Arbeitsmaterial

Wem steht die Welt offen? - Globalisierung und Bewegungsfreiheit

In dem Unterrichtsbeispiel geht es um transnationale Mobilität von Menschen als eine Dimension
von Globalisierung. Es werden unterschiedliche Beweggründe für grenzübergreifende Mobilität
gegenübergestellt. Die Schüler*innen sammeln persönliche Gründe, „für längere Zeit in einem
anderen Land zu leben“ sowie Gründe, „warum Menschen fliehen“. Darauf aufbauend findet eine
Auseinandersetzung mit eigenen Privilegien, globaler sozialer Ungleichheit sowie den Themen
Flucht und Bewegungsfreiheit statt.

Wie funktioniert der Welthandel?

Die Schüler*innen kennen Grundlagen des globalen Wirtschaftssystems und Welthandels. Sie
erkennen, dass die globalen Handelsbeziehungen durch historische und wirtschaftliche
Machtverhältnisse bedingt sind und dass die Länder des Globalen Nordens und Südens nicht
gleichermaßen davon profitieren.
Die Schüler*innen erfahren und reflektieren Macht und Ohnmacht, ökonomische Stärke und
ungleiche Chancen auf dem freien Markt und übertragen ihre Erfahrungen auf die Realität des
Weltwirtschaftssystems.

Weltbilder - ein Quiz mit Weltkarten-Projektionen und damit einhergehenden Weltbildern

Die Schüler*innen kennen verschiedene Weltkarten-Projektionen sowie die damit einhergehenden
Verzerrungen und Prägungen unseres Weltbildes.
Die Schüler*innen wissen, dass Weltkarten, die auch ihr Bild von der Welt beeinflussen, von historischen
Entwicklungen und Machtverhältnissen geprägt sind.
Die Schüler*innen reflektieren kritisch eurozentristische Weltbilder und die (Definitions-)Macht des Globalen
Nordens sowie ihre historische Gewordenheit im Kolonialismus.
Sie sind sich der Begrenztheit der eigenen Perspektive bewusst und suchen nach weiteren

Entwicklungshilflos - ein Film mit verschiedenen Positionen zu Entwicklungszusammenarbeit

Die Schüler*innen kennen verschiedene Positionen zum Thema Entwicklungszusammenarbeit.
Die Schüler*innen beurteilen der Entwicklungszusammenarbeit zugrunde liegende
Machtverhältnisse.
Die Schüler*innen kennen und beurteilen Alternativen zur Entwicklungszusammenarbeit.

Was heißt denn hier Entwicklung?

Die Schüler*innen kennen das Konzept „Entwicklung“ und die Kritik daran.
Die Schüler*innen wenden kritisches Denken an.
Die Schüler*innen kennen Ausschnitte aus der Geschichte der Entwicklungszusammenarbeit.
Die Schüler*innen kennen Kritik an der Entwicklungszusammenarbeit.
Die Schüler*innen kennen und beurteilen Alternativen zur Entwicklungszusammenarbeit.

Die Sprache der Bilder

Die Schüler*innen beurteilen ihre eigenen Afrikabilder.
Die Schüler*innen kennen Fortsetzungen kolonialer Denkweisen in der Gegenwart.
Die Schüler*innen kennen die Wirkmächtigkeit von systematischen, immer wiederkehrenden
Bildern im öffentlichen Raum.
Die Schüler*innen kennen kritische Positionen zu Spendenplakaten und alternative
Darstellungsmöglichkeiten.
Die Schüler*innen wenden einen geschärften Analyseblick bezüglich diskriminierender Bildsprache
an.

Was ist Rassismus?

Die Schüler*innen kennen eine Definition von Rassismus, Erscheinungsformen von
Alltagsrassismus und Widerstandsformen gegen Rassismus.
Den Schüler*innen wird deutlich, dass das Phänomen Rassismus komplex ist und gesellschaftlich
auf vielen Ebenen eine Rolle spielt.
Die Schüler*innen entwickeln ihre individuellen Wert- und Normvorstellungen auf der Basis der
freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Achtung vor dem Leben, dem Menschen und vor
zukünftigen Generationen. (Werteorientierung)

Speed Dating Entwicklungszusammenarbeit

- SuS erkennen die Chancen und Risiken der humanitären Hilfe.
- Sie erarbeiten eigene Handlungsoptionen.
- SuS wissen, wie sie Informationen dazu auswerten können.
- Sie kennen mögliche Anlaufpunkte für ein eventuelles Engagement.
- SuS reflektieren eigenes Verhalten und wissen, was sie selbst tun können im Alltag.

Entwicklungszusammenarbeit – Ein Dorfentwicklungsprojekt

- den Begriff Entwicklungszusammenarbeit einführen und deren Grundsätze und Kriterien kennen lernen
- sich auseinandersetzen mit Gegebenheiten, Bedürfnissen und Problemen der Menschen in Entwicklungsländern und ihnen wertschätzend begegnen
- erkennen, dass Entwicklungszusammenarbeit eine Aufgabe mit vielen Herausforderungen ist
- Analytisches Planen und Entwickeln eines fiktiven nachhaltigen Projektes nach sozialen Gesichtspunkten
- Gefahren und Veränderungen einschätzen lernen, die Entwicklungsprojekte und Entwicklung verursachen können

Konzerne als Retter? – das Geschäft mit der Entwicklungshilfe

Die SuS lernen mit dem Film verschiedene Akteure der staatlich finanzierten Entwicklungshilfe und einige Einsatzorte kennen.
- Sie stellen wirtschaftliche, soziale, politische und ökologische Zusammenhänge von internationalen Disparitäten her.
- Sie erfahren, wie öffentlich-private Partnerschaften konkret funktionieren und ob die Ärmsten der Armen von ihnen profitieren.
- Die SuS erkennen, wie wichtig Ernährungssicherheit für Kleinbauern ist und verstehen den Grundkonflikt zwischen industrieller und kleinbäuerlicher Landwirtschaft.