Grüner wohnen

Bald geht es wieder los, das Wintersemester beginnt und viele Studienanfänger*innen ziehen um. Leider avancierten auch Möbel in den letzten Jahren zum Wegwerfartikel, was eine unglaubliche Verschwendung von Ressourcen mit sich bringt.  Mithilfe dieser Tipps, könnt ihr grüner wohnen, ohne die Wände zu streichen oder Pflanzen zu kaufen (obwohl sich letzteres immer in grünes Wohnen einbringt):

1.) Secondhand-Möbel

Am billigsten ist es wohl, seine Möbel gebraucht zu kaufen. Dies funktioniert meist über Online-Plattformen wie fairmondo.de, ebay Kleinanzeigen oder der Flohmarkt-App Shpock. Oft gibt es auch auf Regionen bezogene Seiten in den sozialen Netzwerken, auf denen Möbel zum Teil sogar verschenkt werden. Für Dresdner*innen gibt es die Plattform Cybersax. Sinnvoll ist es auch, wenn man in eine WG einzieht, denn oft sind schon viele Einrichtungsgegenstände vorhanden und können übernommen werden.

2.) Do-It-Yourself

Auch kreative Köpfe kommen beim Grüner Wohnen nicht zu kurz. Schließlich gibt es viele Dinge, die man mit etwas Geschick selbst zusammen zimmern kann. Zum Beispiel Palettenbänke, Wohnzimmerlampen oder Hängematten aus alten Fahrradreifen, Sitzkissen aus Plastiktüten, Fenstergriffhaken, Pflanzenwannen, Lampen aus Toffifee-Schalen, hängende Blumentöpfe aus Plastikflaschen, Koffersofas, ein Speichenrad als Kleiderständer, usw.. Anleitungen für diese mehr oder weniger innovativen Ideen findet man leicht im Internet.

3.) Pappmöbel

Möbel aus Naturkarton sind schick, flexibel, preiswert und gut für die Umwelt. Pappe ist zudem wesentlich stabiler, als man glaubt (ein herkömmliches Pappbett kann bis zu 1000kg tragen) und ist zudem noch sehr leicht. Sie sind äußerst langlebig und können einfach im Altpapiercontainer entsorgt werden. Somit sind sie zu 100% recycelbar. Zu kaufen gibt es die praktischen Teile unter anderem bei Stange Design, Room in a Box, Pappcultur

4.) Nachhaltige Möbelhäuser

Mit Sicherheit eher die kostspieligere Variante, doch der Neukauf von ökologischen Möbelstücken lohnt sich, da die meisten Öko-Möbelhäuser auf Massivholz und nachhaltige Forstwirtschaft setzen und dabei komplett auf zusammengeleimtes Sperrholz, giftige Lacke und Kunststoffe verzichten. Dies verspricht lange Haltbarkeit der Möbel ohne Schaden für Natur und Gesundheit. Dazu gehören z.B.: Naturmöbel-Manufaktur, Avocadostore, greenliving, bio-moebel und allnatura.

Fröhliches begrünen!