Eine Geschichte der Gedächtnislücken. Zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte

In seinem Vortrag wird sich Prof. Dr. Andreas Eckert (Institut für Asien- und Afrikawissenschaften an der Humboldt Universität Berlin) mit der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte auseinandersetzen und diese in einen internationalen Kontext stellen. Dabei wird deutlich, dass sich zwar die akademische Forschung zum Thema Kolonalismus in den letzten Jahren einer europäischen Perspektive geöffnet hat, die öffentlichen und politischen Debatten hierzu jedoch weitgehend im nationalen Kontext verblieben sind. Darüber hinaus stehen in Deutschland diese Debatten meist im Schlagschatten der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Dies ist umso erstaunlicher, als dass es eine wichtige Frage darstellt, inwieweit sich zwischen der deutschen Kolonialgeschichte und den Verbrechen des Nationalsozialismus Verbindungslinien aufzeigen lassen. Auch hierauf wird Prof. Dr. Eckert eingehen.

Veranstaltungsart: Vortrag mit Diskussion
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Dies ist eine Veranstaltung der SEBIT in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung

 

Für Rückfragen steht die Koordinationsstelle der SEBIT gerne zur Verfügung:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

27.11.17

19:00

 

Stadtmuseum, Museumscafé
Wilsdruffer Straße 2
01067 Dresden