Deutschland als Migrationsgesellschaft: Geschichte der Migration in Deutschland kennen und vermitteln. Fortbildung zum Orientierungsrahmen globale Entwicklung

Der Umgang mit Migrationsrealitäten in der BRD gestaltet sich auch nach über 60 Jahren der relevanten Einwanderung als schwierig und widersprüchlich. Das liegt u. a. darin, dass diese Realitäten politisch lange ausgeblendet wurden. Dies gilt auch für den Zusammenhang von Migration und Bildung. Auch heute wird der Fokus auf Deutschland als Migrationsgesellschaft in schulischen Curricula nur selten gelegt. Dabei berühren die vielfältigen Phänomene der Migration alle Ebenen des gesellschaftlichen Miteinanders. Es ist sehr bedeutsam, wie wir als Pädagog_innen die Gesellschaft, in der wir leben, erkennen und zur Sprache bringen, welches Wissen, über wessen Geschichten, aus welcher Perspektive wir weitergeben. Wenn wir uns die Migrationsgesellschaft als solche vorstellen, die gestaltet wird von Bürger_innen der Migrationsgesellschaft, die in diesem Sinne gebildet sind, müssen wir uns zuerst als Pädagog_innen bilden: in den Fächern Geschichte, Geographie, Gemeinschaftskunde, Ethik, Deutsch, usw. 

 

Inhaltliche Schwerpunkte

- Emigration – Immigration – Emigration: Geschichte der Migration in Deutschland (seit 1971)

- ‚Deutschland ist kein Einwanderungsland‘ – ‚Deutschland braucht Migranten‘: Politischer und gesellschaftlicher Umgang mit Migration (seit 1945)

- Leben im Zeitalter der Migration: Heute im Kontext der Migrationsgeschichte

- Schule in Deutschland – Schule in der Migrationsgesellschaft:  Migration begreifen, über Migration wissen, Wissen über Migration vermitteln

 

Die Fortbildung richtet sich v.a. an Lehrkräfte der Fächer Geschichte, Deutsch, Gemeinschaftskunde, Ethik und Geographie.

Derzeit keine kommenden Termine.