Grenzen überwinden - Projekttage für junge Menschen zu Rassismus

Wir wollen Rassismus anschaulich erklären und einen erweiterten Begriff einführen, um verengte Verständnisse aufzubrechen. Bestehende negative wie auch positive Fremdzuschreibungen, politischer Rechtsruck, „Racial Profiling“, Diskriminierung bei der Wohnungssuche etc. beeinflussen das Zusammenleben zwischen der Mehrheitsgesellschaft und dem vermeintlich konstruierten „Anderen“. Bei rassistischer Diskriminierung handelt es sich nicht nur um individuelle Vorurteile, sondern um ein (global-)gesellschaftliches Machtverhältnis, das Weißsein bevorteilt und Schwarzsein/“Nicht-Weiß“-sein benachteiligt. Es ist historisch gewachsen und eng mit ökonomischer Ausbeutung und Kolonialismus verbunden. Rassismus betrifft uns alle, wenn auch in unterschiedlicher Weise.

Dabei möchten wir mit den Schülern*innen und Teilnehmer*innen über unsere eigene Positionierung sprechen, um dahingehend auf rassistische Kontinuitäten auch in Deutschland aufmerksam zu machen und Handlungsmöglichkeiten gemeinsam diskutieren. Die Schüler*innen sollen dazu ermutigt werden ihre eigene Haltung in einer aktuellen gesellschaftlichen Debatte weiterzuentwickeln. Dabei ist es uns wichtig zu vermitteln, dass die eigene Meinung zählt und das eigene Denken und Handeln, auch von jungen Menschen, Auswirkungen auf das Leben Anderer hat. Die Referent*innen erarbeiten die Projekttage zielgruppenorientiert und lebensweltnah. Zum methodischen Handwerk gehören interaktive Übungen und Spiele, Arbeit mit Medien, Begleitung der Arbeitsgruppen und moderierte Diskussionen.

Der Ausländerrat Dresden e.V.  bietet im Rahmen des Bildungsprojektes „Grenzen überwinden“ für junge Menschen ab 14 Jahren vier- bis fünfstündige Projekttage an, in denen die Teilnehmenden interaktiv an die Themen Migration, Flucht, Kolonialismus und Rassismus herangeführt werden. Auf Anfrage bieten wir auch andere Formate an (7-St. Projekttag, Projektwoche).

Oberschule

Klasse Oberschule: 
8, 9, 10

Kosten

kostenfrei
Ökonomische Aspekte: 
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Ökologische Aspekte: 
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Soziale Aspekte: 
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