Das SAME World Observatorium gegen Umweltungerechtigkeit

Jede*r kann aktiv an dieser internationalen Online-Plattform, dem Observatorium, teilnehmen! Hier werden Fälle von Umweltungerechtigkeit gesammelt und beschrieben. Man lernt Fälle aus anderen Weltregionen kennen und kann sich international vernetzen.
Mit dem Begriff der Umweltgerechtigkeit wird der Zusammenhang zwischen Verursacher*innen von Umweltschäden und den davon betroffenen Menschen beschrieben. Gleichzeitig wird auch die sozialräumliche Ungleichverteilung von Umweltbelastungen betrachtet. Dies bedeutet, dass Menschen mit geringem Einkommen und niedriger Bildung oft höheren Umweltbelastungen ausgesetzt sind als sozial besser gestellte Menschen. Ziel einer nachhaltigen Entwicklung ist es, dass gesunde Umwelt- und Lebensverhältnisse für alle geschaffen werden. Umweltungerechtigkeit kann dabei auf regionaler wie auf globaler Ebene wirksam sein und ist häufig eng miteinander verwoben. Kohleabbau in Brandenburg oder Sachsen verursacht Umweltbelastungen in diesen und angrenzenden Regionen, importieren wir Kohle aus anderen Ländern wie z. B. Kolumbien, tragen die Menschen dort die Folgen der Umweltzerstörung.

Wer Interesse an solchen globalen Themen hat, ist folglich auf der Online-Plattform genau richtig und sollte die Möglichkeit nutzen auch selbst von Fällen zu berichten. Das Observatorium will zur Diskussion anregen und vernetzen.

Das SAME World Projekt ist dabei das Ergebnis einer Partnerschaft zwischen 13 europäischen NGOs in Zusammenarbeit mit Lehrer*innenverbänden und Universitäten, die die letzten 2 Jahre zu den Themen Umweltungerechtigkeit, Klimawandel und Umweltmigration gearbeitet haben . Dabei sind Ideen und Möglichkeiten entstanden, die es jungen Menschen ermöglichen sollen sich global zu vernetzen und auszutauschen.

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