Geschichte / Kolonialismus

Didaktische Hinweise und Glossar

In diesem Dokument finden Sie didaktische Hinweise und Hintergrundinformationen für Lehrer*innen zu allen Themen des Themenbereiches "Geschichte der Globalisierung - vom Kolonialismus zum Global Village", sowie ein Glossar der wichtigsten verwendeten Begriffe.

Connecting the dots_Ein Zeitstrahl zu Kolonialismus & Rassismus

Mit dieser Lerneinheit begeben sich die Schüler*innen auf eine historische Spurensuche, für die
hier zwei Themen zur Auswahl stehen:

Grenzen überwinden - Multiplikator*innenfortbildung für die rassismuskritische Bildungsarbeit

Mit Jugendlichen zu Rassismus, Migration, Flucht und Asyl und
Kolonialismus arbeiten – interessiert?

Du hast Lust selber Projekttage in unserem Projekt "Grenzen überwinden" durchzuführen? Du willst dich mit Migration, Flucht und Rassismus auseinandersetzen? Magst Erfahrungen in der Bildungsarbeit sammeln oder deine Erfahrungen anwenden?

Dann gibt es jetzt wieder die Gelegenheit dazu! Unsere neue Fortbildungsreihe startet im April!

Fortbildungsreihe Globales Lernen: Termin 2 - Postkoloniale Sichtweisen auf Flucht und Migration

Du möchtest dich im Bereich Globales Lernen/ Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) weiterbilden, erfahren wie man komplexe Inhalte zielführend und lebendig vermittelt und dazu konkrete Methoden kennenlernen? Dann komm zu unserer Fortbildungsreihe! Egal ob es sich um erfahrene Referierende, Lehrkräfte, Multiplikator*innen oder bildungspolitische Neulinge handelt, alle sind willkommen!

Wem steht die Welt offen? - Globalisierung und Bewegungsfreiheit

In dem Unterrichtsbeispiel geht es um transnationale Mobilität von Menschen als eine Dimension
von Globalisierung. Es werden unterschiedliche Beweggründe für grenzübergreifende Mobilität
gegenübergestellt. Die Schüler*innen sammeln persönliche Gründe, „für längere Zeit in einem
anderen Land zu leben“ sowie Gründe, „warum Menschen fliehen“. Darauf aufbauend findet eine
Auseinandersetzung mit eigenen Privilegien, globaler sozialer Ungleichheit sowie den Themen
Flucht und Bewegungsfreiheit statt.

Wie funktioniert der Welthandel?

Die Schüler*innen kennen Grundlagen des globalen Wirtschaftssystems und Welthandels. Sie
erkennen, dass die globalen Handelsbeziehungen durch historische und wirtschaftliche
Machtverhältnisse bedingt sind und dass die Länder des Globalen Nordens und Südens nicht
gleichermaßen davon profitieren.
Die Schüler*innen erfahren und reflektieren Macht und Ohnmacht, ökonomische Stärke und
ungleiche Chancen auf dem freien Markt und übertragen ihre Erfahrungen auf die Realität des
Weltwirtschaftssystems.

Weltbilder - ein Quiz mit Weltkarten-Projektionen und damit einhergehenden Weltbildern

Die Schüler*innen kennen verschiedene Weltkarten-Projektionen sowie die damit einhergehenden
Verzerrungen und Prägungen unseres Weltbildes.
Die Schüler*innen wissen, dass Weltkarten, die auch ihr Bild von der Welt beeinflussen, von historischen
Entwicklungen und Machtverhältnissen geprägt sind.
Die Schüler*innen reflektieren kritisch eurozentristische Weltbilder und die (Definitions-)Macht des Globalen
Nordens sowie ihre historische Gewordenheit im Kolonialismus.
Sie sind sich der Begrenztheit der eigenen Perspektive bewusst und suchen nach weiteren

Entwicklungshilflos - ein Film mit verschiedenen Positionen zu Entwicklungszusammenarbeit

Die Schüler*innen kennen verschiedene Positionen zum Thema Entwicklungszusammenarbeit.
Die Schüler*innen beurteilen der Entwicklungszusammenarbeit zugrunde liegende
Machtverhältnisse.
Die Schüler*innen kennen und beurteilen Alternativen zur Entwicklungszusammenarbeit.

Was heißt denn hier Entwicklung?

Die Schüler*innen kennen das Konzept „Entwicklung“ und die Kritik daran.
Die Schüler*innen wenden kritisches Denken an.
Die Schüler*innen kennen Ausschnitte aus der Geschichte der Entwicklungszusammenarbeit.
Die Schüler*innen kennen Kritik an der Entwicklungszusammenarbeit.
Die Schüler*innen kennen und beurteilen Alternativen zur Entwicklungszusammenarbeit.

Die Sprache der Bilder

Die Schüler*innen beurteilen ihre eigenen Afrikabilder.
Die Schüler*innen kennen Fortsetzungen kolonialer Denkweisen in der Gegenwart.
Die Schüler*innen kennen die Wirkmächtigkeit von systematischen, immer wiederkehrenden
Bildern im öffentlichen Raum.
Die Schüler*innen kennen kritische Positionen zu Spendenplakaten und alternative
Darstellungsmöglichkeiten.
Die Schüler*innen wenden einen geschärften Analyseblick bezüglich diskriminierender Bildsprache
an.