsen e.V.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Landesfilmdienst Sachsen e.V., Ansprechpartnerin: Nicole Hendrich,
E-Mail: nhendrich@landesfilmdienst-sachsen.de, Tel.: 0341/4929491107

28.11.17

20:30

 

Cineding Leipzig
Karl-Heine-Straße 83
04229 Leipzig