Crashkurs Rohstoffpolitik für MultiplikatorInnen aus umwelt- & entwicklungspolitischen NGOs

Einladung zum Crashkurs Rohstoffpolitik für politisch Aktive und MultiplikatorInnen aus Parteien, Gewerkschaften sowie umwelt- & entwicklungspolitischen NGOs-

Als wichtige Industrienation zählt Deutschland zu den größten Rohstoffkonsumenten der Welt. Metallrohstoffe, viele Industriemineralien sowie Energierohstoffe werden in großem Umfang aus dem Ausland, oftmals auch aus Entwicklungsländern eingeführt. Auf Druck der Industrie bemühen sich die Bundesregierung und die EU in ihrer Rohstoffpolitik um Rahmenbedingungen für „eine nachhaltige, international wettbewerbsfähige Rohstoffversorgung“, u.a. durch die außenpolitische und außenwirtschaftliche Flankierung des Rohstoffgeschäftes privater Unternehmen. Sie drängt auf offene Märkte und freien Handel mit Rohstoffen. Umwelt-, Sozial- und Entwicklungsanliegen spielen dabei eine untergeordnete
Rolle.

Dieser Crashkurs für politische MultiplikatorInnen führt in Themen der Rohstoffpolitik und ihre sozialen und ökologischen Folgen ein. Dabei wird das Vorgehen deutscher und europäischer Akteure und ihre Strategie zur Rohstoffgewinnung ebenso beleuchtet wie die Folgen des Abbaus in den Herkunftsländern. Zudem werden Forderungen nach Ressourcengerechtigkeit und alternativen Konzepten zur Rohstoffgewinnung diskutiert.

Es gibt noch Restplätze, auf die Sie sich noch bewerben können!

Der Kurs wird vier thematische Blöcke gegliedert sein:

Teil I Besuch der Reichezeche und des Helmholtz-Instituts Freiberg

Teil II Lokale Perspektiven und faire IT

Teil III Rohstoffpolitik und Menschenrechte

Teil IV Alternativen

 

Dieses Projekt wird gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Weitere Infos, sowie das Anmeldeformular, das bis zum 15.08.15 abgeschickt werden soll, finden sie hier.

 

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