Lebensmittel zum Zweck - Wie kann sich die Menschheit im 21. Jahrhundert ernähren?

Deutsch-polnische Methodenfortbildung zu BNE und Transformativem Lernen
Zielgruppen:

  • Lehrer*innen (allgemein- und berufsbildende Schulen)
  • Multiplikator*innen der außerschulischen Bildungsarbeit (z.B. in Initiativen, Vereinen, Bildungsstätten)

 

Sie möchten Methoden kennenlernen für Bildungsarbeit zu Ernährung und Landwirtschaft im Kontext von nachhaltiger Entwicklung und Transformation? Sie haben Interesse, andere (Bildungs-)Aktive und Engagierte kennenzulernen, auch grenzüberschreitend? Und Sie möchten sich dazu gern drei Tage lang auf das Ausprobieren und Reflektieren interaktiver und partizipativer Methoden und z.B. einen Besuch bei einem Biobauernhof einlassen?

Dann sind Sie herzlich eingeladen zu unserer deutsch-polnischen Methodenfortbildung!

 

Kernfragen unserer Fortbildung sind unter anderem:

  • Warum ist Hunger trotz steigender Nahrungsmittelproduktion immer noch ein globales Problem?
  • Wie sieht die Zukunft von Landwirtschaft in einer post-fossilen Welt aus?
  • Wie können wir mitbestimmen über das, was wir essen und wie es produziert wird?

 

Essen ist eines der essentiellsten menschlichen Bedürfnisse. Dennoch ist die Lebensmittelproduktion zunehmend durch Profite und technologische Effizienz geprägt, ohne Rücksicht auf die Umwelt und die Bedürfnisse der Personen auf beiden Seiten der Produktionskette. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe nimmt rasch ab, Landwirtschaft ist zunehmend abhängig von Chemikalien und immer länger werdende Versorgungsketten haben Produzenten und Konsumenten weit voneinander entfernt. Überall auf der Welt sind Akteure dies satt und experimentieren mit Alternativen.

Während dieses Seminars werden wir uns mit den Schieflagen der Agrarindustrie befassen und alternative Ansätze erkunden, z.B. die Bewegung Ernährungssouveränität, kleinbäuerliche Landwirtschaft, Permakultur, Solidarische Landwirtschaft und die Initiative „People’s Food Policy“.

Derzeit keine kommenden Termine.