Entwicklung / Entwicklungszusammenarbeit

Move it! Filmfestival

Vom 08.11. bis 14.11. werden 20 aktuelle, internationale Spiel- und Dokumentarfilme unter dem Motto "alternative choices" gezeigt, die allesamt Dresdner Kinopremieren sind. Ein Schwerpunkt der gezeigten Filme ist in diesem Jahr der afrikanische Kontinent.

 

Hier gehts zum Programm: https://www.moveit-festival.de/festival/filmarchiv/programm-2018

In Dresden zu Hause und in der Welt unterwegs

Im Rahmen dieses diskursiven Vortrags werden aus Sicht der Hilfsorganisation arche noVa folgende Fragen erörtert: Was sind die Ursachen für die großen aktuellen humanitären Krisen? Wer trägt die Verantwortung dafür? Wann ist humanitäre Hilfe erfolgreich? Was bedeutet "Hilfe zur Selbsthilfe"? Was sind die Möglichkeiten und wo sind die Grenzen für eine mittelgroße Hilfsorganisation aus Dresden?

Weltbilder - ein Quiz mit Weltkarten-Projektionen und damit einhergehenden Weltbildern

Die Schüler*innen kennen verschiedene Weltkarten-Projektionen sowie die damit einhergehenden
Verzerrungen und Prägungen unseres Weltbildes.
Die Schüler*innen wissen, dass Weltkarten, die auch ihr Bild von der Welt beeinflussen, von historischen
Entwicklungen und Machtverhältnissen geprägt sind.
Die Schüler*innen reflektieren kritisch eurozentristische Weltbilder und die (Definitions-)Macht des Globalen
Nordens sowie ihre historische Gewordenheit im Kolonialismus.
Sie sind sich der Begrenztheit der eigenen Perspektive bewusst und suchen nach weiteren

Entwicklungshilflos - ein Film mit verschiedenen Positionen zu Entwicklungszusammenarbeit

Die Schüler*innen kennen verschiedene Positionen zum Thema Entwicklungszusammenarbeit.
Die Schüler*innen beurteilen der Entwicklungszusammenarbeit zugrunde liegende
Machtverhältnisse.
Die Schüler*innen kennen und beurteilen Alternativen zur Entwicklungszusammenarbeit.

Was heißt denn hier Entwicklung?

Die Schüler*innen kennen das Konzept „Entwicklung“ und die Kritik daran.
Die Schüler*innen wenden kritisches Denken an.
Die Schüler*innen kennen Ausschnitte aus der Geschichte der Entwicklungszusammenarbeit.
Die Schüler*innen kennen Kritik an der Entwicklungszusammenarbeit.
Die Schüler*innen kennen und beurteilen Alternativen zur Entwicklungszusammenarbeit.

Die Sprache der Bilder

Die Schüler*innen beurteilen ihre eigenen Afrikabilder.
Die Schüler*innen kennen Fortsetzungen kolonialer Denkweisen in der Gegenwart.
Die Schüler*innen kennen die Wirkmächtigkeit von systematischen, immer wiederkehrenden
Bildern im öffentlichen Raum.
Die Schüler*innen kennen kritische Positionen zu Spendenplakaten und alternative
Darstellungsmöglichkeiten.
Die Schüler*innen wenden einen geschärften Analyseblick bezüglich diskriminierender Bildsprache
an.

Speed Dating Entwicklungszusammenarbeit

- SuS erkennen die Chancen und Risiken der humanitären Hilfe.
- Sie erarbeiten eigene Handlungsoptionen.
- SuS wissen, wie sie Informationen dazu auswerten können.
- Sie kennen mögliche Anlaufpunkte für ein eventuelles Engagement.
- SuS reflektieren eigenes Verhalten und wissen, was sie selbst tun können im Alltag.

Entwicklungszusammenarbeit – Ein Dorfentwicklungsprojekt

- den Begriff Entwicklungszusammenarbeit einführen und deren Grundsätze und Kriterien kennen lernen
- sich auseinandersetzen mit Gegebenheiten, Bedürfnissen und Problemen der Menschen in Entwicklungsländern und ihnen wertschätzend begegnen
- erkennen, dass Entwicklungszusammenarbeit eine Aufgabe mit vielen Herausforderungen ist
- Analytisches Planen und Entwickeln eines fiktiven nachhaltigen Projektes nach sozialen Gesichtspunkten
- Gefahren und Veränderungen einschätzen lernen, die Entwicklungsprojekte und Entwicklung verursachen können

Konzerne als Retter? – das Geschäft mit der Entwicklungshilfe

Die SuS lernen mit dem Film verschiedene Akteure der staatlich finanzierten Entwicklungshilfe und einige Einsatzorte kennen.
- Sie stellen wirtschaftliche, soziale, politische und ökologische Zusammenhänge von internationalen Disparitäten her.
- Sie erfahren, wie öffentlich-private Partnerschaften konkret funktionieren und ob die Ärmsten der Armen von ihnen profitieren.
- Die SuS erkennen, wie wichtig Ernährungssicherheit für Kleinbauern ist und verstehen den Grundkonflikt zwischen industrieller und kleinbäuerlicher Landwirtschaft.