Entwicklung / Entwicklungszusammenarbeit

Die Umsetzung der SGDs in Deutschland und weltweit

Das Projekt 2030Watch hat ein online Tool entwickelt, um die Umsetzung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele in Deutschland kritisch zu beobachten und um die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu den SDGs zu erleichtern. 

Mit dem Tool ist es außerdem möglich, die Umsetzung der SDGs in Deutschland mit anderen Ländern zu vergleichen.

 

Koloniale Muster in der Entwicklungszusammenarbeit – Reflektion weißer Subjektivierung

Die karitativ angehauchte Entwicklungshilfe wurde aufgrund von Protest und Selbstreflektion durch neue Konzepte der „partnerschaftlichen Zusammenarbeit“, der „Hilfe zur Selbsthilfe“ und von dialogischen Ansätzen abgelöst.
Der Vortrag beleuchtet, wie und warum trotzdem und gerade auch von wohlmeinenden europäischen Entwicklungshelfer_innen (aber auch Wissenschaftler_innen, politischen Aktivist_innen) dabei häufig koloniale Muster reproduziert werden.

Koloniale Spuren im Rohstoffsektor: Kontinuität und Wandel der Rohstoffabhängigkeit am Beispiel Lateinamerikas

Seit der Kolonialzeit ist Lateinamerika durch den ‚Export von Natur‘ gekennzeichnet. Die Rohstofforientierung brachte immer wieder hohe Wachstumsraten. Es zeigte sich jedoch, dass die einseitige Ausrichtung auf den Export natürlicher Ressourcenentwicklung eher behindert. Dennoch avancierte das Rohstoffexportmodell zu Beginn des 21. Jahrhunderts erneut zu einem Hoffnungsträger vieler Regierungen der Region. Als Konsequenz schlitterte Lateinamerika mit dem Verfall der Rohstoffpreise erneut in eine wirtschaftliche Krise.

„Dienet dem Reich Gottes, nicht dem deutschen Reich!“ Mission in der Kolonialzeit am Beispiel des Leipziger Missionswerks

"Zuerst hatten wir das Land - und die Weißen, die kamen, die Bibel. Jetzt haben wir die Bibel - und sie das Land." Mission steht unter dem Verdacht, mit den Eroberern der Kolonien und den Kolonialbehörden eng zusammen gearbeitet zu haben. Andererseits distanzierten sich Missionare wiederholt von der skrupellosen Ausbeutung der einheimischen Bevölkerung.

(Un)sichtbares Erbe - eine postkoloniale Spurensuche in Dresden

Während eines Rundgangs beschäftigen wir uns mit den Spuren der kolonialen und postkolonialen Vergangenheit in Dresden. Dabei betrachten wir die Geschichte(n) von Orten, Gebäuden und Menschen. Was erzählt uns ein Gebäude wie z.B. das japanische Palais über Exotismus und die europäische Perspektive auf „fremde“ Kulturen? Gleichzeitig stellen wir aber auch die Frage, wie die damit verbundenen „Bilder“ bis heute wirken: Was hat diese Vergangenheit mit gegenwärtigen Fremdheitswahrnehmungen und mit gesellschaftlichen Phänomenen wie Rassismus zu tun?

Treffpunkt: Jorge-Gomondai-Platz

Neoextraktivismus in Bolivien - Ein neues Entwicklungsmodell oder Ausdruck neokolonialer Wirtschaftsstrukturen?

In der entwicklungspolitischen Diskussion in Deutschland dürfte der Begriff „Neo-Extraktivismus“ noch einigermaßen ungebräuchlich sein. In Lateinamerika jedoch spielt er in der Ressourcen- und Umweltpolitik eine zunehmend bedeutsame Rolle. Neo-Extraktivismus bezeichnet hier den Rohstoffabbau unter der Kontrolle des Staates. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts haben viele Regierungen Lateinamerikas erfolgreich versucht, den Rohstoffabbau in ihren Ländern unter eigene Kontrolle zu stellen.

Ausstellung "Wendemis Würde" - Die Rolle von Mädchenschutz bei der Armutsbekämpfung

WANDERAUSSTELLUNG WENDEMIS WÜRDE

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SAIDA International e.V.
Käthe-Kollwitz-Straße 1
04109 Leipzig
E-Mail: info@saida.de
Telefon: 3412474669
Anprechpartner/-in:
Frau Simone Schwarz

Workshop zum Thema „Besonders schutzbedürftige Geflüchtete“

WORUM GEHT ES?

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Vorlesung: 12.12.2017 Handlungsoptionen III: Kampagnen, Aktionen und Forderungen zivilgesellschaftlicher Organisationen

Referent: Christian Wimberger | Christliche Initiative Romero

 

Im Wintersemester 2017 findet die Ringvorlesung Ressourcengerechtigkeit, eine Kooperation des INKOTA-netzwerks und der AG Umwelt, an der TU Bergakademie in Freiberg statt.

 

Kohle, Gold, Kupfer, Coltan: Die Erde birgt eine Fülle von Rohstoffen und Ressourcen. Rohstoffe, die wir täglich nutzen. Rohstoffe, die zum Teil nicht nachwachsen. Rohstoffe, deren Abbau untragbare Folgen für Menschen und die Umwelt hat.