Ganztägige Projekttage an allgemeinbildenden Schulen in ländlichen Regionen : „Globalisierung, Rohstoffe und Herkunftsländer“

Wir vom Verein "Integrationsgemeinschaft ausländischer Erwerbstätiger e.V.", kurz IAE e.V., möchten zusammen mit allgemeinbildenden Schulen der Region, schulische Projekttage in kommender Zeit starten. Geplant sind diese zunächst im Zeitraum von Mai bis Oktober.

Unser Anliegen ist es, gemeinsam mit Schüler_innen eine nachhaltige und weltoffene Gesellschaft zu gestalten. Uns ist es besonders wichtig, unsere Inhalte an junge Generationen zu vermitteln, den genau diese werden unsere Arbeitswelt von Morgen bestimmen. 
Konkret richtet sich unser Projekt an Schüler_innen an Gymnasien der Klassenstufe 9 in Sachsen. Dabei bieten wir zwei Thementage an, die unterschiedliche Schwerpunkte haben, insgesamt aber unter dem Aspekt der nachhaltigen Bildung vermittelt werden. Dabei werden jeweils 2 Referent_innen, teilweise aus dem globalen Süden, das Programm gestalten und präsentieren. Die eintägigen Projekttage haben das Ziel, den Schüler_innen eine differenzierte Sichtweise auf Globalisierung und wirtschaftliche Abhängigkeit zu ermöglichen und zum Weiterdenken anzuregen.  

Unser Verein hat in der Vergangenheit bereits zahlreiche ähnliche Projekte an Schulen geschaffen. Zuletzt hospitierten wir an Chemnitzer Berufsschulen mit den Themen „Migration” und „Globalisierung, Rohstoffe und Herkunftsländer”. Letztes möchten wir Ihnen als Projekttag an Ihrem Gymnasium anbieten.  

Der Thementag „Globalisierung, Rohstoffe und Herkunftsländer“ bietet u.a. eine Anschlussmöglichkeit an die Lehrpläne der 9. Klasse in Geografie und Ethik oder Religion. Die durch diesen Thementag übergeordnete Zielstellung der Einnahme einer globalen Perspektive erhöht die Fachkompetenz, um Globalisierung und sozialen und ökologischen Folgen zu verstehen. Im Gegensatz zum Lehrplan, setzten wir andere Länderbeispiele als des südamerikanischen Kontinentes an, um Themen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu beleuchten. Durch die Wiederholung der Thematik an anderen Länderbeispielen, kann eine vertiefter Lerneffekt erreicht werden. Weiterhin ist ein praktischer Teil geplant, der die „Fridays for Future“-Generation noch näher an das Thema Ressourcenschonung heranführen und das Umweltbewusstsein bestärken soll. 
 

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie gern weitere Informationen zu den geplanten Projekttagen erfahren möchten, können Sie sich gerne an unsere Projektkoordinatorin Narangarav Nyamsuren unter narangarav.nyamsuren@iaeev.de wenden.

Unsere Vereinsarbeit und vergangenen Projekte finden Sie auf unserer Website unter http://iaeev.de. 

 

Zielgruppe

Gymnasium

Klasse Gymnasium: 
Unterrichtsfach Gymnasium: 

Kosten

100 Euro pro Projekttag

Behandelte Aspekte

Ökonomische Aspekte: 
Unsere Projekttage haben unter anderem das Ziel, auf den eigenen Konsum aufmerksam zu machen. So sollen die Schüler_innen lernen, wo ihr alltäglichen technischen Gegenstände, Kleidungsstück oder Lebensmittel herkommen. Dabei sollen auch Arbeitsbedingungen und auch die Ausbeutung einiger Länder angeschnitten werden. Insgesamt wollen wir den Jugendlichen einen Anstoß zum Weiterdenken und Hinterfragen bieten. Durch unsere Themenschwerpunkte und praktischen Beispiele wird diese Message verstärkt.
Ökologische Aspekte: 
Insgesamt kann man sagen, dass unser derzeitiger Konsum die Ressourcen und Rohstoffe der Erde erschöpfen wird. Die gegenseitige Abhängigkeit von Industrieländern und Schwellenländern ist evident und wird durch unser Verlangen nach Gütern nur verstärkt. Um die Folgen des Klimawandels einzudämmen, ist es daher wichtig Einzelpersonen, Institutionen und Entscheider zu sensibilisieren und eine Veränderung anzutreiben. Dabei stellen nachfolgenden Generation unsere Arbeitswelt von morgen dar, die wir mit diesem Projekt erreichen wollen.
Soziale Aspekte: 
Ökologische und ökonomische Themen sensibilisieren die Schüler_innen nicht nur für Umweltprobleme oder für das wirtschaftliche Umdenken, vielmehr erfahren die Jugendlichen, wie andere Menschen an diesen Prozessen hängen. So sollen die Teilnehmer_innen lernen wo ihre gekauften Produkte herkommen, wie sie herstellt werden und vor allem welche Menschen sie herstellen. Unsere Absicht ist es, Achtsamkeit und Umsichtigkeit zu vermittelt und alltägliche Prozesse zu hinterfragen. Wir leben in einer globalisierten Welt, die viele Vorteile für unseren Westen mit sich bringt. In diesem Zuge sollten wir auch an die anderen Akteure denken, die an der Globalisierung beteiligt sind.

Verfügbar in folgenden Orten

Anbieter-Info

Integrationsgemeinschaft ausländischer Erwerbstätiger
Zietenstraße 16
09130 Chemnitz
E-Mail: info@iaeev.de
Telefon:
Anprechpartner/-in:
Herr Benjamin Schumann