Im Interesse der Automobilindustrie: Deutsche Verkehrs- und Wirtschaftspolitik

Schon jetzt gehört die Automobilindustrie in Deutschland zu den größten Ressourcenverbrauchern. Der Trend zu immer größeren Autos wie SUVs ist dabei besonders Besorgnis erregend – doch die Autobauer können diese mit hohen Gewinnen verkaufen, in Deutschland wie global.

Die Automobilindustrie hat einen großen Einfluss auf die politischen Prozesse hierzulande. Das Dienstwagenprivileg, die Pendlerpauschale, der großzügige Ausbau von Autobahnen, die Dieselsubventionierung sind nur einige Beispiele für eine Politik, die das Autofahren privilegiert.

In dem Vortrag soll es darum gehen, diesen Einfluss der Automobilindustrie auf die Politikgestaltung nachzuzeichnen. Zugleich wird zu fragen sein, welche politischen Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten für eine nachhaltigere Verkehrs- und Wirtschaftspolitik bestehen, und welche Rolle die Automobilindustrie hierbei spielen könnte bzw. müsste. Angesichts der hohen Umweltbelastung und des enormen Ressourcenverbrauchs der Automobilproduktion - auch unabhängig von der jeweiligen Antriebstechnik - stellen sich diese Fragen dringlicher denn je.

Referentin:  Merle Groneweg (PowerShift e.V., Berlin)

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung vorab ist nicht nötig.

Eine Veranstaltung der Sächsischen Entwicklungspolitischen Bildungstage in Kooperation mit dem Verkehrsclub Deutschland, Ortsgruppe Dresden

 

Für Rückfragen steht Ihnen die Koordinationsstelle der SEBIT gerne zur Verfügung.
Tel: 0351/43837872
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