Entwicklungszusammenarbeit und ihre Institutionen

In den Nachrichten und der Politik hört man häufig von Entwicklungshilfe- oder Entwicklungszusammenarbeitsprojekten. Oft wird diese Hilfe so dargestellt, dass Länder des globalen Nordens (v.a.  aus Europa und Nordamerika) Ländern des globalen Südens (z.B. afrikanischen oder südamerikanischen Ländern) „helfen“, sich wirtschaftlich, politisch oder sozial zu „entwickeln“.

Aber was muss überhaupt entwickelt werden, und wer legt das nach welchen Standards fest? Wer initiiert diese Projekte und wer profitiert am Ende wirklich davon? Die Module des Themenbereiches „Entwicklungszusammenarbeit und ihre Institutionen“ beschäftigen sich mit verschiedenen Akteuren und Institutionen der Entwicklungszusammenarbeit und den Chancen und Grenzen dieser Projekte.  Ein Fokus wird dabei vor allem auf sächsische Projekte gelegt. Anhand von Beispielen aus der Praxis wird untersucht, welche Möglichkeiten es gibt, wirtschaftlich oder politisch „schwächere“ Länder nachhaltig zu unterstützen, ohne ein westliches Weltbild von vornherein als Standard festzulegen

Lehrplanbezug

OS, GY KL 5-11 ETH, GEO, RE/e, RE/k

Materialien zum Thema

Speed Dating Entwicklungszusammenarbeit

Materialtyp: Arbeitsmaterial
Zielgruppe: Gymnasium

Entwicklungszusammenarbeit – Ein Dorfentwicklungsprojekt

Materialtyp: Arbeitsmaterial
Zielgruppe: Oberschule, Gymnasium

Konzerne als Retter? – das Geschäft mit der Entwicklungshilfe

Materialtyp: Arbeitsmaterial
Zielgruppe: Gymnasium

Ein Leben lang Reis

Materialtyp: Arbeitsmaterial
Zielgruppe: Oberschule, Gymnasium

genialsozial – Sachsens Schüler*innen mischen sich ein

Materialtyp: Arbeitsmaterial
Zielgruppe: Oberschule, Gymnasium

Kinderrechte am Beispiel des Kinderhilfswerks UNICEF

Materialtyp: Arbeitsmaterial
Zielgruppe: Kinder, Oberschule, Gymnasium

Jane Grass

Jane Grass ist seit über 20 Jahren als Dozentin für entwicklungspolitische Bildung und interkulturelle Kommunikation tätig. Sie führt schulische und außerschulische Bildungsprojekte mit Menschen aller Altersklassen durch. Im Fokus stehen Fortbildungen für Pädagog*innen und Erzieher*innen. Durch ihre langjährige Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit mit indigenen Gemeinschaften in Südamerika ist die Thematik Regenwald einer ihrer Arbeitsschwerpunkte.