Bau von ungewöhnlichen Musikinstrumenten aus Naturmaterial

 

Aus Materialien verschiedener Hölzer (ggf. im Wald selbst zu suchen), Bambus, Nüssen und einigen Zutaten von Faden, Leim .. entstehen Originalinstrumente aus Einer Welt: Schwirrholz, Insektenstimme, Zwitscherrolle, Summscheibe, Panflöten, Okarinas, Querflöten, Rasseln, Ast- und Rührxylophone, Klappern, Kazoo, Regenmacher u.a.. Dabei werden Musik, Lebensweise und Natur der Herkunftskulturen lebendig erfahrbar. Im differenzierten Spiel der selbst gebauten Instrumente öffnet sich ein Weg für künftiges Tun und anders Denken.

Zielgruppe

Jugendliche, Erwachsene, Grundschule, Schüler Sek 1,  Gymnasium, Berufsschule, Förderschule, Behinderte, Migranten, Multiplikatoren, Verbände/Vereine, Studenten

Angebotsregion

Sachsen

Art

schulische Veranstaltung, außerschulische Veranstaltung / außerschulisches Angebot

 

Schwerpunkte

Klänge aus Einer Welt, Gerechte Entwicklung, Umweltschutz, Interkultureller Austausch, Wirtschaftliche Aspekte, Musikalische Ökologie, Naturerkenntnisse, Materialverständnis, gemeinsames Lernen

 

Ziel

Die Teilnehmer lernen den sensiblen Umgang mit Naturmaterialien im praktischen handwerklichen Tun. Sie erfahren etwas über die Herkunft der Materialien, ihre Wachstumsbedingungen und Ernte. Die verschiedensten Arten der Klangerzeugung in Natur und Kultur werden praktisch nach-vollzogen. Ein ökologischer Umgang mit Material und Werkzeug wird geübt. Das gemeinsame Bauen unterschiedlich gewählter Instrumente schafft soziale Umsicht und Gemeinschaftsgeist. Im Zentrum steht die Erfahrung, mit ganz einfachen Dingen und Kontakt zur Natur und zu eigenen Fähigkeiten wesentliches zu vollbringen. Im gemeinsamen Spiel der gebauten Instrumente zeigt sich Freude und Erfüllung.

 

Grundschule

Klasse Grundschule: 
2, 3, 4
Unterrichtsfach Grundschule: 

Oberschule

Klasse Oberschule: 
5, 6

Kosten

40 /Stunde + Material je gebautes Instrument
Ökonomische Aspekte: 
Indem wir einfache Materialien verwenden und diese in Gemeinschaftsarbeit zu Musikinstrumenten verwandeln, wird das Bewußtsein dafür gestärkt daß nicht teure und virtuelle Dinge die Welt bedeuten. Außerdem findet "Wertschöpfung" auch dadurch statt, daß selbstgebaute statt gekaufter Instrumente eine größere persönliche Bindung zu den geschaffenen Objekten schaffen.
Ökologische Aspekte: 
Beginnt der Bauprozeß im Wald, wird dadurch erlebbar, daß nicht "Fertigprodukte" aus dem Handel benötigt werden sondern nachwachsende Roh- stoffe aus dem eigenen Lebensumfeld. Naturdinge wie Steine, Hölzer, Nüsse schaffen ein Bewußtsein davon wie die Natur uns beschenkt und selbst zum Weiterdenken anregt. Indem wir Instrumente bauen die Naturstimmen nachahmen und erzeugen kommen die Naturklänge auch ins Klassen- zimmer oder die Wohnung. Akustische Ökologie in ihrer interdisziplinären Form wird erlebbar.
Soziale Aspekte: 
Gemeinsames Bauen ist ein zutiefst sozialer Prozeß. Außerdem werden die Teilnehmer angehalten, das erworbene Wissen und praktizierte Können unmittelbar an andere weiterzugeben die noch nicht so weit sind. Die "Methode des weiterzugebenden Wissens" schafft so unmittelbar neue soziale Interaktionen und ermöglicht durch mündliche und handliche Weitergabe das gleichzeitige Bauen der verschiedensten Instrumente auch in Alters- mischung der TeilnehmerInnen

Anbieter-Info

KlangHütte Dresden
Sachsenstr. 28
01689 Weinböhla
Website:
Telefon: 03524347097
Anprechpartner/-in:
Herr Hannes Heyne