Haupt-Reiter

Mittwoch, November 1, 2017

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Qualifizierungsreihe zu*r Referent*in für die politische Bildungsarbeit

Qualifizierungsreihe zu*r Referent*in für die politische Bildungsarbeit

Qualifizierungsreihe zu*r Referent*in für die politische Bildungsarbeit 

               besonders für Migrantinnen und Migranten

ab 01. Sep. 2017 bietet das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen e.V. (ENS) die nächste zertifizierte Qualifizierungsreihe zu*r Referent*in für die politische Bildungsarbeit an.

Die Qualifizierungsreihe findet im Zeitraum vom 01. Sep. 2017 bis 18.Nov. 2017 in Chemnitz statt und umfasst sechs Wochenend-Module und zwei Hospitationen. Die Module beinhalten eine Einführung zu Grundsätzen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Weiterhin ermöglichen die Module die Aneignung umfangreicher Methoden der Bildungsarbeit, von Basiswissen zur Beantragung von Projektförderungen und geben Anregungen zur Entwicklung und Optimierung von eigenen Bildungsangeboten.

Besonders eingeladen sind Mitglieder von MigrantInnenorganisationen und Nichtregierungsorganisationen, welche ihre Bildungsangebote optimal in schulischen und außerschulischen Bereichen einsetzen möchten. Menschen ohne Migrationsbiographie können vorbehaltlich freier Plätze ebenfalls gern teilnehmen.

Freie Plätze sind aktuell noch verfügbar!

Plätze: max. 15
TN-Beitrag: 10 Euro pro Module. Auf Anfrage erstatten wir Fahrtkosten und Unterkunft.
Anmeldung bis 20. August 2017 an narangarav.nyamsuren@einewelt-sachsen.de

Website: einewelt-sachsen.de 

 

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Ausstellung Ressourcengerechtigkeit

Ausstellung Ressourcengerechtigkeit

Die große Gier: Auf der Suche nach einem gerechten Umgang mit Rohstoffen.

Wer Rohstoffe abbaut, trägt auch eine Mitverantwortung, unter welchen Umständen diese Rohstoffe gewonnen werden. Doch dies ist leider noch kein Konsens.

Im Wettlauf um die verbleibenden Ressourcen müsste eine zukunftsfähige Rohstoffpolitik nicht nur dafür sorgen, dass die Rechte von Mensch und Natur beim Abbau von Rohstoffen respektiert werden, sondern auch, dass der Zugang zu verschiedenen Rohstoffen und deren Verteilung gerecht gestaltet sind. Im Mittelpunkt der aktuellen deutschen Rohstoffpolitik steht jedoch Versorgungssicherheit. Die Verankerung menschenrechtlicher und ökologischer Standards kommt bestenfalls träge voran.

Eine wache Zivilgesellschaft, die sich der planetarischen Grenzen bewusst ist und eine sozial und ökologisch gerechte Ressourcenpolitik einfordert, kann dies ändern.

 

Weitere Informationen: http://www.akubiz.de/

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Grenzüberschreitungen - Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen am Beispiel Deutschland und Kolumbien

Grenzüberschreitungen - Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen am Beispiel Deutschland und Kolumbien

Anmeldung bis spätestens 30.10.2017 unter E-Mail:

carina.flores@einewelt-sachsen.de

Bei der Veranstaltung werden wir ein Videoprojekt sehen, welches im

Auftrag der dezentralen Frauenbeauftragten der Freien Universität Berlin

entstanden ist und in zwei Ländern durchgeführt wurde, in Kolumbien an

der Universidad de los Andes in Bogota und in Deutschland an der Freien

Universität selber. Im Anschluss laden wir zusammen mit der

Filmemacherin zu einer offenen Diskussion ein.

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen ist ein

sensibles Thema, wir wollen sowohl auf strukturelle Probleme bedingt

durch patriarchale Gesellschaftsverhältnisse hinweisen, als auch

Lösungsansätze der Institution Universität aufzeigen. Hauptanliegen ist

es, verschiedenen Stimmen den Raum zu geben, um ihre unterschiedlichen

Perspektiven und Meinungen darzulegen. Dabei werden die Umstände und

Herausforderungen der Problematik im lateinamerikanischen Kontext mit

der Realität in Deutschland in Dialog gebracht..

Do, 02.11.2017 - 18:30 - 22:00
 
Neoextraktivismus in Bolivien - Ein neues Entwicklungsmodell oder Ausdruck neokolonialer Wirtschaftsstrukturen?

Neoextraktivismus in Bolivien - Ein neues Entwicklungsmodell oder Ausdruck neokolonialer Wirtschaftsstrukturen?

In der entwicklungspolitischen Diskussion in Deutschland dürfte der Begriff „Neo-Extraktivismus“ noch einigermaßen ungebräuchlich sein. In Lateinamerika jedoch spielt er in der Ressourcen- und Umweltpolitik eine zunehmend bedeutsame Rolle. Neo-Extraktivismus bezeichnet hier den Rohstoffabbau unter der Kontrolle des Staates. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts haben viele Regierungen Lateinamerikas erfolgreich versucht, den Rohstoffabbau in ihren Ländern unter eigene Kontrolle zu stellen. Damit einher ging ein gesteigertes Wirtschaftswachstum, die Reduzierung von Armut und eine Verbesserung der sozialen Lage. Die Schattenseiten dieser Entwicklung sind jedoch ein verstärkter Neoliberalismus, die Verdrängung indigener Bevölkerungen und zunehmende Umweltzerstörungen einer auf grenzenloses Wachstum setzenden Ökonomie, was zu verstärkten sozialen Spannungen und Konflikten führt.

Janine Romero Valenzuela (Promotionsstudentin an der Willy Brandt School of Public Policy der Universität Erfurt) und Oscar Choque (Eine-Welt-Fachpromotor für Rohstoffpolitik in Sachsen) werden am Beispiel Boliviens erörtern, inwieweit die stärkere Teilhabe des Staates an extraktiven Industrien Teil eines gesellschaftlichen Entwicklungsmodells sein kann, oder eher als Ausdruck einer neokolonialen Einbettung in den internationalen Rohstoffhandel interpretiert werden muss.

Veranstaltungsart: Vortrag mit Diskussion
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Dies ist eine Veranstaltung der SEBIT in Kooperation mit Ayni – Verein für Ressourcengerechtigkeit e.V.

 

Für Rückfragen steht Ihnen die Koordinationsstelle der SEBIT gerne zur Verfügung:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

Do, 02.11.2017 - 19:00
 
Vortrag und Diskussion: Wege zu einer sozial-ökologischen Transformation der Gesellschaft

Vortrag und Diskussion: Wege zu einer sozial-ökologischen Transformation der Gesellschaft

Prof. Brand beschäftigt sich seit 2008 mit Themen einer „sozialökologischen Transformation“ der Gesellschaft. Ausgehend von denn ÜberLEBENSfragen des 21. Jahrhunderts widmet er sich der Herausforderung,
welche politischen und gesellschaftlichen Weichenstellungen global und national zu einer sozial-ökologischen Transformation der Gesellschaft führen.
In dem 2017 erschienen Werk „Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus“ wendet sich Prof. Brand gegen die aktuelle Wachstumsideologie der Industrienationen und spricht sich für eine demokratische, sozial und ökologisch gerechte Gesellschaft aus.

Referent: Univ.-Prof. Dr. Ulrich Brand, Universität Wien

Aufgrund einer begrenzten Platzkapazität wird um Anmeldung bis 14.10.2017 unter der E-Mail-Adresse: info@sachsen-im-klimawandel.de bzw. unter der Festnetznummer 0351/ 416 09 32 gebeten.

 

02.11.2017 19.00 Uhr
AULA der SBG Dresden
SBG: Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe mbH
Gutenbergstraße 6 / 01307 Dresden
Der Veranstaltungsort ist mit der Linie 62 der DVB, Hst. Gutenbergstr., erreichbar.
 

Do, 02.11.2017 - 19:00
 
POLITICAL ART DAYS -Fokus Post-Sowjetunion

POLITICAL ART DAYS -Fokus Post-Sowjetunion

Nach den erfolgreichen "Political Art Days" letztes Jahr im Dezember zum Thema Syrien, folgt dieses Jahr vom 03.-05. November 2017 das politische Kunstfestival mit dem Titel "Political Art Days - Fokus Post-Sowjetunion" in Dresden. Dabei handelt es sich um einen kulturellen Austausch mit Künstler*innen und Referent*innen, die entweder durch ihre Herkunft direkt von der Thematik betroffen sind oder sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. 
Im Fokus steht die aktuelle kulturelle sowie politische Lage der ehemaligen Sowjetunion - Welche postkolonialen Strukturen heute noch dort herrschen und wie sich Russlands Außenpolitik seit dem Mauerfall entwickelt hat. Neben dem wissenschaftlichen Hintergrund geht es um persönliche Erfahrungen der Menschen und wie ihr Recht sowie die Freiheit des Kulturlebens heute anerkannt wird. Im Anschluss der einzelnen Programmpunkte gibt es Raum für Austausch und Gespräche bei armenischen Spezialitäten und Musik.

From 3rd to 5th November 2017 we will organize the "Political Art Days - Focus Post-Soviet Union" in Dresden. It's a cultural exchange among artists, speakers and the audience. The guest speakers are eighter from the certain area or activist who are dealing with the topics. 
Focus themes include current cultural and political situations, today's postcolonial structures and the development of the Russian foreign policy. Besides the hard facts about the history and current circumstances, we will also explore people's experiences and how their rights and their cultural freedom are acknowledged. There will be room for ideas exchange, complemented by Armenian snacks and music. 

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Qualifizierungsreihe zu*r Referent*in für die politische Bildungsarbeit

Qualifizierungsreihe zu*r Referent*in für die politische Bildungsarbeit

Qualifizierungsreihe zu*r Referent*in für die politische Bildungsarbeit 

               besonders für Migrantinnen und Migranten

ab 01. Sep. 2017 bietet das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen e.V. (ENS) die nächste zertifizierte Qualifizierungsreihe zu*r Referent*in für die politische Bildungsarbeit an.

Die Qualifizierungsreihe findet im Zeitraum vom 01. Sep. 2017 bis 18.Nov. 2017 in Chemnitz statt und umfasst sechs Wochenend-Module und zwei Hospitationen. Die Module beinhalten eine Einführung zu Grundsätzen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Weiterhin ermöglichen die Module die Aneignung umfangreicher Methoden der Bildungsarbeit, von Basiswissen zur Beantragung von Projektförderungen und geben Anregungen zur Entwicklung und Optimierung von eigenen Bildungsangeboten.

Besonders eingeladen sind Mitglieder von MigrantInnenorganisationen und Nichtregierungsorganisationen, welche ihre Bildungsangebote optimal in schulischen und außerschulischen Bereichen einsetzen möchten. Menschen ohne Migrationsbiographie können vorbehaltlich freier Plätze ebenfalls gern teilnehmen.

Freie Plätze sind aktuell noch verfügbar!

Plätze: max. 15
TN-Beitrag: 10 Euro pro Module. Auf Anfrage erstatten wir Fahrtkosten und Unterkunft.
Anmeldung bis 20. August 2017 an narangarav.nyamsuren@einewelt-sachsen.de

Website: einewelt-sachsen.de 

 

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Ausstellung Ressourcengerechtigkeit

Ausstellung Ressourcengerechtigkeit

Die große Gier: Auf der Suche nach einem gerechten Umgang mit Rohstoffen.

Wer Rohstoffe abbaut, trägt auch eine Mitverantwortung, unter welchen Umständen diese Rohstoffe gewonnen werden. Doch dies ist leider noch kein Konsens.

Im Wettlauf um die verbleibenden Ressourcen müsste eine zukunftsfähige Rohstoffpolitik nicht nur dafür sorgen, dass die Rechte von Mensch und Natur beim Abbau von Rohstoffen respektiert werden, sondern auch, dass der Zugang zu verschiedenen Rohstoffen und deren Verteilung gerecht gestaltet sind. Im Mittelpunkt der aktuellen deutschen Rohstoffpolitik steht jedoch Versorgungssicherheit. Die Verankerung menschenrechtlicher und ökologischer Standards kommt bestenfalls träge voran.

Eine wache Zivilgesellschaft, die sich der planetarischen Grenzen bewusst ist und eine sozial und ökologisch gerechte Ressourcenpolitik einfordert, kann dies ändern.

 

Weitere Informationen: http://www.akubiz.de/

 
 
 
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POLITICAL ART DAYS -Fokus Post-Sowjetunion

POLITICAL ART DAYS -Fokus Post-Sowjetunion

Nach den erfolgreichen "Political Art Days" letztes Jahr im Dezember zum Thema Syrien, folgt dieses Jahr vom 03.-05. November 2017 das politische Kunstfestival mit dem Titel "Political Art Days - Fokus Post-Sowjetunion" in Dresden. Dabei handelt es sich um einen kulturellen Austausch mit Künstler*innen und Referent*innen, die entweder durch ihre Herkunft direkt von der Thematik betroffen sind oder sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. 
Im Fokus steht die aktuelle kulturelle sowie politische Lage der ehemaligen Sowjetunion - Welche postkolonialen Strukturen heute noch dort herrschen und wie sich Russlands Außenpolitik seit dem Mauerfall entwickelt hat. Neben dem wissenschaftlichen Hintergrund geht es um persönliche Erfahrungen der Menschen und wie ihr Recht sowie die Freiheit des Kulturlebens heute anerkannt wird. Im Anschluss der einzelnen Programmpunkte gibt es Raum für Austausch und Gespräche bei armenischen Spezialitäten und Musik.

From 3rd to 5th November 2017 we will organize the "Political Art Days - Focus Post-Soviet Union" in Dresden. It's a cultural exchange among artists, speakers and the audience. The guest speakers are eighter from the certain area or activist who are dealing with the topics. 
Focus themes include current cultural and political situations, today's postcolonial structures and the development of the Russian foreign policy. Besides the hard facts about the history and current circumstances, we will also explore people's experiences and how their rights and their cultural freedom are acknowledged. There will be room for ideas exchange, complemented by Armenian snacks and music. 

 
Kolonialismus – Damals wie Heute?

Kolonialismus – Damals wie Heute?

Kolonien gehören der Vergangenheit an.Oder? Was bedeutet es, wenn wir von Postkolonialismus sprechen? Nach einer kurzen Einführung in die (deutsche) Kolonialgeschichte, findet eine Auseinandersetzung mit kolonialen Strukturen und den heutigen kolonialen Kontinuitäten statt. Dabei liegt der Fokus auf ökonomischen Strukturen und globalen Machtverhältnissen. Mit kritischem Blick auf eigene Abhängigkeiten, Positionen und Handlungsmöglichkeiten wollen wir ins Gespräch kommen. Ein Workshop von und für euch und uns.

Offen für alle Interessierten. Kein Vorwissen nötig.

Veranstaltungsart: Workshop
Die Veranstaltung ist kostenfrei

Dies ist eine Veranstaltung der SEBIT in Kooperation mit dem Ausländerrat Dresden e.V./ Grenzen überwinden

Für Rückfragen wenden Sie sich an die Koordinationsstelle der SEBIT:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

Mo, 06.11.2017 - 17:00 - 20:00
 
Kolonialrassismus - seine Kontinuitäten bis heute

Kolonialrassismus - seine Kontinuitäten bis heute

Die sogenannte „Flüchtlingskrise“, Pegida und AFD zeigen es deutlich: Rassismus ist wohlauf in Deutschland - bis in die Mitte der Gesellschaft greifen rassistische Einstellungsmuster. Der Anstieg rassistisch motivierter Gewalttaten ist die direkte Folge.

Selten nur wird Rassismus in Deutschland bzw. seine Genese in einen historischen Kontext, der über den Nationalsozialismus hinausreicht, gestellt. Dies ist umso bezeichnender, als dass es im Wesentlichen die deutsche Kolonialzeit war, in der sich eine rassistische Weltsicht als herrschaftsrelevante Ideologie und Rechtfertigungsstrategie herausbildete. Kolonialrassismus bildet die Blaupause für heutige rassistische und eurozentristische Denk- und Deutungsmuster.

Die ursprünglich für diese Veranstaltung vorgesehene Referentin Josephine Apraku musste leider absagen, doch konnten wir glücklicherweise Jacqueline Mayen dafür gewinnen, das Referat zu übernehmen. Frau Mayen ist Afrikawissenschaftlerin (MA), politische Aktivistin und freie Bildungsreferentin. Darüber hinaus führt sie seit mehreren Jahren in Kooperation mit Berlin Postkolonial Stadtrundgänge in Berlin durch, die die Rolle der Frau während der deutschen Kolonialzeit beleuchten.

Frau Mayen wird in Ihrem Vortrag auf die deutsche Kolonialgeschichte und die damit verbundene Entstehung des Kolonialrassimus eingehen. Im Mittelpunkt wird dabei die Frage stehen, in welchen Formen kolonialer Rassismus bis heute in unserer Gesellschaft in Erscheinung tritt.

Veranstaltungsart: Vortrag mit Diskussion
Dies ist eine Veranstaltung der SEBIT. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Für Rückfragen steht Ihnen die Koordinationsstelle der SEBIT gerne zur Verfügung:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

Di, 07.11.2017 - 19:00
 
Vorlesung: Ressourcengerechtigkeit konkret I: Zukunftsfähigkeit von Zukunftstechnologien

Vorlesung: Ressourcengerechtigkeit konkret I: Zukunftsfähigkeit von Zukunftstechnologien

Referent: Oscar Choque | Ayni Verein für Ressourcengerechtigkeit e.V.

Im Wintersemester 2017 findet die Ringvorlesung Ressourcengerechtigkeit, eine Kooperation des INKOTA-netzwerks und der AG Umwelt, an der TU Bergakademie in Freiberg statt.

 

Kohle, Gold, Kupfer, Coltan: Die Erde birgt eine Fülle von Rohstoffen und Ressourcen. Rohstoffe, die wir täglich nutzen. Rohstoffe, die zum Teil nicht nachwachsen. Rohstoffe, deren Abbau untragbare Folgen für Menschen und die Umwelt hat.

Aspekte der Ungerechtigkeit beim Abbau und der Nutzung von Rohstoffen werden täglich weltweit sichtbar. Das westliche, auf Wachstum ausgerichtete Wirtschaftsmodell benötigt zunehmend mehr endliche Rohstoffe und andere Ressourcen wie Wasser und Land. Leider profitieren gerade rohstoffreiche Länder nur selten in angemessener Weise. Soziale, ökologische und menschenrechtliche Probleme in den Förderländern werden hierzulande derzeit weitestgehend in Kauf genommen, um die Versorgung mit Rohstoffen sicherzustellen und die Wirtschaft weiter wachsen zu lassen.

Dass es so nicht weitergehen kann, ist offensichtlich. Ziel der Ringvorlesung ist es, einen vielschichtigen Blick – aus ökologischer, wirtschaftlicher, politischer wie gesellschaftlicher Perspektive – auf die Art und Weise zu werfen, mit der wir natürliche Ressourcen derzeit nutzen und wie wir es zukünftig tun könnten.

 

Beginn: 17. Oktober 2017

Zeit: Jeden Dienstag, 19:45 Uhr

Ort: Werner-Bau, Raum 1045s (Brennhausgasse 14)

 

Themen der Ringvorlesung im Überblick:

17.10.17 Einführung: Die Endlichkeit der Ressourcen - Wohin mit den Wachstumswünschen? (Prof. Dr. Felix Ekardt | BUND Sachsen)

24.10.17 Wie demokratisch ist Rohstoffpolitik? - Akteure und Spielräume (Michael Reckordt | PowerShift e.V.)

07.11.17 Ressourcengerechtigkeit konkret I: Zukunftsfähigkeit von Zukunftstechnologien (Oscar Choque | Ayni Verein für Ressourcengerechtigkeit e.V.)

14.11.17 Ressourcengerechtigkeit konkret II: Rohstoffabbau in der Tiefsee – ein unkalkulierbares Risiko (Jan Pingel | Ozeanien Dialog)

21.11.17 Ressourcengerechtigkeit konkret III: Der fossile Energie-Rohstoff Erdöl (Peter Donatus | Umwelt- und Menschenrechtsaktivist aus Nigeria)

28.11.17 Handlungsoptionen I: Nachhaltiger Bergbau - Hintergründe und Initiativen zur Sorgfaltspflicht und Zertifizierung in der Lieferkette von Rohstoffen (Dr. Leopold von Carlowitz | GIZ)

05.12.17 Handlungsoptionen II: Reduce-Reuse-Recycle – Wie reduzieren wir unseren absoluten Ressourcenverbrauch? (Antonia Reichwein | Germanwatch)

12.12.17 Handlungsoptionen III: Kampagnen, Aktionen und Forderungen zivilgesellschaftlicher Organisationen (N.N.)

 

Diese Veranstaltung wird gefördert durch Engagement Global gGmbH im Auftrag des BMZ.

 

Weitere Informationen: www.inkota.de/ringvorlesung

Di, 07.11.2017 - 19:45
 
Kolonialismus im Norden I - Naturbeziehungen und kulturelles Erbe indigener Völker auf Kamtschatka

Kolonialismus im Norden I - Naturbeziehungen und kulturelles Erbe indigener Völker auf Kamtschatka

Erste Beschreibungen der indigenen Völker Kamtschatkas – der Itelmenen und Korjaken – aus der Mitte des 18. Jahrhunderts weisen auf brutale Übergriffe russischer Eroberer und deren Folgen hin. Die Kolonisation Kamtschatkas durch das Russische Reich und die Sowjetunion führte zu schwerwiegenden Einschränkungen der ursprünglichen Lebensgrundlagen der Einheimischen. Vor allem erzwungene Transformationen zur Sowjetzeit wirkten sich auf den Fortbestand natürlicher Ressourcen und des einzigartigen kulturellen Erbes aus.

Tjan Zaotschnaja (Gesellschaft für bedrohte Völker) und Dr. Erich Kasten (Kulturstiftung Sibirien) berichten von der Eroberung und Kolonisierung Kamtschatkas und ihren Auswirkungen auf die indigene Bevölkerung. Sie werfen Schlaglichter darauf, wie der Fischfang der Itelmenen und Korjaken heute durch die Nachwirkungen des Kolonialismus bedroht ist und wie Einheimische darum bemüht sind, indigenes Wissen und entsprechende Beziehungen zur Natur zu erhalten. Filmausschnitte
geben Einblicke in das einzigartige Leben der indigenen Bevölkerung und die Selbstwahrnehmung ihrer Lebenssituation im heutigen Russland.

Veranstaltungsart: Vortrag mit Diskussion
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Dies ist eine Veranstaltung der SEBIT in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Meißen

Für Rückfragen steht Ihnen die Koordinationsstelle der SEBIT gerne zur Verfügung:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

Mi, 08.11.2017 - 19:30
 
 
 
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Qualifizierungsreihe zu*r Referent*in für die politische Bildungsarbeit

Qualifizierungsreihe zu*r Referent*in für die politische Bildungsarbeit

Qualifizierungsreihe zu*r Referent*in für die politische Bildungsarbeit 

               besonders für Migrantinnen und Migranten

ab 01. Sep. 2017 bietet das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen e.V. (ENS) die nächste zertifizierte Qualifizierungsreihe zu*r Referent*in für die politische Bildungsarbeit an.

Die Qualifizierungsreihe findet im Zeitraum vom 01. Sep. 2017 bis 18.Nov. 2017 in Chemnitz statt und umfasst sechs Wochenend-Module und zwei Hospitationen. Die Module beinhalten eine Einführung zu Grundsätzen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Weiterhin ermöglichen die Module die Aneignung umfangreicher Methoden der Bildungsarbeit, von Basiswissen zur Beantragung von Projektförderungen und geben Anregungen zur Entwicklung und Optimierung von eigenen Bildungsangeboten.

Besonders eingeladen sind Mitglieder von MigrantInnenorganisationen und Nichtregierungsorganisationen, welche ihre Bildungsangebote optimal in schulischen und außerschulischen Bereichen einsetzen möchten. Menschen ohne Migrationsbiographie können vorbehaltlich freier Plätze ebenfalls gern teilnehmen.

Freie Plätze sind aktuell noch verfügbar!

Plätze: max. 15
TN-Beitrag: 10 Euro pro Module. Auf Anfrage erstatten wir Fahrtkosten und Unterkunft.
Anmeldung bis 20. August 2017 an narangarav.nyamsuren@einewelt-sachsen.de

Website: einewelt-sachsen.de 

 

 
(Un)sichtbares Erbe - eine postkoloniale Spurensuche in Dresden

(Un)sichtbares Erbe - eine postkoloniale Spurensuche in Dresden

Während eines Rundgangs beschäftigen wir uns mit den Spuren der kolonialen und postkolonialen Vergangenheit in Dresden. Dabei betrachten wir die Geschichte(n) von Orten, Gebäuden und Menschen. Was erzählt uns ein Gebäude wie z.B. das japanische Palais über Exotismus und die europäische Perspektive auf „fremde“ Kulturen? Gleichzeitig stellen wir aber auch die Frage, wie die damit verbundenen „Bilder“ bis heute wirken: Was hat diese Vergangenheit mit gegenwärtigen Fremdheitswahrnehmungen und mit gesellschaftlichen Phänomenen wie Rassismus zu tun?

Treffpunkt: Jorge-Gomondai-Platz

Veranstaltungsart: Stadtrundgang
Das Angebot ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig,

Dies ist eine Veranstaltung der SEBIT in Kooperation mit der Hochschulgruppe Dresden Postkolonial

 

Für Rückfragen wenden Sie sich an die Koordinationsstelle der SEBIT:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

So, 12.11.2017 - 14:00 bis 16:00 Jorge-Gomondai-Platz
01097 Dresden

So, 12.11.2017 - 14:00 - 16:00
 
Carrotmob macht Schule: Fortbildung

Carrotmob macht Schule: Fortbildung

Ein Carrotmob ist eine klare Aktion für den Klimaschutz: Viele Menschen treffen sich in einem Laden und kaufen dort ein. Einen Teil der Einnahmen investiert das Geschäft in Maßnahmen für das Klima

Ein Carrotmob verbindet Nachhaltigkeit und Konsum und ermutigt Jugendliche, selbst im Klimaschutz aktiv zu werden. Die Unterrichtsmaterialien des Carrotmob-Aktions-Set erhalten Sie nach Anmeldung kostenlos.

Das Aktions-Set bildet den Einstieg in das Programm und enthält alles, was für die Planung und Organisation eines erfolgreichen Carrotmobs notwendig ist. Mehr Infos zu den Inhalten des Aktions-Sets finden Sie hier.

Am Programm teilnehmende Schulen erhalten zusätzlich bis zu 700 Euro Zuschuss für ihr Carrotmob-Projekt. Besuchen Sie am 13. November unseren Workshop in Halle, um das Angebot zu vervollständigen! Die Tagesfortbildung (10 - 17:30 Uhr) richtet sich primär an interessierte Lehrer*innen und Schüler*innen. Klimaschutzmanager*innen, die in in der Bildungsarbeit tätig sind, sowie Umweltpägagog*innen sind auch herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei, Fahrtkosten werden übernommen. Jetzt anmelden!

Für alle Ihre Fragen steht Ihnen das Carrotmob macht Schule-Team unter carrotmob@bildungscent.de sowie telefonisch unter 030 610 8144 96 zur Verfügung.

 

Carrotmob macht Schule ist ein Programm von BildungsCent e.V. und Green City e.V. Das Programm wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

Mo, 13.11.2017 - 10:00
 
Kolonialismus – Damals wie Heute?

Kolonialismus – Damals wie Heute?

Kolonien gehören der Vergangenheit an.Oder? Was bedeutet es, wenn wir von Postkolonialismus sprechen? Nach einer kurzen Einführung in die (deutsche) Kolonialgeschichte, findet eine Auseinandersetzung mit kolonialen Strukturen und den heutigen kolonialen Kontinuitäten statt. Dabei liegt der Fokus auf ökonomischen Strukturen und globalen Machtverhältnissen. Mit kritischem Blick auf eigene Abhängigkeiten, Positionen und Handlungsmöglichkeiten wollen wir ins Gespräch kommen. Ein Workshop von und für euch und uns.

Offen für alle Interessierten. Kein Vorwissen nötig.

Veranstaltungsart: Workshop
Die Veranstaltung ist kostenfrei

Dies ist eine Veranstaltung der SEBIT in Kooperation mit dem Ausländerrat Dresden e.V./ Grenzen überwinden

Für Rückfragen wenden Sie sich an die Koordinationsstelle der SEBIT:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

Mo, 13.11.2017 - 17:00 - 20:00
 
Global-Digital…wie wir Jugendliche mit globalen Themen über digitale Kanäle erreichen können

Global-Digital…wie wir Jugendliche mit globalen Themen über digitale Kanäle erreichen können

Global – Digital

…wie wir Jugendliche mit globalen Themen über digitale Kanäle erreichen können.

Abschlussveranstaltung des Projektes S.A.M.E. World von arche noVa e.V.

Dienstag, 14. November 2017, 16:00-20:00 Uhr
Rathaus Dresden

Eintritt frei. Bitte Anmelden.

Die Welt wächst zusammen – eine Weltgesellschaft entsteht. Aus zwei Perspektiven ist dies für Bildungsträger*innen interessant: zum einen muss die Globalisierung pädagogisch begleitet werden, denn bestimmte Kompetenzen sind nötig, um sich in der Weltgesellschaft orientieren zu können. Auch eine gemeinsame Vision der zukünftigen Weltgemeinschaft im Sinne von Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit will entwickelt und von allen getragen sein. Die pädagogischen Ansätze dafür heißen „Globales Lernen“ und „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“. Zahlreiche Methoden, Materialien und Angebote dazu für den schulischen und außerschulischen Bereich existieren bereits.

Zum anderen ist eine Begleiterscheinung der Weltgesellschaft die Digitalisierung. Kinder und Jugendliche von heute bewegen sich ganz natürlich in dieser speziellen Welt. Hier orientieren sie sich, spielen, tauschen sich aus und lernen. Vor allem Games und Social Media sind sehr beliebt und bieten große Potentiale für attraktive Lernangebote.

Beide Perspektiven zu kombinieren, birgt einen ganz besonderen Reiz. Wir laden Sie daher herzlich ein, sich mit dem Thema „Digitalisierung im Globalen Lernen und der BNE“ zu beschäftigen. Wir möchten Ihnen interessante Einblicke in diese aktuelle Thematik bieten, Materialien und Bildungsangebote vorstellen und mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Programm:

16:00

Registrierung / Begrüßung

16:15

Eröffnung

16:20

Impulsreferat von Martin Arndt (Sächsisches Staatsministerium für Kultus, Referent Medienbildung, Politische Bildung und Migration/Integration)

„Digitale Medien in der Bildung für nachhaltige Entwicklung“

16:45

Impulsreferat des Youtubers DorFuchs: youtube als Bildungsmedium am Beispiel seiner „Mathe-Songs“

17:15

Praktische Beispiele für digitale Medien im Globalen Lernen und BNE aus dem Projekt “S.A.M.E. World” an 2 Stationen: Online Game (Im)perfect Future und Online-Methodensammlung EduKit

18:25

Angebote für Schulen: "Sukuma Award - Schulkino" stellt sich vor.

18:45

„cine|divers - movies make a difference“ stellt sich vor.
- Filmclubs – Ein Projekt für Filmvorführungen von Jugendlichen für Jugendliche
- cine|lokal – Ein cineastisches Begegnungsprojekt mit und von Geflüchteten und Dresdner*innen

19.15

Abschließende Worte

19:30

Austausch am Buffet

Wir freuen uns sehr, wenn Sie am 14.11.2017 dabei sind und bitten um vorherige Anmeldung bis 01.11.2017 unter: rita.trautmann@arche-nova.org.

Di, 14.11.2017 - 16:00
 
Erzählcafé und Praxisworkshop: Ressourcenschonung konkret.

Erzählcafé und Praxisworkshop: Ressourcenschonung konkret.

Reduce – Reuse – Rethink – Was bedeutet das und wie geht das im Alltag? Menschen, die sich mit diesen Fragen beschäftigen, erzählen aus ihrem Leben. Ihre Lösungen sind vielfältig: Ein Haus nur aus ausgemusterten Rohstoffen bauen? Das kaputte Handy einfach selber reparieren? Werkzeug und Geräte gemeinsam nutzen? Andere Menschen zu einem ressourcenschonenden Leben inspirieren?

Wie das geht, erfahren wir an diesem Abend. Im Anschluss möchten wir in einem Workshop selber anpacken und aus unserem Plastikmüll neue, nützliche Dinge herstellen. Bitte mitbringen: den eigenen Kunststoffabfall der letzten 24 Stunden! Für einen kleinen Imbiss und Getränke ist gesorgt. Um Anmeldung wird gebeten.

ReferentInnen:

Fridolin Pflüger (Konglomerat e.V.)
Adrian Rinnert (Eine Spinnerei e.V.)
Hanna Poddig (Vollzeitaktivistin)

 

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Konglomerat e.V. statt.

Sie ist Teil der Veranstaltungsreihe Ressourcengerechtigkeit und wird gefördert durch Engagement Global gGmbH im Auftrag des BMZ.

 

Weitere Informationen: www.inkota.de/ressourcen-reihe

Di, 14.11.2017 - 18:00
 
Vorlesung: Ressourcengerechtigkeit konkret II: Rohstoffabbau in der Tiefsee – ein unkalkulierbares Risiko

Vorlesung: Ressourcengerechtigkeit konkret II: Rohstoffabbau in der Tiefsee – ein unkalkulierbares Risiko

Referent: Jan Pingel / Ozeanien-Dialog

 

Im Wintersemester 2017 findet die Ringvorlesung Ressourcengerechtigkeit, eine Kooperation des INKOTA-netzwerks und der AG Umwelt, an der TU Bergakademie in Freiberg statt.

 

Kohle, Gold, Kupfer, Coltan: Die Erde birgt eine Fülle von Rohstoffen und Ressourcen. Rohstoffe, die wir täglich nutzen. Rohstoffe, die zum Teil nicht nachwachsen. Rohstoffe, deren Abbau untragbare Folgen für Menschen und die Umwelt hat.

Aspekte der Ungerechtigkeit beim Abbau und der Nutzung von Rohstoffen werden täglich weltweit sichtbar. Das westliche, auf Wachstum ausgerichtete Wirtschaftsmodell benötigt zunehmend mehr endliche Rohstoffe und andere Ressourcen wie Wasser und Land. Leider profitieren gerade rohstoffreiche Länder nur selten in angemessener Weise. Soziale, ökologische und menschenrechtliche Probleme in den Förderländern werden hierzulande derzeit weitestgehend in Kauf genommen, um die Versorgung mit Rohstoffen sicherzustellen und die Wirtschaft weiter wachsen zu lassen.

Dass es so nicht weitergehen kann, ist offensichtlich. Ziel der Ringvorlesung ist es, einen vielschichtigen Blick – aus ökologischer, wirtschaftlicher, politischer wie gesellschaftlicher Perspektive – auf die Art und Weise zu werfen, mit der wir natürliche Ressourcen derzeit nutzen und wie wir es zukünftig tun könnten.

 

Beginn: 17. Oktober 2017

Zeit: Jeden Dienstag, 19:45 Uhr

Ort: Werner-Bau, Raum 1045s (Brennhausgasse 14)

 

Themen der Ringvorlesung im Überblick:

17.10.17 Einführung: Die Endlichkeit der Ressourcen - Wohin mit den Wachstumswünschen? (Prof. Dr. Felix Ekardt | BUND Sachsen)

24.10.17 Wie demokratisch ist Rohstoffpolitik? - Akteure und Spielräume (Michael Reckordt | PowerShift e.V.)

07.11.17 Ressourcengerechtigkeit konkret I: Zukunftsfähigkeit von Zukunftstechnologien (Oscar Choque | Ayni Verein für Ressourcengerechtigkeit e.V.)

14.11.17 Ressourcengerechtigkeit konkret II: Rohstoffabbau in der Tiefsee – ein unkalkulierbares Risiko (Jan Pingel | Ozeanien Dialog)

21.11.17 Ressourcengerechtigkeit konkret III: Der fossile Energie-Rohstoff Erdöl (Peter Donatus | Umwelt- und Menschenrechtsaktivist aus Nigeria)

28.11.17 Handlungsoptionen I: Nachhaltiger Bergbau - Hintergründe und Initiativen zur Sorgfaltspflicht und Zertifizierung in der Lieferkette von Rohstoffen (Dr. Leopold von Carlowitz | GIZ)

05.12.17 Handlungsoptionen II: Reduce-Reuse-Recycle – Wie reduzieren wir unseren absoluten Ressourcenverbrauch? (Antonia Reichwein | Germanwatch)

12.12.17 Handlungsoptionen III: Kampagnen, Aktionen und Forderungen zivilgesellschaftlicher Organisationen (N.N.)

 

Diese Veranstaltung wird gefördert durch Engagement Global gGmbH im Auftrag des BMZ.

 

Weitere Informationen: www.inkota.de/ringvorlesung

Di, 14.11.2017 - 19:45
 
"Concerning Violence" - Ein Rückblick auf die afrikanischen Freiheitsbewegungen

"Concerning Violence" - Ein Rückblick auf die afrikanischen Freiheitsbewegungen

Concerning Violence, Schweden / USA / Dänemark 2014, 85 Min, von Göran Hugo Olsson

Mit eindrücklichen Bildern aus dem Archivmaterial des schwedischen Fernsehens erzählt „Concerning Violence“ von den Freiheitskämpfen in Afrika in den späten 60 er und 70 er Jahren. Die Bilder stehen in Verbindung mit dem eingesprochenen Text von Frantz Fanon („Die Verdammten dieser Erde“) und fokussieren sich auf die gewalttätige Konfrontation zwischen Unterdrückten und Herrschenden. Die Gewalt ist laut Fanon für die Kolonialisierten die einzige Möglichkeit, auf die Gewalt der Kolonialherrschaft zu reagieren. Kontrastiert werden diese Bilder u.a. mit Archivmaterial, das ein Missionarspaar beim Aufbau einer Kirche in Tansania zeigt. Auch richtet der Film den Blick darauf, dass die koloniale Vergangenheit bis in die heutigen Konflikte dieser Welt hineinwirkt und noch lange nicht überwunden ist.

Im Anschluss sprechen Dr. Natasha A. Kelly (Kommunikationswissenschaftlern, Soziologin und akademische Aktivistin) und Sven Vogt (Medienwissenschaftler und Inhaber der Filmgalerie Phase IV) über ihre Perspektive auf den Film. Moderiert wird das Podiumsgespräch von Christoph Boosen (SEBIT).

Veranstaltungsart: Filmabend mit Podium
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Dies ist eine Veranstaltung der SEBIT in Kooperation mit: akifra e.V. im Rahmen des MOVE IT! Filmfestivals für Menschenrechte und Entwicklung sowie Filmgalerie Phase IV.

Für Rückfragen wenden Sie sich an die Koordinationsstelle der SEBIT:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

Di, 14.11.2017 - 20:00
 
Fortbildung "Globalisierung von Wirtschaft und Armut"

Fortbildung "Globalisierung von Wirtschaft und Armut"

Die Veranstaltung ist eine Fortbildung im Rahmen des Umsetzungsporjekts zum Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung. In der Fortbildung werden Unterrichtsbeispiele der Handreichung für Lehrende zum Thema „Globalisierung von Wirtschaft und Arbeit vorgestellt, umgesetzt und reflektiert.

Mehr zum Inhalt und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier, auf der Seite der Sächsischen Bildungagentur.
Referentin wird Bea Tholen sein, die zahlreiche Unterrichtsbeispiele für den Themenbereich "Globalisierung von Wirtschaft und Arbeit" für Lehrkräfte erarbeitet hat.

Zielgruppe:

Lehrkräfte in den Fächern Geografie, Ethik, Gemeinschaftskunde und Deutsch an Mittel-/Oberschulen, Gymnasien und berufsbildenden Schulen

Mi, 15.11.2017 - 9:00 - 16:00
 
 
 
 
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„Dienet dem Reich Gottes, nicht dem deutschen Reich!“ Mission in der Kolonialzeit am Beispiel des Leipziger Missionswerks

„Dienet dem Reich Gottes, nicht dem deutschen Reich!“ Mission in der Kolonialzeit am Beispiel des Leipziger Missionswerks

"Zuerst hatten wir das Land - und die Weißen, die kamen, die Bibel. Jetzt haben wir die Bibel - und sie das Land." Mission steht unter dem Verdacht, mit den Eroberern der Kolonien und den Kolonialbehörden eng zusammen gearbeitet zu haben. Andererseits distanzierten sich Missionare wiederholt von der skrupellosen Ausbeutung der einheimischen Bevölkerung.

Pfarrer Ravinder Salooja (Direktor des Leipziger Missionswerkes) gibt einen Einblick in die Aktivitäten des Leipziger Missionswerkes während der Kolonialzeit und erläutert, wie Mission heute verstanden wird. Welche Rolle(n) spielten Missionare und welche Auswirkungen hatte die Missionstätigkeit in den kolonisierten Ländern? Wie prägen die historische Erfahrungen das heutige Missionsverständnis?

Veranstaltungsart: Vortrag mit Diskussion
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Dies ist eine Veranstaltung der SEBIT in Kooperation mit dem Ökumenischen Informationszentrum Dresden e.V.

 

Für Rückfragen steht Ihnen die Koordinationsstelle der SEBIT gerne zur Verfügung:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

Mo, 20.11.2017 - 19:30
 
A Plastic Ocean

A Plastic Ocean

Der Dokumentarfilm „A Plastic Ocean“ zeigt in eindrucksvollen Bildern, wie dramatisch das Plastikmüll-Problem in den Meeren wirklich ist – und erinnert uns daran, welch zerstörerische Folgen unsere Wegwerf-Kultur für den Planeten hat.

Dass in den Meeren eine Menge Plastikmüll schwimmt, hat sich herumgesprochen. Aber wie groß ist das Problem wirklich? In „A Plastic Ocean“ geht ein internationales Team von Wissenschaftlern und Aktivisten auf Expedition rund um die Erde, um zu herauszufinden, wie schlimm es um unsere Ozeane steht.

Über fünf Jahre hinweg recherchierte und filmte das Team an 20 verschiedenen Orten rund um die Erde. Das Ergebnis sind wunderschöne und schockierende Aufnahmen, welche die globalen Effekte der Plastikverschmutzung dokumentieren. Doch der Film zeigt auch Technologien und politische Lösungen, die das Potenzial haben, die Situation zu verbessern.

Der Film wird gemeinsam mit der tuuwi (TU Umweltinitiative) im Rahmen der reglmäßigen Umweltfilmabende gezeigt.

Eintritt ist frei!

Mo, 20.11.2017 - 20:30 - 22:30
 
Zur Weihnachtszeit gesundheitsbewusst Backen: Ernährungskompetenz aktiv begreifen lernen

Zur Weihnachtszeit gesundheitsbewusst Backen: Ernährungskompetenz aktiv begreifen lernen

Seminar: „Zur Weihnachtszeit gesundheitsbewusst backen“
Wie PädagogInnen die Ernährungskompetenz von Kindern und Jugendlichen stärken können

 

Zu einer Fortbildung rund um gesundheitsbewusstes Backen lädt der Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. am 21. November ein. Am Beispiel gesunde Weihnachtsbäckerei erfahren ErzieherInnen, LehrerInnen, Tageseltern und alle Interessierten wie sie die Ernährungskompetenz von Kindern und Jugendlichen stärken können.

Die Dozentinnen zeigen den SeminarteilnehmerInnen, wie sie Kindern Ernährungsbegriffe, verschiedene Getreidearten und deren Anbau sowie das Einschätzen von Portionen mit Hilfe der Ernährungspyramide spannend und ganz praktisch vermitteln können. Zunächst gibt es einen theoretischen Teil rund um die Vermittlung von Ernährungskompetenz. Dann werden gemeinsam gesunde Leckereien zubereitet. Los geht es am Dienstag, den 21. November um 10 Uhr in der Dölitzer Wassermühle in der Vollhartstr. 16 in Leipzig. Die Veranstaltung endet um 14 Uhr.

 

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen bis zum 7.11.2017 unter: umweltbildung /at/ oekoloewe.de oder Tel.: 0341-3065-381

Dozentinnen: Wiebke Kirsten/Claudia Bense, Fachbereich Umweltbildung, Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.

Ort: Dölitzer Wassermühle, Vollhardtstraße 16, 04279 Leipzig

Zeit: 21. November, 10 - 14 Uhr

Unkostenbeitrag: 5 Euro/Person

Di, 21.11.2017 - 10:00 - 14:00
 
Gesprächsrunde: Plünderung der Tiefsee – Welthunger nach Rohstoffen

Gesprächsrunde: Plünderung der Tiefsee – Welthunger nach Rohstoffen

Der steigende Ressourcenbedarf führt dazu, dass Staaten zunehmend danach streben, auch schwer zugängliche Bodenschätze in der Tiefsee zu bergen. Trotz der massiven Bedenken von Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen, die durch den Tiefseebergbau einen gewaltigen Eingriff in die Ökosysteme der Meere und Küstengebiete befürchten, werden die Planungen und Erkundungen vorangetrieben – insbesondere im Pazifik. Dieser Abend führt in die Problematik des Tiefseebergbaus ein und diskutiert dessen weitreichende Folgen für die Rohstoff-, Umwelt- und Meerespolitik.

 

Referenten:

Jan Pingel (Ozeanien Dialog, Koordinator)
Klaus Schilder (MISEREOR, Referent Verantwortliches Wirtschaften / Asien)

 

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit Ozeanien Dialog und Weiterdenken -⁠ Heinrich-⁠Böll-⁠Stiftung Sachsen statt.

Sie ist Teil der Veranstaltungsreihe Ressourcengerechtigkeit und wird gefördert durch Engagement Global gGmbH im Auftrag des BMZ.

 

Weitere Informationen: www.inkota.de/ressourcen-reihe

Di, 21.11.2017 - 19:00
 
Vorlesung: Ressourcengerechtigkeit konkret III: Der fossile Energie-Rohstoff Erdöl

Vorlesung: Ressourcengerechtigkeit konkret III: Der fossile Energie-Rohstoff Erdöl

Referent: Peter Donatus | Umwelt- und Menschenrechtsaktivist aus Nigeria

 

Im Wintersemester 2017 findet die Ringvorlesung Ressourcengerechtigkeit, eine Kooperation des INKOTA-netzwerks und der AG Umwelt, an der TU Bergakademie in Freiberg statt.

 

Kohle, Gold, Kupfer, Coltan: Die Erde birgt eine Fülle von Rohstoffen und Ressourcen. Rohstoffe, die wir täglich nutzen. Rohstoffe, die zum Teil nicht nachwachsen. Rohstoffe, deren Abbau untragbare Folgen für Menschen und die Umwelt hat.

Aspekte der Ungerechtigkeit beim Abbau und der Nutzung von Rohstoffen werden täglich weltweit sichtbar. Das westliche, auf Wachstum ausgerichtete Wirtschaftsmodell benötigt zunehmend mehr endliche Rohstoffe und andere Ressourcen wie Wasser und Land. Leider profitieren gerade rohstoffreiche Länder nur selten in angemessener Weise. Soziale, ökologische und menschenrechtliche Probleme in den Förderländern werden hierzulande derzeit weitestgehend in Kauf genommen, um die Versorgung mit Rohstoffen sicherzustellen und die Wirtschaft weiter wachsen zu lassen.

Dass es so nicht weitergehen kann, ist offensichtlich. Ziel der Ringvorlesung ist es, einen vielschichtigen Blick – aus ökologischer, wirtschaftlicher, politischer wie gesellschaftlicher Perspektive – auf die Art und Weise zu werfen, mit der wir natürliche Ressourcen derzeit nutzen und wie wir es zukünftig tun könnten.

 

Beginn: 17. Oktober 2017

Zeit: Jeden Dienstag, 19:45 Uhr

Ort: Werner-Bau, Raum 1045s (Brennhausgasse 14)

 

Themen der Ringvorlesung im Überblick:

17.10.17 Einführung: Die Endlichkeit der Ressourcen - Wohin mit den Wachstumswünschen? (Prof. Dr. Felix Ekardt | BUND Sachsen)

24.10.17 Wie demokratisch ist Rohstoffpolitik? - Akteure und Spielräume (Michael Reckordt | PowerShift e.V.)

07.11.17 Ressourcengerechtigkeit konkret I: Zukunftsfähigkeit von Zukunftstechnologien (Oscar Choque | Ayni Verein für Ressourcengerechtigkeit e.V.)

14.11.17 Ressourcengerechtigkeit konkret II: Rohstoffabbau in der Tiefsee – ein unkalkulierbares Risiko (Jan Pingel | Ozeanien Dialog)

21.11.17 Ressourcengerechtigkeit konkret III: Der fossile Energie-Rohstoff Erdöl (Peter Donatus | Umwelt- und Menschenrechtsaktivist aus Nigeria)

28.11.17 Handlungsoptionen I: Nachhaltiger Bergbau - Hintergründe und Initiativen zur Sorgfaltspflicht und Zertifizierung in der Lieferkette von Rohstoffen (Dr. Leopold von Carlowitz | GIZ)

05.12.17 Handlungsoptionen II: Reduce-Reuse-Recycle – Wie reduzieren wir unseren absoluten Ressourcenverbrauch? (Antonia Reichwein | Germanwatch)

12.12.17 Handlungsoptionen III: Kampagnen, Aktionen und Forderungen zivilgesellschaftlicher Organisationen (N.N.)

 

Diese Veranstaltung wird gefördert durch Engagement Global gGmbH im Auftrag des BMZ.

 

Weitere Informationen: www.inkota.de/ringvorlesung

Di, 21.11.2017 - 19:45
 
 
5. Sächsische Nachhaltigkeitskonferenz

5. Sächsische Nachhaltigkeitskonferenz

Am 23. November 2017 findet in Chemntiz die 5. Sächsische Nachhaltigkeitskonferenz statt.

Am Vormittag findet die Verleihung der Carlowitz-Preise an Prof. Alberto Acosta (Equador) und Prof. Joachim Schellnhuber (Deutschland) statt.
Der Nachmittag steht unter dem Fokus "Vom Wissen zum Handeln" in den Themen Bereichen Stadtentwicklung, Wirtschaft und Kosum. Hauptreferenten sind dabei Petra Wesseler (Präsidentin des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung) und Michael Kopatz (Wuppertal-Institut und Buchautor "Die Öko-Routine").

Die Reihe der Nachhaltigkeitskongresse soll die Kommunen und andere lokale Akteure dabei unterstützen, die Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung besser aufzugreifen und sich gegenseitig zu vernetzen. Sie soll aber auch die Nachhaltigkeitsstrategie des Freistaats Sachsen in den Blick nehmen und die Verbindung zwischen Kommunal und Landespolitik in diesem Bereich stärken.

Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

 

Do, 23.11.2017 - 9:30 - 17:30
 
Koloniale Spuren im Rohstoffsektor: Kontinuität und Wandel der Rohstoffabhängigkeit am Beispiel Lateinamerikas

Koloniale Spuren im Rohstoffsektor: Kontinuität und Wandel der Rohstoffabhängigkeit am Beispiel Lateinamerikas

Seit der Kolonialzeit ist Lateinamerika durch den ‚Export von Natur‘ gekennzeichnet. Die Rohstofforientierung brachte immer wieder hohe Wachstumsraten. Es zeigte sich jedoch, dass die einseitige Ausrichtung auf den Export natürlicher Ressourcenentwicklung eher behindert. Dennoch avancierte das Rohstoffexportmodell zu Beginn des 21. Jahrhunderts erneut zu einem Hoffnungsträger vieler Regierungen der Region. Als Konsequenz schlitterte Lateinamerika mit dem Verfall der Rohstoffpreise erneut in eine wirtschaftliche Krise.

Der Vortrag analysiert die Extraktionsmodelle Lateinamerikas. Dabei werden die Gründe für die Rohstoffabhängigkeit der Region sowie deren wirtschaftliche, soziale und ökologische Folgen diskutiert. Die Verbindungen zum Lebensstil im Globalen Norden werden illustriert und alternative Ansätze diskutiert.

Referent: Dr. Stefan Peters, (Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fachgebiets internationale und intergesellschaftliche Beziehungen, Uni Kassel)
 

Veranstaltungsart: Vortrag mit Diskussion<
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Dies ist eine Veranstaltung der SEBIT in Kooperation mit INKOTA-netzwerk e.V. (Regionalstelle Sachsen)

 

Für Rückfragen wenden Sie sich an die Koordinationsstelle der SEBIT:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

Do, 23.11.2017 - 19:00
 
Fachvortrag: Koloniale Spuren im Rohstoffsektor - Kontinuität und Wandel der Rohstoffabhängigkeit am Beispiel Lateinamerikas

Fachvortrag: Koloniale Spuren im Rohstoffsektor - Kontinuität und Wandel der Rohstoffabhängigkeit am Beispiel Lateinamerikas

Seit der Kolonialzeit ist Lateinamerika durch den ‚Export von Natur‘ gekennzeichnet. Die Rohstofforientierung brachte stetige Wachstumsraten. Es zeigte sich jedoch, dass die einseitige Ausrichtung auf den Export natürlicher Ressourcen Entwicklung eher behindert. Dennoch avancierte das Rohstoffexportmodell zu Beginn des 21. Jh. erneut zu einem Hoffnungsträger vieler Regierungen der Region. Als Konsequenz schlitterte Lateinamerika mit dem Verfall der Rohstoffpreise erneut in eine wirtschaftliche Krise.

Der Vortrag analysiert Lateinamerikas Extraktionsmodelle. Dabei werden Gründe für die Rohstoffabhängigkeit der Region, sowie deren wirtschaftliche, soziale und ökologische Folgen diskutiert. Die Verbindungen zum Lebensstil im Globalen Norden werden illustriert und alternative Ansätze diskutiert.

Referent: Dr. Stefan Peters (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fachgebiets internationale und intergesellschaftliche Beziehungen, Universität Kassel)

 

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit den Sächsischen Entwicklungspolitischen Bildungstagen (SEBIT) statt.

Sie ist Teil der Veranstaltungsreihe Ressourcengerechtigkeit und wird gefördert durch Engagement Global gGmbH im Auftrag des BMZ.

 

Weitere Informationen: www.inkota.de/ressourcen-reihe

Do, 23.11.2017 - 19:00
 
Vertiefung Gewaltfreie Kommunikation – Konflikte kompetent lösen

Vertiefung Gewaltfreie Kommunikation – Konflikte kompetent lösen

Vertiefungsseminar, siehe Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation

Konflikte sind für viele von uns ein Dauerthema. Die Methode Marshall Rosenbergs hilft, Konflikte in allen Lebensbereichen zu vermeiden und zu schlichten. Sie trägt dazu bei, dass alle Beteiligten in der alltäglichen Kommunikation und in Konflikten wahrgenommen werden. Das Seminar greift aktuelle Beispiele aus dem eigenen Alltag, der politischen oder ehrenamtlichen Arbeit auf.

Infos und Anmeldung: http://www.wehnerwerk.de/Veranstaltungen/vertiefung-gewaltfreie-kommunikation-konflikte-kompetent-losen-2/

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Endlich Wachstum – Eine Methodenfortbildung zu Postwachstum in der Bildungsarbeit

Endlich Wachstum – Eine Methodenfortbildung zu Postwachstum in der Bildungsarbeit

Wirtschaftswachstum ist eine der zentralen Ursachen für viele aktuelle globale Herausforderungen und scheint gleichzeitig ein abstraktes Thema für die Bildungsarbeit zu sein. Dieses Seminar hat zum Ziel, konkrete Herangehensweisen aufzuzeigen, mit denen im eigenen Arbeitskontext auf aktivem und anschaulichem Wege zu Wirtschaftswachstum und Alternativen zum Wachstumszwang gearbeitet werden kann. Die Wissensvermittlung erfolgt über ausgewählte Methoden der Methodenhefte „Endlich Wachstum – Materialien für die Bildungsarbeit“, die im und für den Kontext des Globalen Lernens und der BNE entwickelt wurden. Abschließend soll gemeinsam reflektiert und diskutiert werden, welche Möglichkeiten es gibt Wachstumskritik in die eigene Arbeitspraxis zu integrieren.

Referentin: Kristina Utz ist als Bildungsreferentin und Psychologin Teil des Kollektivs FairBindung. Sie leitet Workshops, Seminare und Diskussionsveranstaltungen und war an der Entwicklung des Methodenhefts „Endlich Wachstum 2 – Kapitalismus, Wachstumskultur, Alternativen“ beteiligt. Daneben absolviert sie eine Ausbildung zur Psychotherapeutin.

 

Ort: ÖIZ/ Sofia oder Umweltzentrum Dresden (wird noch bekannt gegeben)

Datum und Zeit: Freitag, 24.11.2017 von 10.00-17.00 Uhr

TN-Beitrag (incl. Mittagessen, Getränke und Snacks):

* 3€ für Vereinsmitglieder

* 8€ für Nicht-Vereinsmitglieder

Bezahlung bar gegen Quittung am Tag der Weiterbildung, bei Rechnungswunsch bitte 2 Tage vorher beim aha e.V. Bescheid geben.

Verbindliche Anmeldung beim aha e.V. (einewelt@aha-bildung.de)

 

 

Fr, 24.11.2017 - 10:00 - 17:00
 
Aufstand der Würde - Ein Rückblick auf den Kampf der Zapatistas in Mexiko

Aufstand der Würde - Ein Rückblick auf den Kampf der Zapatistas in Mexiko

Am 1. Januar 2018 jährt sich zum 24. Mal der Aufstand der Zapatistas in Chiapas/Mexiko. An Neujahr 1994 erhoben sie sich mit einem „¡Ya Basta!“ / „Es reicht!“ gegen Regierung, neoliberalen Kapitalismus, Rassismus und 500 Jahre koloniale Ausbeutung. Seit 20 Jahren entwickeln sie in ihren über 1.000 Gemeinden eine auf Gleichberechtigung, Basisdemokratie und Solidarität basierende Alternative. Ihre anhaltende und gelebte Revolution „von links und unten“ hat viele Menschen weltweit inspiriert. Zwei Referent_innen vom Yabasta-Netz aus Leipzig geben in ihrem Vortrag einen multimedialen Überblick über die Geschichte und Entwicklung des zapatistischen Aufstandes, sowie über die Praxis ihrer basisdemokratischen Autonomie. Sie möchten ihre Begeisterung über die zapatistischen Errungenschaften teilen und freuen sich auf Fragen 

Veranstaltungsart: Multimedialer Vortrag mit Diskussion
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Dies ist eine Veranstaltung der SEBIT in Kooperation Tierra-Eine-Welt e.V. Görlitz, HausundHof e.V., und Stadtbibliothek Görlitz

 

Für Rückfragen steht Ihnen die Koordinationsstelle der SEBIT gerne zur Verfügung:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

Fr, 24.11.2017 - 19:30
 
Der Nahe Osten gestern und Perspektiven heute. Koloniale Geschichte – Religion – Politik

Der Nahe Osten gestern und Perspektiven heute. Koloniale Geschichte – Religion – Politik

Die Hintergründe der Kriege in Syrien und anderen Staaten des Nahen Ostens sind für die meisten Menschen in ihrer Komplexität kaum noch durchschaubar. Um sie zu verstehen, reicht es nicht, den Blick auf die Gegenwart und die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zu richten. Deshalb laden wir zu einer vertieften Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nahen Ostens ein. Das schließt die Kolonialgeschichte und das Verhältnis von Religion(en) und Politik ein. Am Nachmittag des Studientages steht eine Analyse der aktuellen Konflikte und der Perspektiven für die Region im Vordergrund.
Das Museum für Völkerkunde Dresden bietet im Rahmen des Studientages eine Führung durch die Ausstellung PROLOG #1-10. Die Ausstellung erzählt globale und lokale Geschichten über Menschen, Dinge und Orte. In zehn lebendigen und interaktiven Stationen setzt sich das Museum kritisch mit einer ethnografischen Sammlung, darunter auch mit der (kolonialen) Herkunftsgeschichte der Objekte, auseinander. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, einen Blick in die Restaurierungswerkstatt des Damaskuszimmers zu werfen.

Referent_innen:
Prof. Stefan Weber, Direktor des Museums für Islamische Kunst in Berlin
Dr. Friederike Stolleis, Friedrich-Ebert-Stiftung, Referentin u.a. für Syrien und Libanon
Martina Sabra, freie Journalistin und Projektgutachterin mit den Schwerpunkten Nahost/Nordafrika

Veranstaltungart: Studientag

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung (wichtig fürs Catering) bitte bis 15. November unter: Landesbüro Sachsen der Friedrich-Eberst-Stiftung: silvia.fischer@fes.de
Kinderbetreuung möglich, bitte anmelden!

Es handelt sich um eine Veranstaltung des Ökumenischen Informationszentrums e.V. in Kooperation mit dem Landesbüro Sachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung

 

Für Rückfragen wenden Sie sich an:
Landesbüro Sachsen der Friedrich-Eberst-Stiftung (Ansprechpartnerin Silvia Fischer)
Tel: 0351/8046803
E-Mail: silvia.fischer@fes.de

Sa, 25.11.2017 - 10:00 - 17:00
 
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Vertiefung Gewaltfreie Kommunikation – Konflikte kompetent lösen

Vertiefung Gewaltfreie Kommunikation – Konflikte kompetent lösen

Vertiefungsseminar, siehe Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation

Konflikte sind für viele von uns ein Dauerthema. Die Methode Marshall Rosenbergs hilft, Konflikte in allen Lebensbereichen zu vermeiden und zu schlichten. Sie trägt dazu bei, dass alle Beteiligten in der alltäglichen Kommunikation und in Konflikten wahrgenommen werden. Das Seminar greift aktuelle Beispiele aus dem eigenen Alltag, der politischen oder ehrenamtlichen Arbeit auf.

Infos und Anmeldung: http://www.wehnerwerk.de/Veranstaltungen/vertiefung-gewaltfreie-kommunikation-konflikte-kompetent-losen-2/

 
Eine Geschichte der Gedächtnislücken. Zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte

Eine Geschichte der Gedächtnislücken. Zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte

In seinem Vortrag wird sich Prof. Dr. Andreas Eckert (Institut für Asien- und Afrikawissenschaften an der Humboldt Universität Berlin) mit der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte auseinandersetzen und diese in einen internationalen Kontext stellen. Dabei wird deutlich, dass sich zwar die akademische Forschung zum Thema Kolonalismus in den letzten Jahren einer europäischen Perspektive geöffnet hat, die öffentlichen und politischen Debatten hierzu jedoch weitgehend im nationalen Kontext verblieben sind. Darüber hinaus stehen in Deutschland diese Debatten meist im Schlagschatten der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Dies ist umso erstaunlicher, als dass es eine wichtige Frage darstellt, inwieweit sich zwischen der deutschen Kolonialgeschichte und den Verbrechen des Nationalsozialismus Verbindungslinien aufzeigen lassen. Auch hierauf wird Prof. Dr. Eckert eingehen.

Veranstaltungsart: Vortrag mit Diskussion
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Dies ist eine Veranstaltung der SEBIT in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung

 

Für Rückfragen steht die Koordinationsstelle der SEBIT gerne zur Verfügung:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

Mo, 27.11.2017 - 19:00
 
Armes Afrika. Kolonialismus gestern und heute

Armes Afrika. Kolonialismus gestern und heute

Hast du dich schon einmal gefragt, ob dein Konsumverhalten etwas mit postkolonialen Strukturen zu tun haben könnte? Oder welche Ursachen es u.a. haben könnte, dass eine große Kluft zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung des globalen Südens und des globalen Nordens besteht? Der Workshop lebt von deinem Input! Gemeinsam wollen wir uns in Form theoretischer Zugänge, aber auch interaktiver Methoden diesem komplexen Thema nähern und am Ende schauen, welche Handlungsmöglichkeiten sich ergeben könnten.

Referent_innen: Conrad Blumenstein, Svenja Hossbach (Projekt Grenzen überwinden)

Veranstaltungsart: Workshop
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine Anmeldung wird gebeten bis zum 25.11. an eine-welt@sebit.info

Eine Veranstaltung der SEBIT in Kooperation mit Ausländerrat Dresden e.V./ Grenzen überwinden

Für Rückfragen wenden Sie sich an die Koordinationsstelle der SEBIT:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

Di, 28.11.2017 - 16:30 - 20:30
 
Vorlesung: Handlungsoptionen I: Nachhaltiger Bergbau - Hintergründe und Initiativen zur Sorgfaltspflicht und Zertifizierung in der Lieferkette von Rohstoffen

Vorlesung: Handlungsoptionen I: Nachhaltiger Bergbau - Hintergründe und Initiativen zur Sorgfaltspflicht und Zertifizierung in der Lieferkette von Rohstoffen

Referent: Dr. Leopold von Carlowitz / Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

 

Im Wintersemester 2017 findet die Ringvorlesung Ressourcengerechtigkeit, eine Kooperation des INKOTA-netzwerks und der AG Umwelt, an der TU Bergakademie in Freiberg statt.

 

Kohle, Gold, Kupfer, Coltan: Die Erde birgt eine Fülle von Rohstoffen und Ressourcen. Rohstoffe, die wir täglich nutzen. Rohstoffe, die zum Teil nicht nachwachsen. Rohstoffe, deren Abbau untragbare Folgen für Menschen und die Umwelt hat.

Aspekte der Ungerechtigkeit beim Abbau und der Nutzung von Rohstoffen werden täglich weltweit sichtbar. Das westliche, auf Wachstum ausgerichtete Wirtschaftsmodell benötigt zunehmend mehr endliche Rohstoffe und andere Ressourcen wie Wasser und Land. Leider profitieren gerade rohstoffreiche Länder nur selten in angemessener Weise. Soziale, ökologische und menschenrechtliche Probleme in den Förderländern werden hierzulande derzeit weitestgehend in Kauf genommen, um die Versorgung mit Rohstoffen sicherzustellen und die Wirtschaft weiter wachsen zu lassen.

Dass es so nicht weitergehen kann, ist offensichtlich. Ziel der Ringvorlesung ist es, einen vielschichtigen Blick – aus ökologischer, wirtschaftlicher, politischer wie gesellschaftlicher Perspektive – auf die Art und Weise zu werfen, mit der wir natürliche Ressourcen derzeit nutzen und wie wir es zukünftig tun könnten.

 

Beginn: 17. Oktober 2017

Zeit: Jeden Dienstag, 19:45 Uhr

Ort: Werner-Bau, Raum 1045s (Brennhausgasse 14)

 

Themen der Ringvorlesung im Überblick:

17.10.17 Einführung: Die Endlichkeit der Ressourcen - Wohin mit den Wachstumswünschen? (Prof. Dr. Felix Ekardt | BUND Sachsen)

24.10.17 Wie demokratisch ist Rohstoffpolitik? - Akteure und Spielräume (Michael Reckordt | PowerShift e.V.)

07.11.17 Ressourcengerechtigkeit konkret I: Zukunftsfähigkeit von Zukunftstechnologien (Oscar Choque | Ayni Verein für Ressourcengerechtigkeit e.V.)

14.11.17 Ressourcengerechtigkeit konkret II: Rohstoffabbau in der Tiefsee – ein unkalkulierbares Risiko (Jan Pingel | Ozeanien Dialog)

21.11.17 Ressourcengerechtigkeit konkret III: Der fossile Energie-Rohstoff Erdöl (Peter Donatus | Umwelt- und Menschenrechtsaktivist aus Nigeria)

28.11.17 Handlungsoptionen I: Nachhaltiger Bergbau - Hintergründe und Initiativen zur Sorgfaltspflicht und Zertifizierung in der Lieferkette von Rohstoffen (Dr. Leopold von Carlowitz | GIZ)

05.12.17 Handlungsoptionen II: Reduce-Reuse-Recycle – Wie reduzieren wir unseren absoluten Ressourcenverbrauch? (Antonia Reichwein | Germanwatch)

12.12.17 Handlungsoptionen III: Kampagnen, Aktionen und Forderungen zivilgesellschaftlicher Organisationen (N.N.)

 

Diese Veranstaltung wird gefördert durch Engagement Global gGmbH im Auftrag des BMZ.

 

Weitere Informationen: www.inkota.de/ringvorlesung

Di, 28.11.2017 - 19:45
 
Koloniale Muster in der Entwicklungszusammenarbeit – Reflektion weißer Subjektivierung

Koloniale Muster in der Entwicklungszusammenarbeit – Reflektion weißer Subjektivierung

Die karitativ angehauchte Entwicklungshilfe wurde aufgrund von Protest und Selbstreflektion durch neue Konzepte der „partnerschaftlichen Zusammenarbeit“, der „Hilfe zur Selbsthilfe“ und von dialogischen Ansätzen abgelöst.
Der Vortrag beleuchtet, wie und warum trotzdem und gerade auch von wohlmeinenden europäischen Entwicklungshelfer_innen (aber auch Wissenschaftler_innen, politischen Aktivist_innen) dabei häufig koloniale Muster reproduziert werden.
Anhand von Interviewauszügen eines Entwicklungshelfers werden die Konsequenzen der Verknüpfung eurozentrischen Fortschrittsdenkens mit einer spezifischen Vorstellung von Subjektivität veranschaulicht.

Isabelle Reimann stellt Ergebnisse aus ihrer Magisterarbeit in Ethnologie (Psychologie und Soziologie im Nebenfach) zur Diskussion. Sie war zuletzt Lehrbeauftragte am Leipziger Institut für Ethnologie für die Seminare „Postkolonialismus und (De-)Kolonialität“ und „Aktuelle Landnahmen: Lokale Entwicklungen und theoretische Zusammenhänge zum Green Grabbing.

Veranstaltungsart: Vortrag mit Diskussion
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Dies ist eine Veranstaltung der SEBIT in Kooperation mit riesa efau.Kultur Forum Dresden
 

Für Rückfragen steht Ihnen die Koordinationsstelle der SEBIT gerne zur Verfügung:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

Di, 28.11.2017 - 20:00
 
Und dann der Regen - Die Gesichte eines Filmdrehs über Kolumbus und der Aufstand, der ihn begleitet

Und dann der Regen - Die Gesichte eines Filmdrehs über Kolumbus und der Aufstand, der ihn begleitet

Icíar Bollaín, Mexico, Spanien, Frankreich, 84 Minuten, Spielfilm, FSK 12

Der Film erzählt die fiktive Geschichte von Sebastian und Costa, die in Bolivien einen Film über Christoph Kolumbus drehen wollen, welcher den Mythos von der Verbreitung der Zivilisation demontieren und stattdessen die negativen Folgen der europäischen Eroberung aufzeigen soll. Während der Dreharbeiten werden sie in die lokalen Konflikte um die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung hineingezogen. Diese Konflikte basieren auf den tatsächlichen Ereignissen des Wasserkriegs von Cochabamba, welcher im Jahr 2000 durch die Privatisierung der Wasserversorgung und die in der Folge stark steigenden Preise für Wasser ausgelöst wurde. Der Film bietet die Grundlage eines anschließenden Filmgesprächs, in dem Zusammenhänge zwischen den Ereignissen in der Zeit des beginnenden Kolonialismus und den heutigen globalen Strukturen aufgezeigt und diskutiert werden.

Das Filmgespräch führen zwei Medienpädagogische Fachkräfte des Landesfilmdienst Sachsens.

Die Veranstaltung ist gleichzeitig ein Angebot innerhalb der Woche "Courage leben - gegen Rassismus und Antisemitismus" in Leipzig.

Veranstaltungsart: Filmabend mit Gespräch
Eintritt: 4,00 €, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Eine Veranstaltung der SEBIT in Kooperation mit dem Landesfilmdienst Sachsen e.V.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Landesfilmdienst Sachsen e.V., Ansprechpartnerin: Nicole Hendrich,
E-Mail: nhendrich@landesfilmdienst-sachsen.de, Tel.: 0341/4929491107

Di, 28.11.2017 - 20:30
 
Kolonialismus – Damals wie Heute?

Kolonialismus – Damals wie Heute?

Kolonien gehören der Vergangenheit an.Oder? Was bedeutet es, wenn wir von Postkolonialismus sprechen? Nach einer kurzen Einführung in die (deutsche) Kolonialgeschichte, findet eine Auseinandersetzung mit kolonialen Strukturen und den heutigen kolonialen Kontinuitäten statt. Dabei liegt der Fokus auf ökonomischen Strukturen und globalen Machtverhältnissen. Mit kritischem Blick auf eigene Abhängigkeiten, Positionen und Handlungsmöglichkeiten wollen wir ins Gespräch kommen. Ein Workshop von und für euch und uns.

Offen für alle Interessierten. Kein Vorwissen nötig.

Veranstaltungsart: Workshop
Die Veranstaltung ist kostenfrei

Dies ist eine Veranstaltung der SEBIT in Kooperation mit dem Ausländerrat Dresden e.V./ Grenzen überwinden

Für Rückfragen wenden Sie sich an die Koordinationsstelle der SEBIT:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

Mi, 29.11.2017 - 18:00 - 21:00
 
Kolonialismus im Norden II - Traditionswelten und Überlebensstrategien der Samen im hohen Norden Europas

Kolonialismus im Norden II - Traditionswelten und Überlebensstrategien der Samen im hohen Norden Europas

Die Samen sind die Urbevölkerung des hohen europäischen Nordens. Als eine Folge der seit dem 18. Jahrhundert andauernden Kolonialisierung ihres ursprünglichen Lebensraums bilden sie heute in Finnland, Norwegen, Russland und Schweden eine zwar offiziell anerkannte, aber gleichwohl bedrohte kulturelle und sprachliche Minderheit.

Dr. Michael Rießler und Dr. Joshua Wilbur (The Freiburg Research Group in Saami Studies, Skandinavisches Seminar der Universität Freiburg) geben Einblicke in die jüngere samische Geschichte und in kulturelle Überlebensstrategien der Samen unter Berücksichtigung des sehr unterschiedlichen Umgangs mit dem (post-)kolonialen Erbe in den jeweiligen Ländern. Dabei nehmen sie insbesondere samische Traditionswelten und deren Wandel in den Blick: Rentierzucht als traditionellen Wirtschaftsbereich und Sprache als Ausdruck kultureller Identität. Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf den Einflüssen von Mehrheitsgesellschaft und Moderne auf samische Traditionswelten und auf dem Umgang der Samen mit diesen vor dem Hintergrund ihrer Kolonialisierungserfahrungen.

Veranstaltungsart: Vortrag mit Diskussion
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Eine Veranstaltung der SEBIT in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Meißen

 

Für Rückfragen wenden Sie sich an die Koordinationsstelle der SEBIT:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

Do, 30.11.2017 - 19:30
 
 
 
Armes Afrika. Kolonialismus gestern und heute

Armes Afrika. Kolonialismus gestern und heute

Hast du dich schon einmal gefragt, ob dein Konsumverhalten etwas mit postkolonialen Strukturen zu tun haben könnte? Oder welche Ursachen es u.a. haben könnte, dass eine große Kluft zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung des globalen Südens und des globalen Nordens besteht? Der Workshop lebt von deinem Input! Gemeinsam wollen wir uns in Form theoretischer Zugänge, aber auch interaktiver Methoden diesem komplexen Thema nähern und am Ende schauen, welche Handlungsmöglichkeiten sich ergeben könnten.

Referentinnen: Jasmin Waibel, Melanie Pißner (Projekt Grenzen überwinden)

Veranstaltungsart: Workshop
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine Anmeldung wird gebeten bis zum 20.11. an eine-welt@sebit.info

Dies ist eine Veranstaltung der SEBIT in Kooperation mit Ausländerrat Dresden e.V./ Grenzen überwinden

Für Rückfragen wenden Sie sich an die Koordinationsstelle der SEBIT:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

So, 26.11.2017 - 14:00 - 18:00
 
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