Armut, Reichtum und soziale Sicherheit

Lokale Agenda-Auszeichnung

Jährlich schreiben wir den Lokale-Agendapreis aus, bei welchem drei Initiativen für ihr Engagement in den Kategorien „Bildung für Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Miteinander“, „Nachhaltige Kinder- und Jugendprojekte“ (gemeinsam mit dem Lions Club Dresden Agenda 21), dotiert mit 2500 EUR und ein Publikumspreis mit Jahresthema, dotiert mit 1000 EUR ausgezeichnet werden.

Mehr Informationen finden Sie auf unserer Webseite: http://www.dresdner-agenda21.de/index.php?id=54

 

Anbieter-Info

Lokale Agenda 21 für Dresden e. V.
Schützengasse 18
01067 Dresden
Telefon: 03514943387
Anprechpartner/-in:
Frau Julia Leuterer

Kritische Filmreihe: "Let’s Make Money"

Der DGB Stadtverband Dresden und Attac Dresden laden ein zu einer kritischen Filmreihe.

Am 11.01.2018 zeigen sie den Film "Let´s make money":

Warum wird ein globales Finanzsystem, dessen Glaubwürdigkeit spätestens seit der Insolvenz mehrerer Großbanken 2008 und der anschließenden Finanzkrise mehr als beschädigt ist, nicht stärker reguliert?

Die einladenenden Gruppen wollen Informationen zur Verfügung stellen, Diskussionen anstoßen und aktiv Veränderungen vorantreiben nach dem Attac-Motto: Eine andere Welt ist möglich!

 

ZUSAMMEN - Spiel dich fit für Vielfalt

Vier Planspiele im Kurzformat für den Unterricht ab Klasse 10

Das Zusammenleben verschiedener ethnischer, religiöser und kultureller Gruppen ist eine Herausforderung, die viele Schulen beschäftigt. Eine Kultur des gegenseitigen Respekts und der Toleranz kommt nicht von alleine, sie muss erarbeitet und erlernt werden. Wichtig sind hierbei Wissensvermittlung und vor allem der Erwerb von Kompetenzen im Umgang mit Verschiedenheit.

Grundeinkommen

Die Schüler*innen tauschen sich darüber aus, welche Auswirkungen die Einführung eines
bedingungslosen Grundeinkommens auf ihr persönliches Leben hätte. Durch die Ausarbeitung
eines Streitgesprächs zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ lernen die Schüler*innen,
Stellung zu diesem komplexen politischen Vorschlag zu beziehen. Die Schüler*innen setzen das
Thema Grundeinkommen in Bezug zu den Themen Soziale Sicherheit und Armut und diskutieren
über globale Implikationen.

Gleichheit ist Glück

Die Schüler*innen beschäftigen sich mit der Frage, inwiefern die Steigerung von Lebensqualität nicht durch Wirtschaftswachstum, sondern durch eine Angleichung von Einkommen und Vermögen zu erreichen ist. Nach einer eigenen Positionierung in einer Aufstellung im Raum lesen die Schüler*innen ein Interview mit Richard Wilkinson, der die Studie „Gleichheit ist Glück“ mit erstellt hat und darin festgestellt hat, dass in gleicheren Gesellschaften weniger soziale und gesundheitliche Probleme zu finden sind – und zwar in allen gesellschaftlichen Schichten.

Buen Vivir

Anhand von Textauszügen setzen sich die Teilnehmenden in dieser Unterrichtsbeispiel mit dem
Ansatz des „Buen Vivir“, des „Guten (Zusammen-)Lebens“, aus Bolivien und Ecuador auseinander.
Dazu erarbeiten sie in Kleingruppen die unterschiedlichen Aspekte der Philosophie und Praxis des
„Buen Vivir“ und stellen diese anschließend der Gesamtgruppe vor.

Stimmen aus dem Süden

Mithilfe von kurzen Texten und Interviews lernen die Schüler*innen kritische
Stimmen aus dem Globalen Süden zu Wirtschaftswachstum als
Entwicklungsweg kennen. Sie setzen sich dabei mit dem Zusammenhang
von Wachstum, Armutsbekämpfung und Entwicklung auseinander und
arbeiten in Kleingruppen die Argumente der Autor*innen und
Interviewpartner*innen für eine abschließende Diskussion in neu gemischten
Kleingruppen heraus.

Jeder hat das Recht auf ein Auto

Den Schüler*innen wird ein satirischer Text in Anlehnung an einen Text des Kabarettisten Georg
Bauernfeind „Jeder hat das Recht auf ein Auto!“ vorgelesen. Danach positionieren sie sich zu der
im Text aufgeworfenen Frage („Hat jede*r das Recht auf ein Auto?“) und diskutieren über das
Spannungsfeld von Konsumbedürfnissen und ökologischen Grenzen bzw. über
Verteilungsgerechtigkeit angesichts begrenzter Ressourcen.

Wie steht ihr dazu

Diese Aktivierungsmethode bietet einen Einstieg in die Auseinandersetzung
mit Kolonialismus und Postkolonialismus. Die Schüler*innen beziehen auf
einem „Barometer“ als Standbild eine eigene Position zu verschiedenen
Aussagen und kommen darüber ins Gespräch.