„Konzerne profitieren, Menschen verlieren! - Freihandelsabkommen EU-USA - Transatlantischer Freihandelsbluff“

Mehr über TTIP

Eine Verdoppelung des Handelsvolumens zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland, kleinere Unternehmen profitieren von einer geringeren Kostenbelastung, und zwei Millionen neue Jobs sollen entstehen – das Transatlantische Freihandelsabkommen hat, wenn man seinen Befürwortern Glauben schenken darf, viele Vorzüge. Ob diese Ziele tatsächlich erreicht werden, und das unter der erwarteten Zeitspanne von zehn Jahren, ist umstritten. Fakt ist: Viele Menschen sind verunsichert, weil sie sich ausgegrenzt und nicht ausreichend informiert fühlen. Sie fürchten eine Verwässerung der strengen europäischen Rechts- und Verbraucherschutzstandards, insbesondere bei Lebensmitteln.

TTIP, das EU-USA-Abkommen, befindet sich seit Juli 2013 in der Verhandlungsphase. Die Verhandlungen sind geheim, weder die nationalen Parlamente der zukünftigen Mitgliedstaaten noch das EU-Parlament erhalten detaillierte Informationen.

Format

Zielgruppe

Kosten

Fahrgeld
Ökonomische Aspekte: 
Information über das Transatlantische Freihandelsabkommen.
Ökologische Aspekte: 
Ob Gentechnik, Klonen, Hormoneinsatz oder Nanotechnologie – in vielen Bereichen der Lebensmittelproduktion sind die Gesetze in Europa wesentlich strenger und verbraucherfreundlicher als jenseits des Ozeans. Es steht viel auf dem Spiel: Wer möchte schon gegen seinen ausdrücklichen Willen im Restaurant geklontes Fleisch essen oder mit Hilfe von Wachstumshormonen produzierte Milch im Latte Macchiato trinken?
Soziale Aspekte: 
Die Gefahr : der Abbau von Standards und Rechten. Das niedrigste Schutzniveau soll zum Maßstab für alle werden. Betroffen wären die Arbeitsrechte, Verbraucher- und Umweltschutz und nicht zuletzt die öffentliche Daseinsvorsorge.

Anbieter-Info

Arbeitsstelle Eine Welt in der Ev. Luth. Landeskirche Sachsens
Paul-List-Str.19
04103 Leipzig
Telefon: 03419940655
Anprechpartner/-in:
Christine Müller