"Push - Für das Grundrecht auf Wohnen"

"Push - Für das Grundrecht auf Wohnen" / Schweden / 2019 / Fredrik Gertten / O-Ton mit deutschen Untertiteln

Überall auf der Welt schnellen die Mietpreise in den Städten in die Höhe. Die Einkommen tun das nicht. Langzeitmieter werden aus ihren Wohnungen herausgedrängt. Selbst Krankenpflegende, Polizisten und Feuerwehrleute können es sich nicht mehr leisten in den Städten zu leben, für deren Grundversorgung sie notwendig sind. PUSH wirft ein Licht auf eine neue Art des anonymen Hausbesitzers, auf unsere immer weniger bewohnbaren Städte und eine eskalierende Krise, die uns alle betrifft. Das ist keine Gentrifizierung mehr: Wohnungen sind Kapital und Orte, um Geld anzulegen.

Der Film folgt Leilani Farha, der UN-Sonderberichterstatterin für das Menschenrecht auf Wohnen, wie sie die Welt bereist, um herauszufinden, wer aus der Stadt gepusht wird und warum. „Ich glaube es gibt einen riesen Unterschied zwischen Wohnen als Handelsware und Gold als Handelsware. Gold ist kein Menschenrecht, Wohnen schon“, sagt Leilani.

Im Anschluss führen wir ein Gespräch mit Dr. Michael Mießner. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geografie der TU Dresden und beschäftigt sich mit Stadt- und Wohnungsmarktforschung. 

Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 7 Euro

Eine Veranstaltung der Sächsischen Entwicklungspolitischen Bildungstage in Kooperation mit akifra e.V. im Rahmen des MOVE IT! Filmfestivals für Menschenrechte und Entwicklung

 

Für Rückfragen steht Ihnen die Koordinationsstelle der SEBIT gerne zur Verfügung.
Tel: 0351/43837872
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