Das kalte Herz: Kapitalismus - die Geschichte einer andauernden Revolution

"Das kalte Herz, die unbarmherzige Variations- und Selektionsdynamik des Kapitalismus, die nur nach ökonomischem Erfolg bewertet und von allen sozialen, ethischen, politischen, ästhetischen und ökologischen Gesichtspunkten absieht, soweit sie nicht preis- und zahlungsrelevant sind, ist im Ergebnis allen Formen vermeintlicher Warmherzigkeit vorzuziehen, die nicht halten, was sie leichtfertig versprechen.“

Zu dieser Einschätzung kommt der bekannte Frankfurter Wirtschaftshistoriker Prof. Werner Plumpe am Ende seines Buches „Das kalte Herz“. In der Lesung erörtert er seine Kernthesen: Er stellt den Kapitalismus als die „Geschichte einer andauernden Revolution“ dar – nicht als Ursache, sondern als Teil der Lösung der gegenwärtigen Krisensituationen. Die stetige (Er-)Neuerung des Kapitalismus ist demnach so gut oder schlecht, wie wir sie gestalten.

Im Anschluss der Lesung hat das Publikum die Möglichkeit, mit Prof. Plumpe zu diskutieren.

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung vorab ist nicht nötig.

Eine Veranstaltung der Sächsischen Entwicklungspolitischen Bildungstage in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

der Koordinationsstelle der SEBIT
sebit@aha-bildung.de, 0351/43837872
www.sebit.info

Lydia Haferkorn
Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
lydia.haferkorn@slpb.smk.sachsen.de

21.11.19

18:00

 

Stadtbibliothek Chemnitz (im TIETZ)
Moritzstr. 20
09111 Chemnitz