Konflikte / Krieg / Frieden

Verbindendes stärken! Lernräume für Frieden schaffen.

Vielfältige Workshops geben Perspektiven auf die Möglichkeiten der Friedensbildung und Impulse für die eigene Arbeit. Dabei werden sowohl die Spaltungen und Barrieren die uns voneinander trennen, zugänglich gemacht, als auch praktische Methoden zum Umgang mit Konflikten vorgestellt und Ansätze zur Schaffung neuer Verbindungen erprobt.

Was ist Rassismus?

Die Schüler*innen kennen eine Definition von Rassismus, Erscheinungsformen von
Alltagsrassismus und Widerstandsformen gegen Rassismus.
Den Schüler*innen wird deutlich, dass das Phänomen Rassismus komplex ist und gesellschaftlich
auf vielen Ebenen eine Rolle spielt.
Die Schüler*innen entwickeln ihre individuellen Wert- und Normvorstellungen auf der Basis der
freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Achtung vor dem Leben, dem Menschen und vor
zukünftigen Generationen. (Werteorientierung)

Völkermord bleibt Völkermord

In der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika, im heutigen Namibia, wurde der antikoloniale Widerstand der Herero und Nama von 1905-1908 brutal niedergeschlagen. Obwohl in der Wissenschaft als Völkermord anerkannt, weigerten sich lange alle aufeinanderfolgenden deutschen Bundesregierungen, diesen Völkermord anzuerkennen. Seit 2015 erkennt die deutsche Regierung den Vernichtungskrieg als Völkermord an, eine offizielle Entschuldigung hat es bisher jedoch nicht gegeben.

Land im Ausverkauf

Die Schüler*innen lernen wichtige Begriffe und Zusammenhänge rund um das Thema Landgrabbing (dt.: Landraub) im internationalen Kontext kennen.

Der Kampf für die Unabhängigkeit

Den Schüler*innen werden verschiedene Wege der Dekolonisierung aufgezeigt. Anhand von Auszügen aus dem Jugendroman „Evil – Das Böse“ von Jan Guillou wird die Frage diskutiert, ob gewaltsamer oder gewaltfreier Widerstand aus auf Gewalt basierenden Unterdrückungssystemen herausführen kann. Dabei werden die Kolonialsysteme und antikolonialen Befreiungsbewegungen in Algerien und Indien untersucht. Im Zentrum wird dabei die Annahme stehen, dass der jeweilige Kontext – d.h. in erster Linie das Verhalten der Kolonialmacht – entscheidend für den Ablauf des Dekolonisierungsprozess war.

SAM – “Sisters against Machism”

https://treibhaus-doebeln.de/event/bozur-bozhure-pivoine-pfingstrose/

J U G E N D B E G E G N U N G

Erforsche einen Raum, der auf Vertrauen und Solidarität basiert, um unsere Körper und Gedanken gegen die machistischen und sexistischen Agressionen, denen wir ausgesetzt sind, zu aktivieren.

Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten

Am 09.06.18, 20:00 Uhr präsentiert Dr.h.c. Jürgen Grässlin im Ost-Passage-Theater in Leipzig (Konradstraße 27) sein Buch "Schwarzbuch Waffenhandel". Anschließend ist Raum für eine Diskussion. Diese Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Ost-Passage Theater Leipzig, ENS Dresden, NKD Wurzen und dem Eine Welt Verein Leipzig. Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Unterrichtsmaterial KIWI - Ein Leitfaden für Integrationsklassen und -gruppen

Das umfangreiche KIWI-Handbuch umfasst rund 150 Workshops und Übungen zu Themen wie Kultur und Wertebildung, Geschlechterrollen und Stereotype, Gewalt und Konflikt sowie Teilhabe und berufliche Orientierung. Außerdem enthält das Handbuch Fachbeiträge und Einführungen in Themen wie Flucht und Asyl oder zur Arbeit mit traumatisierten Jugendlichen. Zusätzlich beinhaltet die Materialsammlung Kennenlernspiele und Reflexionsübungen.

Frieden muss von innen wachsen - aber wie?

Die Stiftung Frauenkirche Dresden, der Freistaat Sachsen sowie Engagement Global gGmbH laden am 08. Februar 2018 zu einer ABENDVERANSTALTUNG in die Frauenkirche Dresden ein. Hauptredner zum Thema „FRIEDEN MUSS VON INNEN WACHSEN – ABER WIE?“ wird der UN-SONDERBEAUFTRAGTEN FÜR SYRIEN, STAFFAN DE MISTURA, sein. MICHAEL KRETSCHMER, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, wird die Veranstaltung eröffnen. Frieden innerhalb von sowie zwischen Staaten und Gesellschaften ist nie eine Selbstverständlichkeit, das zeigt nicht nur das Beispiel Syrien.