Geschichte / Kolonialismus

Grenzen überwinden - Projekttage für junge Menschen zu Kolonialismus

In diesem Projekttag wollen wir mit einer geschichtlichen Perspektive auf aktuelle gesellschaftliche Phänomene und ihren Zusammenhang mit Kolonialismus schauen. Die Bezüge zu heute darzustellen sind ein zentrales Element des Projekttages. Basiswissen über die deutsche Kolonialvergangenheit stellt dabei eine Grundlage dar. Ein Fokus liegt auf der Entstehung von Rassentheorien als pseudowissenschaftliche Legitimation der Ausbeutung. Die Einstellungen der Menschen, die bis heute fortwirken und zu denen auch Rassismus gehört, finden sich in aktuellen Diskursen, z.B.

Anbieter-Info

Ausländerrat Dresden e. V.
Heinrich Zille Straße 6
01219 Dresden
Telefon: 017634464097
Anprechpartner/-in:
Frau Miriam Knausberg

Grenzen überwinden - Projekttage für junge Menschen zu Rassismus

Wir wollen Rassismus anschaulich erklären und einen erweiterten Begriff einführen, um verengte Verständnisse aufzubrechen. Bestehende negative wie auch positive Fremdzuschreibungen, politischer Rechtsruck, „Racial Profiling“, Diskriminierung bei der Wohnungssuche etc. beeinflussen das Zusammenleben zwischen der Mehrheitsgesellschaft und dem vermeintlich konstruierten „Anderen“.

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Ausländerrat Dresden e. V.
Heinrich Zille Straße 6
01219 Dresden
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Frau Miriam Knausberg

"Afrika gibt es nicht"

Auf der Website „Afrika gibt es nicht“ findet man eine Reihe von thematischen Modulen und Bildungsmaterialien mit Beiträgen zur Dekolonialisierung des Alltagsbewusstseins. In Bildungsangeboten zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts wird die Verknüpfung der deutschen, europäischen Geschichte mit der afrikanischen oft nur in Verbindung mit dem Kolonialismus thematisiert. Postkoloniale und afrikanische Perspektiven werden dabei nur selten berücksichtigt. Die Modulreihe dient dazu, diesen Umstand zu ändern.

Fachtagungen - Beyond Boundaries

Der von agjf veranstaltete Fachtag „BEYOND BOUNDARIES“ – Internationale Perspektiven auf Jugendarbeit als demokratische Akteurin in der Prävention von Rassismus und Diskriminierung. Rechtspopulistische wie antidemokratische Positionen und Haltungen sind nicht nur in der Bundesrepublik sagbarer geworden. Ihre Normalisierung stellt eine europäische Herausforderung dar, mit der Menschen und Projekte der Jugendarbeit international konfrontiert sind. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Frage nach Professionalität im Bereich demokratischer Bildung in der Jugendarbeit übergreifende Bedeutung.

Lesung „Afrokultur“ mit Dr. Natasha A. Kelly

In ihrer Dissertationsschrift „Afrokultur. Der Raum zwischen gestern und morgen“ bringt die Wissenschaftlerin, Kuratorin und Aktivistin Natasha A. Kelly über die Biografien von W.E.B. Du Bois, Audre Lorde und May Ayim Schwarze deutsche Geschichte, ihre Gegenwart und Zukunft in einen globalen Zusammenhang und schreibt damit eine intellektuelle Tradition fort.

Interaktiver Vortrag der Leipziger BPoC-Hochschulgruppe „Einführung in den Schwarzen Feminismus“ mit Jenifa Simon

Wir wollen darüber sprechen, weshalb die Geschichte des Feminismus trotz anstrebender Befreiung und Emanzipation nicht die Geschichte aller ist. Was bedeutet eigentlich intersektionaler Feminismus und die Überschneidung unterschiedlicher Diskriminierungsformen. Wir wollen uns gemeinsam mit Themen wie Repräsentation der Schwarzen Frauen in den Medien, Intersektionalität und Empowerment beschäftigen und wollen unsere theoretischen Überlegungen an konkreten Beispielen wie Text- und Filmmaterial besprechen.

Stadtrundgang zur kolonialen Vergangenheit und postkolonialen Gegenwart Dresdens mit DRESDENpostkolonial

(Post)koloniale Machtstrukturen wirken bis heute vielseitig fort. Sie finden sich in wirtschaftlichen Ungleichheiten, aber auch in Stereotypen und Bildern vom vermeintlich „Fremden“ wieder. Und sie prägen den Umgang mit Geschichte: Kolonialgeschichte ist, wenn überhaupt, nur marginaler Teil der deutschen Erinnerungskultur, meist nicht mehr als eine kurze Fußnote. In der spezifischen historischen Selbstverortung Dresdens kommt sie so gut wie gar nicht vor. Dem möchten wir als Dresden Postkolonial entgegentreten.

Filmvorführung „Afro.Deutschland"

Die Filmvorführung der Dokumentation „Afro.Deutschland“ und anschließendes Publikumsgespräch mit der Regisseurin und Darstellerin Jana Pareigis.