Mehr Commons wagen!

Der Kapita­lismus hat in den letzten 200 Jahren in un­vor­stell­barem Ausmaß Arbeits­kraft und natür­liche Ressour­cen in gesell­schaft­lichen Wohl­stand und Fort­schritt umge­wan­delt. Er hat das Gesicht des Planeten und auch uns Menschen funda­men­tal verän­dert. Doch der Weg seines Auf­stiegs ist gesäumt von Raub­zügen, Ausbeutung, so­zialen Kämp­fen, von öko­logischer Zer­störung und mensch­licher Verein­zelung. Sein innerer Zwang zum Wachs­tum, zum immer schneller und immer mehr führt uns an die Grenzen der plane­taren und sozialen Trag­fähig­keit. Ist es nicht an der Zeit, den Kapi­talis­mus zu zähmen und etwas Anderes aus­zu­pro­bieren? Es gibt sie nämlich, die alter­nativen Öko­nomien. Eine unter ihnen ist die ko­opera­tive Öko­nomie der Commons. Sie lässt sich auf zahlreiche Praxis­felder aus­weiten, in denen materielle als auch im­materielle Güter und Dienst­leis­tungen ge­mein­schafts­basiert und demo­kratisch bereit­gestellt werden. Können wir mit den Commons einen dritten Weg jenseits von Markt und Staat in eine zukunfts­fähige Öko­nomie be­schrei­ten?

„Der Kapitalismus, der alte Schlawiner, ist uns lange genug auf der Tasche gelegen. Vorbei, vorbei, vorbei, vorbei, jetzt ist er endlich vorbei […] Ist ja auch lang genug gewesen.“

Peter Licht, Musiker

Die Commons bieten dabei ein alternatives Wirtschaftsmodell zum Kapitalismus.

Dabei setzt das gemeinwohlorientierte Wirtschaften einen engen Bezug zu umweltrelevanten Zusammenhängen voraus.

Weiterhin bedarf die Nutzung von Gemeingütern einer klaren Abstimmung untereinander und Regelungen innerhalb des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Dies passiert vor allem auf lokaler Ebene. Allerdings gibt es auch Beispiele die gesellschaftliches Zusammenleben auf globaler Ebene bestärken.

Quick-Info

Format Buchbare Fort- und Weiterbildungen, außerschulischer Lernort
Zielgruppe
außerschulischer Kontext Erwachsene, Senior*innen
schulische Einrichtung Oberschule, Gymnasium, Berufsbildende Schule
Klassen
Oberschule 10
Gymnasium 10, 11, 12
Themen Armut und Reichtum, Bildung, Biodiversität, Wald und Boden, Hunger, Ernährungssicherheit und nachhaltige Landwirtschaft, Konflikte, Frieden und Migration, Menschenwürdige Arbeit, Wirtschaft, Postwachstum, Nachhaltiger Konsum und Produktion, Stadtentwicklung, Demographie und Mobilität, Vielfalt, Partizipation, Menschenrechte
Kosten je nach Dauer zwischen €109 - €614 (lt. BAkoeV Honorarstaffel)
Dauer je nach Bedarf zwischen 45-60 Min, 3h und 6h wählbar
Anfragen

Anbieter-Info

Sukuma arts e.V.

Louisenstraße 9301099Dresden

Anbieterprofil

Verfügbar in den Landkreisen:

  • Dresden