Armut, Reichtum und soziale Sicherheit

Grundeinkommen

Die Schüler*innen tauschen sich darüber aus, welche Auswirkungen die Einführung eines
bedingungslosen Grundeinkommens auf ihr persönliches Leben hätte. Durch die Ausarbeitung
eines Streitgesprächs zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ lernen die Schüler*innen,
Stellung zu diesem komplexen politischen Vorschlag zu beziehen. Die Schüler*innen setzen das
Thema Grundeinkommen in Bezug zu den Themen Soziale Sicherheit und Armut und diskutieren
über globale Implikationen.

Gleichheit ist Glück

Die Schüler*innen beschäftigen sich mit der Frage, inwiefern die Steigerung von Lebensqualität
nicht durch Wirtschaftswachstum, sondern durch eine Angleichung von Einkommen und Vermögen
zu erreichen ist. Nach einer eigenen Positionierung in einer Aufstellung im Raum lesen die
Schüler*innen ein Interview mit Richard Wilkinson, der die Studie „Gleichheit ist Glück“ mit erstellt
hat und darin festgestellt hat, dass in gleicheren Gesellschaften weniger soziale und
gesundheitliche Probleme zu finden sind – und zwar in allen gesellschaftlichen Schichten. Danach

Buen Vivir

Anhand von Textauszügen setzen sich die Teilnehmenden in dieser Unterrichtsbeispiel mit dem
Ansatz des „Buen Vivir“, des „Guten (Zusammen-)Lebens“, aus Bolivien und Ecuador auseinander.
Dazu erarbeiten sie in Kleingruppen die unterschiedlichen Aspekte der Philosophie und Praxis des
„Buen Vivir“ und stellen diese anschließend der Gesamtgruppe vor.

Stimmen aus dem Süden

Mithilfe von kurzen Texten und Interviews lernen die Schüler*innen kritische
Stimmen aus dem Globalen Süden zu Wirtschaftswachstum als
Entwicklungsweg kennen. Sie setzen sich dabei mit dem Zusammenhang
von Wachstum, Armutsbekämpfung und Entwicklung auseinander und
arbeiten in Kleingruppen die Argumente der Autor*innen und
Interviewpartner*innen für eine abschließende Diskussion in neu gemischten
Kleingruppen heraus.

Jeder hat das Recht auf ein Auto

Den Schüler*innen wird ein satirischer Text in Anlehnung an einen Text des Kabarettisten Georg
Bauernfeind „Jeder hat das Recht auf ein Auto!“ vorgelesen. Danach positionieren sie sich zu der
im Text aufgeworfenen Frage („Hat jede*r das Recht auf ein Auto?“) und diskutieren über das
Spannungsfeld von Konsumbedürfnissen und ökologischen Grenzen bzw. über
Verteilungsgerechtigkeit angesichts begrenzter Ressourcen.

Wie steht ihr dazu

Diese Aktivierungsmethode bietet einen Einstieg in die Auseinandersetzung
mit Kolonialismus und Postkolonialismus. Die Schüler*innen beziehen auf
einem „Barometer“ als Standbild eine eigene Position zu verschiedenen
Aussagen und kommen darüber ins Gespräch.

NoGame- Armut wird gemacht

Das Online-Spiel „NO GAME – Armut wird gemacht“ bietet den Spieler*innen
einen Einblick in andere Lebenswelten. Das Spiel zeigt in verschiedenen
Episoden Ausschnitte aus dem Leben armer Menschen im globalen Süden
und thematisiert Armut in verschiedenen Facetten (Bildung, Gesundheit,
Arbeitsbedingungen). Das Spiel stellt die Spieler*innen vor verschiedene
Schwierigkeiten des Alltags, die gelöst werden müssen. Anschließend wird
anhand eines Quiz das Wissen der Schüler*innen über Ursachen und

Privilegienspiel

Die Schüler*innen erwerben Wissen über soziale Teilhabe- und Ausschlussmechanismen und
visualisieren diese im Raum. Es wird anschaulich erklärt, welche sozialen Voraussetzungen für gut
bezahlte Arbeit, Schul- und Hochschulbildung, sichere Wohnverhältnisse und kulturelle Teilhabe
nötig sind. Die Methode fördert die Empathie mit sozial benachteiligten Menschen und regt zu einer
solidarischen Haltung an. Zudem werden Lebensläufe unterschiedlicher Menschen in verschiedenen Regionen

Kinderrechte

In dieser Unterrichtseinheit denken die Schüler*innen anhand der beispielhaften Gegenüberstellung eines Jungen
aus Burkina Faso mit einem Jungen aus Deutschland über unterschiedliche Entwicklungschancen für Kinder im
Globalen Süden und Norden nach. Im Zentrum steht hier der Kompetenzerwerb durch Einführung zentraler
Indikatoren zur Messung von Entwicklung.

Armutshoroskop

In dieser Einheit reflektieren die Schüler*innen über Entwicklungschancen für Personen mit
unterschiedlichen Hintergründen. Die Entfaltungsmöglichkeiten werden in Form eines Horoskops
dargestellt.