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Week of Sonntag, November 5, 2017

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Qualifizierungsreihe zu*r Referent*in für die politische Bildungsarbeit

Qualifizierungsreihe zu*r Referent*in für die politische Bildungsarbeit

Qualifizierungsreihe zu*r Referent*in für die politische Bildungsarbeit 

               besonders für Migrantinnen und Migranten

ab 01. Sep. 2017 bietet das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen e.V. (ENS) die nächste zertifizierte Qualifizierungsreihe zu*r Referent*in für die politische Bildungsarbeit an.

Die Qualifizierungsreihe findet im Zeitraum vom 01. Sep. 2017 bis 18.Nov. 2017 in Chemnitz statt und umfasst sechs Wochenend-Module und zwei Hospitationen. Die Module beinhalten eine Einführung zu Grundsätzen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Weiterhin ermöglichen die Module die Aneignung umfangreicher Methoden der Bildungsarbeit, von Basiswissen zur Beantragung von Projektförderungen und geben Anregungen zur Entwicklung und Optimierung von eigenen Bildungsangeboten.

Besonders eingeladen sind Mitglieder von MigrantInnenorganisationen und Nichtregierungsorganisationen, welche ihre Bildungsangebote optimal in schulischen und außerschulischen Bereichen einsetzen möchten. Menschen ohne Migrationsbiographie können vorbehaltlich freier Plätze ebenfalls gern teilnehmen.

Freie Plätze sind aktuell noch verfügbar!

Plätze: max. 15
TN-Beitrag: 10 Euro pro Module. Auf Anfrage erstatten wir Fahrtkosten und Unterkunft.
Anmeldung bis 20. August 2017 an narangarav.nyamsuren@einewelt-sachsen.de

Website: einewelt-sachsen.de 

 

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Ausstellung Ressourcengerechtigkeit

Ausstellung Ressourcengerechtigkeit

Die große Gier: Auf der Suche nach einem gerechten Umgang mit Rohstoffen.

Wer Rohstoffe abbaut, trägt auch eine Mitverantwortung, unter welchen Umständen diese Rohstoffe gewonnen werden. Doch dies ist leider noch kein Konsens.

Im Wettlauf um die verbleibenden Ressourcen müsste eine zukunftsfähige Rohstoffpolitik nicht nur dafür sorgen, dass die Rechte von Mensch und Natur beim Abbau von Rohstoffen respektiert werden, sondern auch, dass der Zugang zu verschiedenen Rohstoffen und deren Verteilung gerecht gestaltet sind. Im Mittelpunkt der aktuellen deutschen Rohstoffpolitik steht jedoch Versorgungssicherheit. Die Verankerung menschenrechtlicher und ökologischer Standards kommt bestenfalls träge voran.

Eine wache Zivilgesellschaft, die sich der planetarischen Grenzen bewusst ist und eine sozial und ökologisch gerechte Ressourcenpolitik einfordert, kann dies ändern.

 

Weitere Informationen: http://www.akubiz.de/

 
 
 
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POLITICAL ART DAYS -Fokus Post-Sowjetunion

POLITICAL ART DAYS -Fokus Post-Sowjetunion

Nach den erfolgreichen "Political Art Days" letztes Jahr im Dezember zum Thema Syrien, folgt dieses Jahr vom 03.-05. November 2017 das politische Kunstfestival mit dem Titel "Political Art Days - Fokus Post-Sowjetunion" in Dresden. Dabei handelt es sich um einen kulturellen Austausch mit Künstler*innen und Referent*innen, die entweder durch ihre Herkunft direkt von der Thematik betroffen sind oder sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. 
Im Fokus steht die aktuelle kulturelle sowie politische Lage der ehemaligen Sowjetunion - Welche postkolonialen Strukturen heute noch dort herrschen und wie sich Russlands Außenpolitik seit dem Mauerfall entwickelt hat. Neben dem wissenschaftlichen Hintergrund geht es um persönliche Erfahrungen der Menschen und wie ihr Recht sowie die Freiheit des Kulturlebens heute anerkannt wird. Im Anschluss der einzelnen Programmpunkte gibt es Raum für Austausch und Gespräche bei armenischen Spezialitäten und Musik.

From 3rd to 5th November 2017 we will organize the "Political Art Days - Focus Post-Soviet Union" in Dresden. It's a cultural exchange among artists, speakers and the audience. The guest speakers are eighter from the certain area or activist who are dealing with the topics. 
Focus themes include current cultural and political situations, today's postcolonial structures and the development of the Russian foreign policy. Besides the hard facts about the history and current circumstances, we will also explore people's experiences and how their rights and their cultural freedom are acknowledged. There will be room for ideas exchange, complemented by Armenian snacks and music. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Kolonialismus – Damals wie Heute?

Kolonialismus – Damals wie Heute?

Kolonien gehören der Vergangenheit an.Oder? Was bedeutet es, wenn wir von Postkolonialismus sprechen? Nach einer kurzen Einführung in die (deutsche) Kolonialgeschichte, findet eine Auseinandersetzung mit kolonialen Strukturen und den heutigen kolonialen Kontinuitäten statt. Dabei liegt der Fokus auf ökonomischen Strukturen und globalen Machtverhältnissen. Mit kritischem Blick auf eigene Abhängigkeiten, Positionen und Handlungsmöglichkeiten wollen wir ins Gespräch kommen. Ein Workshop von und für euch und uns.

Offen für alle Interessierten. Kein Vorwissen nötig.

Veranstaltungsart: Workshop
Die Veranstaltung ist kostenfrei

Dies ist eine Veranstaltung der SEBIT in Kooperation mit dem Ausländerrat Dresden e.V./ Grenzen überwinden

Für Rückfragen wenden Sie sich an die Koordinationsstelle der SEBIT:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

Mo, 06.11.2017 - 17:00 - 20:00
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kolonialrassismus - seine Kontinuitäten bis heute

Kolonialrassismus - seine Kontinuitäten bis heute

Die sogenannte „Flüchtlingskrise“, Pegida und AFD zeigen es deutlich: Rassismus ist wohlauf in Deutschland - bis in die Mitte der Gesellschaft greifen rassistische Einstellungsmuster. Der Anstieg rassistisch motivierter Gewalttaten ist die direkte Folge.

Selten nur wird Rassismus in Deutschland bzw. seine Genese in einen historischen Kontext, der über den Nationalsozialismus hinausreicht, gestellt. Dies ist umso bezeichnender, als dass es im Wesentlichen die deutsche Kolonialzeit war, in der sich eine rassistische Weltsicht als herrschaftsrelevante Ideologie und Rechtfertigungsstrategie herausbildete. Kolonialrassismus bildet die Blaupause für heutige rassistische und eurozentristische Denk- und Deutungsmuster.

Die ursprünglich für diese Veranstaltung vorgesehene Referentin Josephine Apraku musste leider absagen, doch konnten wir glücklicherweise Jacqueline Mayen dafür gewinnen, das Referat zu übernehmen. Frau Mayen ist Afrikawissenschaftlerin (MA), politische Aktivistin und freie Bildungsreferentin. Darüber hinaus führt sie seit mehreren Jahren in Kooperation mit Berlin Postkolonial Stadtrundgänge in Berlin durch, die die Rolle der Frau während der deutschen Kolonialzeit beleuchten.

Frau Mayen wird in Ihrem Vortrag auf die deutsche Kolonialgeschichte und die damit verbundene Entstehung des Kolonialrassimus eingehen. Im Mittelpunkt wird dabei die Frage stehen, in welchen Formen kolonialer Rassismus bis heute in unserer Gesellschaft in Erscheinung tritt.

Veranstaltungsart: Vortrag mit Diskussion
Dies ist eine Veranstaltung der SEBIT. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Für Rückfragen steht Ihnen die Koordinationsstelle der SEBIT gerne zur Verfügung:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

Di, 07.11.2017 - 19:00
 
Vorlesung: Ressourcengerechtigkeit konkret I: Zukunftsfähigkeit von Zukunftstechnologien

Vorlesung: Ressourcengerechtigkeit konkret I: Zukunftsfähigkeit von Zukunftstechnologien

Referent: Oscar Choque | Ayni Verein für Ressourcengerechtigkeit e.V.

Im Wintersemester 2017 findet die Ringvorlesung Ressourcengerechtigkeit, eine Kooperation des INKOTA-netzwerks und der AG Umwelt, an der TU Bergakademie in Freiberg statt.

 

Kohle, Gold, Kupfer, Coltan: Die Erde birgt eine Fülle von Rohstoffen und Ressourcen. Rohstoffe, die wir täglich nutzen. Rohstoffe, die zum Teil nicht nachwachsen. Rohstoffe, deren Abbau untragbare Folgen für Menschen und die Umwelt hat.

Aspekte der Ungerechtigkeit beim Abbau und der Nutzung von Rohstoffen werden täglich weltweit sichtbar. Das westliche, auf Wachstum ausgerichtete Wirtschaftsmodell benötigt zunehmend mehr endliche Rohstoffe und andere Ressourcen wie Wasser und Land. Leider profitieren gerade rohstoffreiche Länder nur selten in angemessener Weise. Soziale, ökologische und menschenrechtliche Probleme in den Förderländern werden hierzulande derzeit weitestgehend in Kauf genommen, um die Versorgung mit Rohstoffen sicherzustellen und die Wirtschaft weiter wachsen zu lassen.

Dass es so nicht weitergehen kann, ist offensichtlich. Ziel der Ringvorlesung ist es, einen vielschichtigen Blick – aus ökologischer, wirtschaftlicher, politischer wie gesellschaftlicher Perspektive – auf die Art und Weise zu werfen, mit der wir natürliche Ressourcen derzeit nutzen und wie wir es zukünftig tun könnten.

 

Beginn: 17. Oktober 2017

Zeit: Jeden Dienstag, 19:45 Uhr

Ort: Werner-Bau, Raum 1045s (Brennhausgasse 14)

 

Themen der Ringvorlesung im Überblick:

17.10.17 Einführung: Die Endlichkeit der Ressourcen - Wohin mit den Wachstumswünschen? (Prof. Dr. Felix Ekardt | BUND Sachsen)

24.10.17 Wie demokratisch ist Rohstoffpolitik? - Akteure und Spielräume (Michael Reckordt | PowerShift e.V.)

07.11.17 Ressourcengerechtigkeit konkret I: Zukunftsfähigkeit von Zukunftstechnologien (Oscar Choque | Ayni Verein für Ressourcengerechtigkeit e.V.)

14.11.17 Ressourcengerechtigkeit konkret II: Rohstoffabbau in der Tiefsee – ein unkalkulierbares Risiko (Jan Pingel | Ozeanien Dialog)

21.11.17 Ressourcengerechtigkeit konkret III: Der fossile Energie-Rohstoff Erdöl (Peter Donatus | Umwelt- und Menschenrechtsaktivist aus Nigeria)

28.11.17 Handlungsoptionen I: Nachhaltiger Bergbau - Hintergründe und Initiativen zur Sorgfaltspflicht und Zertifizierung in der Lieferkette von Rohstoffen (Dr. Leopold von Carlowitz | GIZ)

05.12.17 Handlungsoptionen II: Reduce-Reuse-Recycle – Wie reduzieren wir unseren absoluten Ressourcenverbrauch? (Antonia Reichwein | Germanwatch)

12.12.17 Handlungsoptionen III: Kampagnen, Aktionen und Forderungen zivilgesellschaftlicher Organisationen (N.N.)

 

Diese Veranstaltung wird gefördert durch Engagement Global gGmbH im Auftrag des BMZ.

 

Weitere Informationen: www.inkota.de/ringvorlesung

Di, 07.11.2017 - 19:45
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kolonialismus im Norden I - Naturbeziehungen und kulturelles Erbe indigener Völker auf Kamtschatka

Kolonialismus im Norden I - Naturbeziehungen und kulturelles Erbe indigener Völker auf Kamtschatka

Erste Beschreibungen der indigenen Völker Kamtschatkas – der Itelmenen und Korjaken – aus der Mitte des 18. Jahrhunderts weisen auf brutale Übergriffe russischer Eroberer und deren Folgen hin. Die Kolonisation Kamtschatkas durch das Russische Reich und die Sowjetunion führte zu schwerwiegenden Einschränkungen der ursprünglichen Lebensgrundlagen der Einheimischen. Vor allem erzwungene Transformationen zur Sowjetzeit wirkten sich auf den Fortbestand natürlicher Ressourcen und des einzigartigen kulturellen Erbes aus.

Tjan Zaotschnaja (Gesellschaft für bedrohte Völker) und Dr. Erich Kasten (Kulturstiftung Sibirien) berichten von der Eroberung und Kolonisierung Kamtschatkas und ihren Auswirkungen auf die indigene Bevölkerung. Sie werfen Schlaglichter darauf, wie der Fischfang der Itelmenen und Korjaken heute durch die Nachwirkungen des Kolonialismus bedroht ist und wie Einheimische darum bemüht sind, indigenes Wissen und entsprechende Beziehungen zur Natur zu erhalten. Filmausschnitte
geben Einblicke in das einzigartige Leben der indigenen Bevölkerung und die Selbstwahrnehmung ihrer Lebenssituation im heutigen Russland.

Veranstaltungsart: Vortrag mit Diskussion
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Dies ist eine Veranstaltung der SEBIT in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Meißen

Für Rückfragen steht Ihnen die Koordinationsstelle der SEBIT gerne zur Verfügung:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

Mi, 08.11.2017 - 19:30
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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